Selbstauskunft nach Artikel 15 DSGVO

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    • Auskunft heute, dass absolut keine Daten zu alten Fällen ohne Freigabe des damaligen Versicherungsnehmers herausgegeben werden. Ich habe nachgefragt, ob wenigstens eine Schadenshöhe genannt werden kann, dies wurde strickt mit Hinweis auf den Datenschutz verweigert. Auf Nachfrage, welche daten damit geschützt werden, da es sich um fahrzeugdaten und nicht um personenbezogene Daten handelt, kam nur noch Gestammel. Alleine durch eine Auskunftsfreigabe durch den damaligen VN könnte ich an die Daten kommen. Hinweis der Versicherung, steht doch alles im Fahrzeugschein. -Pach nur, wenn da keine Vorbesitzer mehr gelistet werden, sondern nur noch deren Anzahl, ohne Hinweis auf Personen ...

      Mein Einwand, dass der damalige Inhaber des Fahrzeugs doch ein Interesse hat, den Schaden zu verschleiern, wurde auch auf Hinweis auf mein "berechtigtes Interesse" ggf einen Betrug auszuschließen, abgelehnt.

      Ich denke mal, da kommen zukünftig noch Gerichtsurteile, warten wir mal ab.

      Was aber interessant ist: Lt aller Versicherungen werden Schadensdaten nach max 7 Jahren gelöscht, keine Chance mehr auf Dokumente. Meine Frage, ob das denn hilfreich ist, wenn wichtige fahrzeugdaten dann aus der datenbank verschwinden, kam nur die Antwort, dass man da auf die eigenen Gutachter zählt, die solche reparierten Unfallschäden sicherlich erkennen werden.
      Ob ein Wagen aus optischen oder anderen selbst verursachten Gründen (Fremd- oder Selbstverschulden) lackiert wurde, steht aber leider nie im Lack. :/

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      320i Limo Avusblau - 330Ci Cabrio Stahlblau

      Dani schrieb:

      immerhin haben wir ja fürs ganze Drehzahlband bezahlt, und das darf [...] zum Beschleunigen auch genutzt werden.
    • Strikeeagle schrieb:

      Daten sind nicht personenbezogen, nur fahrzeugbezogen gespeichert, ich sehe da keine Beschenidung der Persönlichkeitsrechte von Personen.
      Exakt - aber eine rechtliche Verpflichtung zur Herausgabe gibt es ja nicht - umso schöner, dass der Verein das nicht zum Anlass nimmt, die Daten zurückzuhalten ;)

      Strikereagle schrieb:

      Warum kann man nicht ne Datenbank beim KBA machen, wo einfach jede Werkstatt jeden Besuch, (z.B. Reparatur, Wartung, Lackierung, Smartrepair, Unfallschaden) mit grobem Kostenkategorien (z.B. 1: 0-50€, 2: 50-200€, 3: 500-2.000€, 4: 2.000-10.000€) mit VIN und KM Stand einträgt und meldet und jeder aktuelle Besitzer hat die Möglichkeit 1x im Jahr die Daten abzufragen und gut.

      Tachomanipulation wäre so technisch immer noch möglich, aber mit solch einer Historie für viele nur sehr umständlich umsetzbar- wenn man vor jedem Werkstattbesuch die KM logisch manipulieren muss.
      Hier in Deutschland wurde das bisher immer mit der Begründung "Datenschutz" abgewiesen...
      Die Amerikaner haben exakt 1:1 das was du da schilderst schon vor langer Zeit umgesetzt (siehe carfax.eu) - die haben ein automatisiertes System, bei dem bei jedem Werkstattbesuch der Tachostand mit Datum und Uhrzeit in einer zentralen Datenbank abgelegt wird und auch notiert wird, was gemacht wurde (Service, Rückrufaktion, Reparatur), bei Unfällen wird von der Versicherung/Polizei/Werkstatt vermerkt, welche Schadenskategorie das ist (die haben meherere Abstufungen von "Totalschaden") und ob Airbags ausgelöst wurden, etc.
      Vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens kann man gegen eine geringe Gebühr so ein "Carfax" anhand der Fahrgestellnummer herunterladen und hat dann nicht nur ne detaillierte Auskunft über die Servicehistorie, sondern weiß auch ob alle Rückrufe durchgeführt wurden und ob das Auto mal verunfallt ist und ob der Tachostand manipuliert wurde (wobei das in den USA eben bedingt durch die Vernetzung sehr selten vorkommt).
      Sowas bräuchten wir hier in Europa definitiv auch :)

      Viele Grüße,

      Valentin

      Mein Nachbar hat sich nen Polo mit 3-Zylinder Motor zugelegt. Weil der so sparsam sein soll.
      Aus dem Grund fahr ich nen 6-Zylinder - da spar ich gleich doppelt!

    • Strikeeagle schrieb:

      Auf Nachfrage, welche daten damit geschützt werden, da es sich um fahrzeugdaten und nicht um personenbezogene Daten handelt, kam nur noch Gestammel.
      :m0007: Top Nummer! Genauso! Und als Krönung kann man dem Ganzen ja noch hinzufügen, das der Versicherungsnehmer ja nicht mal der Fahrzeugführer zum Zeitpunkt des Unfalls/Schadens gewesen sein muss. Dann hätte der ja auch kein Recht die Daten zu.... ach lassen wir das.

      Falls Du dennoch weiter bohren magst, schau mal hier rein - die Analogie ist nicht all zu weit - das berechtigte Interesse bei Fahrzeugen sollte sich nach meinem Verständnis schon darauf erstrecken, dass Fahrzeuge die als unfallfrei verkauft wurden durch die neuen Erkenntnisse der HIS-Daten es eben nicht sind und du als neuer Halter die Schadenshöhe zur Abschätzung des für dich entstandenen Schadens wissen solltest. Spätestens auf das Schreiben der "Fachabteilung" aka Hausjurist wäre ich dann seeeeehr gespannt...

      "Autofahren beginnt für mich dort, wo ich den Wagen mit dem Gaspedal
      statt dem Lenkrad steuere. Alles andere heißt 'nur die Arbeit machen'." (W. Röhrl)

      Für Statistik-Freunde: E46 Zulassungszahlen

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