Beiträge von Storch

    Erbsenzähler Weißt Du vielleicht, wie die auf die Zündkerze gekommen sind? Immerhin waren die ja wohl erst 4.000 km alt. Deine Problembeschreibung könnte auch auf meinen Motor passen. Meine Kerzen sind neu.


    Mich wunderte, dass eine Zündkerze offenbar drehzahl- und lastabhängig ausfällt, der Effekt war ja nur unter den beschriebenen Bedingungen zu beobachten.


    Der Servicemitarbeiter erklärte mir auf diese Bemerkung, dass auch die Stärke des Zündfunkens variabel sei, je nach Last des Motors, was den Effekt erklären würde.


    Das würde mich ebenfalls interessieren, kann das sein? Ich dachte, dass der Zündzeitpunkt variabel ist, aber nicht die Stärke.

    Ich verstehe Dich schon mit dem Argument "einfach mal aufschrauben", aber ich brauche ja auch das Vertrauen, dass eine folgende, ziemlich aufwändige, Reparatur das Problem beheben würde.


    Naja, und der Fehlerspeicher ist ja leer. Also werden offenbar keine Fehlzündungen erkannt. Zudem: das Hängen und Würgen tritt nicht immer in gleicher Schwere auf. Das würde ich aber erwarten, wenn Nocken oder andere Teile abgeschliffen / eingelaufen sind. Die Ungleichmäßigkeit wiederum hat mich auf den Gedanken der Klemmerei bzw. Hakens gebracht. Nach wie vor seltsam für mich.

    Hm ok, das Fass will ich eigentlich nicht aufmachen. Aber dennoch schonmal Danke für die Antworten.


    Mal noch zum Verständnis: wenn ich das richtig verstehe, entstehen auf der Welle kleine Materialausbrüche. Warum bleiben die elektronisch unbemerkt?

    Hier mein Gedankengang:

    Ich gebe z.B. 60% Gas. Das STG würde nun entsprechend 60% Einlassventilöffnung anstreben und daher den Stellmotor um X drehen wollen. Wenn nun wegen der verschlissenen Stellen die Exzenterwelle gegen die Zwischenstücke hakeln würde, dann könnte doch der Stellmotor die Welle nicht in die anvisierte Stellung drehen, d.h. das müsste vom Exzenterwellensensor erkannt werden. Und wir reden ja hier auch nicht von einem halben Grad "Drosselklappen"-Winkel, sondern wenn ich beim Anfahren nicht aus dem Quark komme, dann kann ich bis fast Vollgas geben, ohne das sich was ändert. Also müsste doch das Steuergerät den Stellmotor sehr weit verstellen wollen und wenn dann die Welle hakelt, warum erkennt das der Sensor nicht? Und wenn der Sensor im Arsch wäre, warum steht das dann nicht im Fehlerspeicher?


    Ich kann mir da keinen Reim drauf machen, zuviel Unbekanntes.

    MAP gegen einen anderen gebrauchten originalen und einen neuen No-Name - mit allen dreien das gleiche Fehlerbild. LMM gegen einen originalen vom Verwerter - kein Unterschied.


    Weiß jemand, ob die Ventilsteuerung per Valvetronic schon im Kaltlauf aktiv ist? Dann würde ich diese ausschließen.

    Ja, wie schon geschrieben, kann eine Menge ausgeschlossen werden: Falschluft, weil mit Nebel abgedrückt. Zündung/Kraftstoff, weil einiges schon getauscht und im Notlauf alles 1a funktioniert. MAP und LMM und DK weil getauscht, Vanos-Einsteller, weil die im Fehlerspeicher standen und nach Reinigung nicht mehr drinstehen.


    Gestern nochmal: Fehlerspeicher geleert (stand wegen Steckerabzieherei einiges drin), Fehler provoziert (2 min Fahrt), Fehlerspeicher ausgelesen: leer.


    Das Auto wurde nach jahrelangem Rumstehen wieder in Betrieb genommen mit allem, was dazu gehört. ASU einwandfrei, Wartungshistorie unbekannt, 180tkm.


    Läuft die Valvetronic auch nach Kaltstart schon? Ich würde die gerne ausschließen, d.h. den Stellmotor, den Sensor und die Exzenterwelle. Der Motor läuft ja kalt auch tadellos, erst mit Betriebstemperatur kommt die Ruckelei und die auch nur bis 2000, seltener bis 3000 U/min.

    Hallo zusammen,


    läuft die Valvetronic schon im Kaltlauf mit oder nicht? Ich finde im Internet und auch hier im Forum viel zum Thema Valvetronic bzw. der Exzenterwelle, aber nicht immer mit den gleichen Symptomen.


    Hintergrund: mein 2004er 318 (N42?) ruckelt häufig beim Beschleunigen ab Leerlauf bis etwa 2-3 Tausend U/min, allerdings nur bei warmem Motor. Kaltlauf oder hohe Drehzahlen bei warmem Motor gehen einwandfrei. Ziehe ich den Stecker vom Exzenterwellensensor ab, läuft der Motor sauber, aber mit gefühlt weniger Druck untenrum. Gleiches erlebe ich, wenn ich den Stecker vom MAP-Sensor ("Differenzdrucksensor") abziehe. Ich vermute, dass der Motor in beiden Fällen im Notprogramm läuft. Hier im Forum findet man ja viel zur Valvetronic, passt das dazu oder nicht?


    Fehlerspeicher war leer, MAP-Sensor, Drosselklappe und LMM kann ich schon ausschließen, Falschluft ebenfalls. Zünd- und Kraftstoffsystem ebenfalls, weil das Ding im Notlauf ja tadellos läuft.


    Danke für Eure Ideen!