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Turbomatico

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Mittwoch, 6. April 2016, 21:31

SMG Getriebe - lange schaltzeiten - leichtes ruckeln - Hydraulikölwechsel u. neu anlernen?

Guten Abend allerseits,

habe mir vor kurzem eine 325i Limo mit SMG1 Getriebe zugelegt.

Schaltet leider etwas langsam und ruckelig, braucht für nen Schaltvorgang etwas über eine Sekunde und es überlegt sich gefühlt zweimal ob es wirklich schalten möchte. Macht sich durch leichtes Ruckeln kurz vorm Schaltvorgang bemerkbar.
Da ich Ihn ganz günstig geschossen habe, und er als Zweitwagen für den Sommer gedacht ist, habe ich beim Kauf darüber hinweg gesehen.


Nun wollte ich erstmal das Hydrauliköl wechseln und das Getriebe neu anlernen.
INPA und Interface ist vorhanden.

Das Interface habe ich damals für meinen 323i zum Fehlerspeicher lesen gekauft. Dies unterstützt leider keine Zünderkennung, wodurch eine Adaption des Getriebes damit leider nicht möglich ist.
Das Interface habe ich damals bei odbexpert bestellt. Habe denen mein Anliegen geschildert und die haben mir folgendes Interface vorgeschlagen:

https://www.obdexpert.de/prestashop/home…7-2013html.html

+
Adapter für Fahrzeuge vor Bj. 2007:
https://www.obdexpert.de/prestashop/home…xdia-diag2.html


Da ich mich damit nicht wirklich auskenne, weiß einer ob ich das Ganze irgendwo evtl. günstiger bekommen würde?

Oder kennt sich jemand mit dem SMG betriebe aus, der mir sagen kann wo evtl. der Fehler liegt?
Getriebe und Hydraulikeinheit sind von unten Trocken und der Ausgleichsbehälter ist noch halbvoll. Fehlerspeicher ist leer.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Turbomatico« (6. April 2016, 21:39)


domibln

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Montag, 11. April 2016, 09:12

Die beschriebene Symptomatik klingt für mich sehr stark nach undichtem Kupplungsaktuator und ggf. ZMS und/oder Kupplung als Folgeschaden. Sicherheit gibt dir aber nur der Getriebeausbau, da nur im äußersten Extremfall das Hydrauliköl aus der Kupplungsglocke herausläuft und somit erkennbar wäre.

Turbomatico

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Dienstag, 12. April 2016, 01:07

Rutschen der Kupplung ist mir bis jetzt noch nicht aufgefallen. Denke mal das die bei 180000km schonmal getauscht wurde.
Wie macht sich ein ZMS bemerkbar?

Hat ein defekter Kupplungsaktuator eine typische Symptomatik? Habe leider nichts gefunden zu dem Thema.
Und weißt du was der Tausch beim freundlichen kosten würde? Oder ist es evtl. auch selber machbar. Hebebühne hätte ich zur verfügung, und einwenig Schraubererfahrung habe ich auch.

domibln

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Dienstag, 12. April 2016, 15:38

Zum ZMS zitiere ich mal einen Google-Fund:

Zitat

Zu den Symptomen gehören vor allem ein deutliches Vibrieren beim Anfahren, ein unruhiger Leerlauf, ein leichtes Wackeln des Wagens (besonders zwischen 1.000 und 1.200 U/min) sowie raue bzw. zu laute Motorgeräusche.


Der Kupplungsaktuator hat genau deine Symptomatik. Ruckeln beim Anfahren und im Stau, unsanftes Einkuppeln, lange Schaltzeiten. Das Teil selber ist absurd teuer (über 900€ mit Steuern), ich biete allerdings eine Überholung an (möchte hier nichts verlinken, einfach auf eBay oder Kleinanzeigen schauen). Den Austausch kannst du selber machen, ist nicht großartig anders als der Wechsel des Kupplungsnehmerzylinders beim Schaltwagen. Nach dem Wechsel muss das System nur mittels Inpa bzw. Tester adaptiert werden.

Turbomatico

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Dienstag, 12. April 2016, 19:30

Perfekt Danke dir!
ZMS scheint dann wohl auch noch voll in ordnung zu sein, habe keiner dieser Symptome.

Anfahren ist sehr sanft und ohne ruckeln. Sind halt nur die Schaltvorgänge die sehr lange dauern.
Im Cruise Modus ruckelt er leicht bevor er auskuppelt, und Kuppelt nach knapp 2 Sekunden unsanft ein.

Mit Inpa kenne ich mich ganz gut aus, habe mir eben das neue Inerface mit Zünungserkennung zur Getriebeadaption bestellt.
Werde dann die Tage erstmal entlüften und neu anlernen. Meinst du ein Hydraulikölwechsel könnte helfen?
Ich weiß nicht wie lange das Öl da schon drin ist.

Sollte das keine abhilfe schaffen werde ich mich mal bei dir melden, hab dich bei eBay Kleinanzeigen schon gesehen.
Wie sieht es denn mit der Langlebigkeit der überholten Aktuaroren aus?

niemand

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Dienstag, 12. April 2016, 21:26

Das Öl dient ja bei dem Getriebe nur zur Betätigung von Kupplung, Schaltung und hat ja keinen weiteren Kontakt mit Abrieb und Zahnrädern. Demnach unterliegt es nicht dem Verscheiß und der Belastung wie zB in einem Automatik Getriebe wo es noch die Schmierung übernehmen muss. :)
Zitat:"Wenn Frauen Kopfschmerzen haben, nehmen sie Spalttabletten. Denn Spalt schaltet den Schmerz ab.
Umgekehrt gilt das leider auch.":whistling:



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Eine Lösung habe ich nicht, aber ich bewundere das Problem.

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Mittwoch, 13. April 2016, 00:39

Ist generell richtig, dennoch unterliegt es in meinem Augen zwangsläufig einer alterung, obs hygroskopisch ist weiß ich nichtmal, könnt ich mir aber sehr gut vorstellen
Zumindest hat das Zeug wenns kaufst aufm Blechkanister ein Verfallsdatum von etwa +5 Jahren draufstehen. Kann mir nicht vorstellen, dass es dann im Betrieb weniger 'altert'.
Werd am Sonntag bei meinem auch kurz Getriebe- und Hydrauliköl wechseln. Kann nicht schaden :)

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Mittwoch, 13. April 2016, 01:16

Sehe ich genauso, werde meins auf alle fälle tauschen.

Ist generell richtig, dennoch unterliegt es in meinem Augen zwangsläufig einer alterung, obs hygroskopisch ist weiß ich nichtmal, könnt ich mir aber sehr gut vorstellen
Zumindest hat das Zeug wenns kaufst aufm Blechkanister ein Verfallsdatum von etwa +5 Jahren draufstehen. Kann mir nicht vorstellen, dass es dann im Betrieb weniger 'altert'.
Werd am Sonntag bei meinem auch kurz Getriebe- und Hydrauliköl wechseln. Kann nicht schaden


Zum Aktautor Problem bin ich grade über das e46fanatics forum gestoßen.
http://forum.e46fanatics.com/showthread.php?t=979825


Die Anleitung ist ganz informativ, aber wirklich interessant wird es auf Seite 3.
Werde dass die nächsten Tage mal weiter verfolgen, evtl. kann man sich den passenden Dichtring bestellen und den Aktautor selber überholen.
Oder kennt jemand eine passende Dichtung?

Dani

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Mittwoch, 13. April 2016, 02:27

Interessant ist es dann, wenn wir einen passenden Dichtring gefunden haben ;)
Abmessungen sind klar, Material ist noch offen, da halte ich derzeit Rücksprache mit ein paar Firmen um da etwas passendes aufzutreiben.
Bin da aber sehr guter Dinge etwas passendes zu bekommen.

Bei dir würd ich aber mal den Aktuator ausbauen und schauen ob er wirklich so extrem sifft.
Ich hatte die Tage einen da bei dem war der Ölstand zu gering weil der Aktuator sifft, und da ist das Öl schon aus der Getriebglocke unten gelaufen und auch dort wo der Aktuator in der Glocke verschraubt ist hat es schon rausgesifft. Dennoch fährt das Ding wieder 1A nach dem Öl auffüllen.
Was tun sollte man halt dennoch.

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Mittwoch, 13. April 2016, 21:54

Habe bei mir in der Gegend grade einen Großhändler gefunden der folgende Dichtung anbietet.

http://images.arcus-shop.de/kd_k1_NBR_XXX_XXX_1.pdf


Parameter scheinen meines Erachtens alle zu stimmen, Temperatur, Geschwindigkeit und Druck.
Er ist auch für den Einsatz mit Hydraulikölen nach DIN 51524 Teil 1 - 3 zugelassen, also Pentosin CHF 11S.


Was meint Ihr?

Dani

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Samstag, 16. April 2016, 01:06

Nachdem ich mit Turbomatico im Gespräch bin bzgl. der Dichtung, und wir schon bald erste Tests machen werden, schreib ich hier mal noch öffentlich rein was mir Pentosin selbst (u.a. der Leiter Forschung & Entwicklung) an Infos mitgeben konnte bzgl. Materialwahl.
Zum einen hab ich den Bericht zur Zulassung vom Pentosin inkl. einiger Untersuchungen mit verschiedenen Elastomeren bekommen, zum anderen folgendes wörtlich:

Zitat


Sehr geehrter Herr XYZ,

eine generelle Unverträglichkeit mit NBR, Acrylnitril-Butadien-Kautschuk und CHF 11S ist uns so nicht bekannt.

Das Problem bei NBR ist die begrenzte thermische Stabilität (max. ca. 100°C) Daher empfehlen wir eigentlich die Benutzung von HNBR mit CHF 11S.

NBR ist auch gegenüber Alkoholen recht empfindlich, ebenso in allen anderen polaren Medien (Ester, Ketone etc) unbeständig. Insofern kann es bei höheren Temperaturen und ungünstiger Kombination einer bestimmten NBR-Mischung
(NBR ist nicht gleich NBR) mit bestimmten funktionalen Gruppen (s.o.) der im CHF eingesetzten Additive eventuell zu Problemen kommen. Aber das gilt ganz allgemein, und wie gesagt, kennen wir das beim CHF 11S und NBR eigentlich so nicht.

I.d.R. sind FKM Elastomere relativ unempfindlich gegenüber Mineralölen. Bestimmte Additive können allerdings unter Umständen in die FKM-Struktur eindringen und zu Rissbildung führen.

Um sicher zu gehen sollte man im Zweifel das ausgewählte Elastomer in einem kurzen Test auf die Beständigkeit im jeweiligen Medium prüfen lassen.

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Donnerstag, 30. Juni 2016, 23:35

So, ich Update hier mal kurz öffentlich mit den neusten Erkenntnissen ;)

Heute Abend war es endlich so weit, dass ich beim Kollegen die Dichtung im Aktuator wechseln konnte/musste.
Nachdem das Hydrauliköl bei ihm zum zweiten mal leer war, und ihn diesmal der ADAC aus der 2ten Etage eines Parkhauses holen musste, war es einfach an der Zeit.
(Da haste das Öl aus der Getriebglocke laufen sehen.. Hat aber auch 206tkm gehalten das SMG und war bis dahin nie etwas dran. Kann man nicht meckern in meinen Augen)

Heute Abend den Aktuator ausgebaut und zerlegt, alte Dichtung raus, neue Dichtung rein (danke nochmal an @turbomatico), alles wieder zusammen- und einbauen und alles gut.
SMG schaltet wieder perfekt, dicht scheint es soweit auch zu sein, und ich gehe auch davon aus, dass das so bleibt.
Material alter Dichtring der 206tkm mitgemacht hat und neuer Dichtring sind zu 99% identisch rein vom Gefühl her wenn man sie in der Hand hat. Also gehe ich davon aus, dass das auch wieder 206tkm lang hält. Mir persönlich reicht das, und dem Besitzer wohl auch.

Somit ist das "Rätsel" bzgl. der undichten Aktuatoren für mich insofern gelöst, dass es eine sehr günstige Lösung dafür gibt.
Das teuerste ist derzeit noch der Nehmerzylinder-Reparatursatz bei BMW mit grob 50€, von dem nur das Sicherungsblech gebraucht wird. Falls es darauf ankommt lässt sich da aber auch noch irgendwo her das Blech einzeln auftreiben/herstellen.

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