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bmwlenker

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Montag, 19. Dezember 2016, 07:38

Zweite Frage wenn man doch eh das Mittellager löst, wozu muss man dann auch noch die Kardanwelle vom Diff lösen?
Kann man dank des Gelenkes (der Kardanwelle) Diff und Kardanwelle zusammen lassen und gemeinsam
Trennen brauchst du die Antriebswelle nicht. Du musst die am Diff abmachen damit du die Achse absenken/kippen kannst, weil vorne ja Stehbolzen sind und du da drunter kommen musst.
Wenn du jetzt nur den Halter vom Mittellager abmachst ohne die Welle zu trennen kannst du die Welle komplett auf die Seite hängen.
Hm, das Werkzeug hatte ich noch nicht. Du musst dann die Hülse und die große Scheibe oben drauf machen und mit der kleinen Scheibe das Lager reindrücken.


Ich hab ganz rechts die Scheibe zum Einpressen gedreht, die passt sich komplett den Konturen vom Lager an, Durchmesser 85mm.
Das aus deinem dem Link könnte gehen, drückst dann halt mit der kleinen Scheibe nur eine kleine Fläche vom Lager/Kern. Ich hatte so eine beim ersten mal auch, hatte aber bedenken das der Kern ausreist weil man schon viel Kraft auf das Lager ausübt.
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lupos

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92

Montag, 19. Dezember 2016, 12:14

Hi,

Zitat

Du musst die am Diff abmachen damit du die Achse absenken/kippen kannst, weil vorne ja Stehbolzen sind und du da drunter kommen musst.


Das ich unter anderem wegen der Stehbolzen absenken muss ist klar,
aber warum muss ich die Kardanwelle abmachen? ?(
Die würde ja einfach mit absenken in dem sie am Kardangelenk (ganz von selber) nach unten abwinkelt,
vorausgesetzt man löst das Mittellager vom Unterboden.

LG Robert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lupos« (19. Dezember 2016, 14:22)


bmwlenker

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93

Montag, 19. Dezember 2016, 14:41

Kannst es ja mal probieren :) , gehen tut das vielleicht.
Das ist einfach zu strack, ich hab das jetzt 3 mal gemacht und kann mich leider nur wiederholen.
Das Diff/Achse muss schon extrem gekippt und nach links und rechts geschoben werden, wegen den Stehbolzen.
So ziehe ich die Welle auch nicht auseinander und beschädige nichts. Ich lasse auch die Bremsseile hinten drin, mach es eben so einfach wie möglich.
Für vorne nehm ich dann den geschweißten mit den Gewindestäben und häng ihn oben ein und zieh das Lager dann rein.
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Dienstag, 20. Dezember 2016, 11:31

Hallo,

ist es eine Option die vorderen Stehbolzen rauszudrehen sobald man ein paar cm abgesenkt hat,
oder fällt das unter die Kategorie Verzweiflungstat? :D ?( :cursing:

LG Robert

bmwlenker

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95

Dienstag, 20. Dezember 2016, 11:45

Kann ich dir nicht sagen da ich die noch nie raus machen musste. Für mich war es so wie ich beschrieben habe am einfachsten. Die meisten machen die komplette Hinterachse/Träger neu und bauen die ganze Achse aus.
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96

Montag, 16. Januar 2017, 23:19

Hi Leute,

heute war es bei mir soweit, die 4 Tonnenlager sollten raus der TÜV will es so :( :cursing:
Angelehnt an Methode Falk.

1. Problem Auspuffschelle komplett zugerostet -> Schelle aufgeflext -> Auspuff und Hitezeschutzblech runter, Kardanlager vom Unterboden gelöst, Handbremseile gelockert..

2. Problem Stabilager Befestigungschrauben die Schraubköpfe ein einziger Rosthaufen, zum abflexen kaum zugänglich und unmittelbar kein Ersatz vorhanden.
Habe in der Not die Stabi Koppelstangenhalter am oberen Querlenker abgeschraubt.
2a. Problem Koppelstangenhalter passen nicht zwischen oberen und unteren Querlenker so das man den Stabi nicht wegschwenken kann.
2b. Problem Versuch den unteren Querlenker am Achsschenkel zu lösen, Mutter kein Problem aber der Bolzen ist im Qerlenkerlager festgerostet und mit mittlerer Gewaltanwendung (Hammer auf die noch aufgeschraubte Mutter) nicht herauszubekommen wegen der Gefahr das Gewinde vollends zu beleidigen habe ich den Querlenker dann doch nicht geöffnet.
2c. Schließlich habe ich die Koppelstangenhalter doch noch mit mittlerer Gewaltanwendung zwischen oberen und unteren Querlenker durchquetschen können und den Stabi halbwegs wegkippen können.

3. Schrauben der Tonnelager gelöst und mittels Getriebeheber den Achsträger abgesenkt.
Das geht jedenfalls für die hinteren Lager auch ohne trennen von Kardan-Differential.

4. Mittels selbstgebautem Abzieher (Brücke aus 4 Lagen 6mm HPL Platten ausgeschnitten und mit Epoxi verklebt)
ähnlich der 1. Falk Variante. M12 Edelstahlgewindestangen und Muttern und Beilagscheiben welche einseitig gerade geflext wurden.

Den Abzieher auf dem Achsträger angesetzt - was für eine drecks Konstruktion X( :cursing: wer hat sich dabei irgend etwas gedacht. Da ist fast kein Fleisch vorhanden um den Abzieher abzustützen.
Nun wurde mit extra dafür erworbenen 19mm Ringratschenschlüssel (schwer empfehlenswert) abgezogen mit Schweißperlen auf der Stirn und etwas asthmatischer Heißluftpistole. Knapp vor gefühltem Versagen des Gewindes bewegt sich das Lager doch einen mm. Schließlich nach viel Angstschweiß heureka das Lager ist draußen.

5. Einpressen des neuen Lagers, dieses wurde reichlich gefettet (auch wenn das nicht ganz optimal für den Gummi ist) um kein Risiko einzugehen. Wichtig beim einziehen (auch beim ausziehen) nicht versuchen auf den Kern zu drücken, bringt nichts, man muß ganz außen am Lager drücken, da ist aber ein Gummiwulst auf den drücken bringt auch nichts man muß auf die zwe ca. 25mm wulstfreien Abschnitte das Umfanges drücken etwa durch unterlegen geeigneter Scheiben. Du die Lager etwa 8mm aus den Bohrungen des Träger herausschauen braucht man beim einpressen oben eine geeigneten Ring (Drehteil) welcher einerseits auf der Trägerbohrung aufliegt andererseits den neuen Gummi durchlässt. Mangels Drehbank mit der Stichsäge aus HPL ausgeschnitten und 2 Lagen verklebt.
Nach all dem Ärger vorher ging das einziehen relativ glatt, rechts hinten fertig.

Mit der gesammelten Erfahrung konnte auch links hinten vollbracht werden.

Da die herausgezogenen Lager nach meinen Ermessen noch in bester Verfassung waren (Gummi kompakt mit einwandfreier Verbindung von Kern und Hülse) wurden aufgrund des allgemeinen Erschöpfungszustandes, der verschärften Situation an den vorderen Lagern diese vor Ort belassen.

Zusammenbau wie gehabt (in umgekehrter Reihenfolge).
Summa summarum 8h.

Danke ich habe genug von Tonnenlagern. ;(

Frage mich sehr ob es nicht doch besser ist den ganzen Achsträger auszubauen, da kann man die Lager dann einfach mit Propan aus dem Sitz raus brennen (Youtube).

Ein Ansatz könnte auch sein zwischen Lagerkern und Hülse durch zu bohren und dann mit einer Säbelsäge den Kern heraus zu trennen und die Hülse mit der Säge aufzuschlitzen.

LG Robert

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »lupos« (16. Januar 2017, 23:31)


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bmwlenker (17.01.2017)

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Dienstag, 17. Januar 2017, 08:21

Danke für die Rückmeldung. Hätte dir das passende Werkzeug gegeben, damit geht es bedeutend einfacher.
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lupos

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Dienstag, 17. Januar 2017, 14:15

Hi Falk, danke für das Angebot, dachte halt selbst ist der Mann :D

Einen wertvollen Tipp bezüglich Werkzeug hätte noch, für das Auszugsgewinde/Mutter wäre ein Axialkugellager, wegen der doch großen Reibung sehr empfehlenswert.

LG Robert