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CrazyForBMW

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1

Donnerstag, 13. Oktober 2011, 18:45

Möchte nebenbei KFZ Teile und Zubehör verkaufen - brauche ich eine Lizenz?

Hallo zusammen,

ich möchte nebenbei KFZ Teile bzw Accessoires(Zubehör) von verschiedenen Herstellern verkaufen. Gibt ja auch einige hier im Forum die sowas machen. Habe dazu eine Frage.
Wie läuft das eigentlich, wenn ich z.B. eine Sonnenbrille von einer Marke sagen wir XY, verkaufe. Muss ich erstmal bei dem Hersteller nachfragen ob ich das überhaupt gewerblich verkaufen darf? Ich habe hier im Forum schon gelesen, dass Schlüsselanhänger verkauft werden. Was sagt eigentlich BMW dazu? An wen könnte man sich eigentlich wenden? Ich hatte nämlich vor nebenbei solche Artikel zu verkaufen, im kleinen Rahmen. Aber möchte vorher alles abklären bevor ich später den Ärger hab. Unwissenheit schützt ja bekanntlich nicht vor Strafe. :)

Danke!

His Royness

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2

Samstag, 15. Oktober 2011, 07:06

http://www.zeit.de/2003/24/Ebay


hier ein ganz interessanter Artikel dazu. Wenn du auf Gewinn aus bist, musst da ab einer bestimmten Regelmäßigkeit Menge ein Gewerbe anmelden und ab einem bestimmten Umsatz auch Umsatzsteuer zahlen. Allerdings kommt es immer auf den Einzelfall an und ob sie dich erwischen, wenn du ein paarmal ein paar Brillen verkaufst, ist die Frage. Abmahnungen sind auch eine mögliche Gefahr. Google dich am besten mal noch ein bissl schlau... ;)

Ansonsten viel Glück mit den Verkäufen! :thumbsup: :thumbsup:

losttalent

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3

Samstag, 15. Oktober 2011, 07:13

Und schau, ob es sich wirklich lohnt... So viele machen sowas kurzfristig und fallen damit auf die Nase, weil einfach letztlich der Absatzmarkt zu klein ist.
Klingt erstmal nach schnellem Geld, aber wenn dann die entsprechenden Steuern und sonstigen Abzüge dazukommen, sind das schnell negative Umsätze.
Alles schon erlebt.
Man sollte vorher im Grunde ne Marktanalyse machen (die natürlich auch wieder kostet), außer man hat vorher schon zu viel Geld und Lagerplatz.

dcz

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4

Sonntag, 16. Oktober 2011, 16:19

ich würde wie folgt vorgehen:
Zunächst zuverlässige Lieferanten suchen und bewerten ( Kannst auch direkt als Gewerbetreibender bei den entsprechenden Herstellen deine Ware beziehen, somit entfallen deine Sorgen bzgl. Lizenzen etc;) )
Verkaufspreise kalkulieren gemäß Markt- und Wettbewerbspreisen ( am Besten ein bisschen unter den Wettbewerbspreisen bleiben )
Kleinstgewerbe anmelden ( Umsatz pro Jahr bis 17.500 erlaubt, keine Bilanzierungspflicht o.ä. )
Marketingmaßnahmen starten ( Social Media Plattformen, Zeitungsartikel etc. )
Zusätzlich Website / Onlineshop aufbauen oder E-Bay...aber vorsichtig sein bei E-Bay, dort fallen schnell sehr hohe Kosten an.
So würde m.M.n. der Ablauf sein..zumindestens bin ich so vorgegangen. Ist aber nicht detailiert;)

EDIT: Durch dieses Vorgehen entstehen dir nur minimalsten Kosten / Monat;)

TheNew

WSF-LJ6

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5

Sonntag, 16. Oktober 2011, 16:34

sind das schnell negative Umsätze.

Wie geht denn das?


dcz

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6

Sonntag, 16. Oktober 2011, 18:56

Klingt erstmal nach schnellem Geld, aber wenn dann die entsprechenden Steuern und sonstigen Abzüge dazukommen, sind das schnell negative Umsätze.
Alles schon erlebt.
Man sollte vorher im Grunde ne Marktanalyse machen (die natürlich auch wieder kostet), außer man hat vorher schon zu viel Geld und Lagerplatz.

--> wieso negative Umsätze durch Steuern? Vll. stehe ich gerade auf dem Schlauch aber nach meinem Kenntnissstand kannst du die Vorsteuer mit der MwSt verrechnen und bezahlst den Differenzbetrag an den Staat. Somit sind keine negativen Umsätze möglich.
--> Marktanalyse ok, muss aber nicht kosten und mit ein bisschen Geschick und Verstand kann man diese auch selbst im kleinen Kreis fahren
--> Wieso Lagerplatz und viel Geld? Streckenhändler mit Vorkasse oder die Hälfte des Zahlungszieles was der Lieferanten einem einräumt...

So schwer ist die Grüdnung nicht, Risiken kann man gut minimieren, schwierig ist nur Marketing und Absatz;)

His Royness

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7

Dienstag, 18. Oktober 2011, 22:45

Klingt erstmal nach schnellem Geld, aber wenn dann die entsprechenden Steuern und sonstigen Abzüge dazukommen, sind das schnell negative Umsätze.
Alles schon erlebt.
Man sollte vorher im Grunde ne Marktanalyse machen (die natürlich auch wieder kostet), außer man hat vorher schon zu viel Geld und Lagerplatz.

--> wieso negative Umsätze durch Steuern? Vll. stehe ich gerade auf dem Schlauch aber nach meinem Kenntnissstand kannst du die Vorsteuer mit der MwSt verrechnen und bezahlst den Differenzbetrag an den Staat. Somit sind keine negativen Umsätze möglich.
--> Marktanalyse ok, muss aber nicht kosten und mit ein bisschen Geschick und Verstand kann man diese auch selbst im kleinen Kreis fahren
--> Wieso Lagerplatz und viel Geld? Streckenhändler mit Vorkasse oder die Hälfte des Zahlungszieles was der Lieferanten einem einräumt...

So schwer ist die Grüdnung nicht, Risiken kann man gut minimieren, schwierig ist nur Marketing und Absatz;)





negative Umsätze sind auch in keiner anderen Konstellation möglich. Negative Gewinne auch nicht, nur positive Verluste...

Aber ist schon lustig, er wollte nur wissen, ob er ein Gewerbe anmelden muss oder nicht und hier gehts gleich los mit Marktanalyse und weiß nicht was ... :D

fifficus

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8

Dienstag, 18. Oktober 2011, 23:08

Mein Vater ist Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und hat mir das erst kürzlich mal erklärt:

Ein gewerbliches Handeln besteht ab dem Zeitpunkt, ab dem du eine Wiederholungsabsicht zum Verkauf von Waren fasst. Also JETZT. D.h. du musst von ANFANG AN ein Gewerbe angemeldet haben und eine umfassende Steuererklärung abliefern. Solange dein Gewinn pro Kalenderjahr unter einem bestimmten Freibetrag bleibt, bist du nicht umsatzsteuerpflichtig (§19 UStG) und deine Tätigkeit kann als Kleingewerbe betrachtet werden.

Soweit nur das Wichtigste.


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dcz

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 14:16

Ein gewerbliches Handeln besteht ab dem Zeitpunkt, ab dem du eine Wiederholungsabsicht zum Verkauf von Waren fasst. Also JETZT. D.h. du musst von ANFANG AN ein Gewerbe angemeldet haben und eine umfassende Steuererklärung abliefern. Solange dein Gewinn pro Kalenderjahr unter einem bestimmten Freibetrag bleibt, bist du nicht umsatzsteuerpflichtig (§19 UStG) und deine Tätigkeit kann als Kleingewerbe betrachtet werden.

richtig, das meinte ich u.a. ;)

CrazyForBMW

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Sonntag, 23. Oktober 2011, 20:16

also wenn ich ehrlich bin möchte ich nur etwas geld nebenbei verdienen, ich dachte etwa an 400 € :-) bissel mehr oder weniger aber ich habe auch nicht soviel zeit um wirklich mehr zu machen.
danke für die ganzen antworten!!

fifficus

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11

Montag, 24. Oktober 2011, 11:48

Na ist doch wunderbar. Der bürokratische Aufwand hält sich also in Grenzen. Hol dir beim Gewerbeamt deiner Gemeinde einen Gewerbeschein und los gehts mit einkaufen und verkaufen. Alles, was du dann noch tun musst, ist für sämtliche Geldbewegungen Belege aufzubewahren und diese entweder deinem Steuerberater für deine Steuererklärung zu geben oder alles selbst machen. Klingt nach mehr als es ist ;)


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Copper-Tobi

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12

Montag, 24. Oktober 2011, 11:59

Die Frage ist nur ob du die Produkte in kleineren Mengen bekommst zu einem guten Preis, sodass du bei den anderen Händlern mithalten kannst. Ich denke mal je mehr man einkauft, desto günstiger bekommen die die Sachen ;)
MfG Tobi





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