Beiträge von AvusImola

    Da hast du auch Recht. Man könnte wenn man schon anfängt alles auch im Innenraum und Dach erneuern. Da ich sowas nicht selber kann, wäre die große Aufgabe einen zuverlässigen Sattler zu finden, der ordentliche Arbeit ausführen kann und man sich keine Sorgen bei der Abgabe des Autos machen muss :) Falls du da spezielle Kontakte hast (auch vielleicht gute Lackierer für diese spezillen Farben), würde ich diese gerne speichern.


    Vielen Dank nochmals allen für eure Unterstützung.

    Hi. Ich habe vielleicht zu viel Kopfschmerzen bereitet, aber das war wahrscheinlich nur ein fünftel der ganzen Betrugsmaschen über die Zeit.


    Ziel der Story war es, sich nicht auf die sichere Seriosität von Rechtsanwälten, Ärzten, Wirtschaftsprüfern und Piloten etc zu verlassen. Über die Jahre habe ich auf der Suche verstärkt echt viele unschöne Erlebnisse meine Zeit und Nerven verschwenden müssen.


    Der M3 E46 und M5 E39 sind Autos, die mittlerweile leider unerreichbare Träume geworden sind. Es gab mal Zeiten (bis noch circa 2013 als ich noch jung und gesund war), da konnte man auf dem deutschen Markt noch heile und saubere Exemplare finden. Mittlerweile leider nur noch Ruinen für Fantasiepreise.


    In jedem Fall. Es bildet sich ganz klare Muser: Wenn der Verkäufer nicht Mann genug ist um selbst die einfachsten Fragen selbstbewusst und sicher zu beantworten, kann man schon Schluss machen und Zeit sparen. Gerade diese Gestalten, die Individual Modelle in begehrten Farben wie Imolarot, Dakargelb etc aus UK oder USA für 10k schnappen, und dann nach Jahren nicht mal einen Ölwechsel dem Wagen gönnen mit der Behauptung sie hätten so viele Autos in der Sammlung, es hatte zeitlich nicht gepasst bla bla. Alles lächerliche Ausreden. Und dann meinen sie könenn dann mal einfach so 20-30k Aufschlag setzen.


    Ich weiß, dass für viele 30-50k EUR in der heutigen Zeit Kaugummigeld ist, aber einige von uns sind leider keine Milliardäre die sich erlauben können so einen Betrag abzocken zu lassen.


    Mein aktueller Plan: Ich mache mich jetzt nicht mehr so verrückt wie vorher und überlasse jetzt den Rest der Zeit und Schicksal. Der M3 in Avusblau und Imolarot ist mein Kindheitstraum, den ich zu verwirklichen hoffe. Den Avusblau Cabrio werde ich nur noch in England finden können und werde gelgentlich gute Verkäufer verfolgen.


    An den Kollegen, der zu Beginn hier geantwortet hatte: Ja, es ist auch ein kluger Plan, einen "ordentlichen" M3 zu kaufen und dann zu lackieren. Allerdings ist es nicht nur die Außenfarbe allein. Beim Individual Avusblau sind auch die Champagner / creme beige Sitze die Kombi, die ich unbedingt haben muss da diese am besten passen sowie weitere Individual spezielle Extras.


    Falls ich mal hoffentlich in der nächsten Zeit was finden sollte, werde ich definitiv (diesmal hoffentlich positive Nachrichten) mit euch teilen.


    Wünsche euch allen alles Gute bis dahin und gerne bei Rückfragen bereit :)

    Hallo zusammen. Es ist eine Weile her und ich dachte ich nutze die Gelegenheit um ein paar Updates zu dem Sachverhalt zu geben. Vielleicht hilft das in Zukunft Interessenten, erhebliche Zeit und Nerven zu sparen:


    Zuletzt hatte ich vor 5 Monaten die Entscheidung getroffen, den oben beschriebenen M3 ausführlich checken zu lassen. Hierzu hatte ich den Verkäufer gebeten, den M3 in einer professionellen Werkstatt durchchecken zu lassen (ein M-Spezialist aus seinen Kontakten), unter anderem Fahrwerk, TÜV-relevante Sachen, aber auch Kompressionstest und Ölanalyse, um final eine sichere Entscheidung treffen zu können und eine Beurteilung von dem Meister über den Zustand zu bekommen.


    Nach langer Diskussion wurde dies akzeptiert und der Wagen wurde auf meine Kosten zu der Werkstatt transportiert. Ich selber habe ebenfalls mir dann Zeit genommen und bin 7 Stunden inkl Rückfahrt zum Standort der Werkstatt gefahren, um mit eigenen Augen zum einen das Fahrzeug zu sehen nochmal und auch eine ausführliche Beurteilung vom Meister zu bekommen. Natürlich habe ich auch für den Check des Fahrzeugs selber gezahlt.


    Hierbei haben sich so einige zusätzliche Überraschungen gezeigt:

    Der M3 soll jahrelang mit unterschiedlichen Zündkerzen gefahren worden sein. Ob dies in England schon so der Fall war oder ob der aktuelle Besitzer bewusst diese Schlamperei durchgeführt hat, weiß man nicht. Aber der Verkäufer erwähnte zuvor auch, dass er selber die Zündkerzen ab und zu selber rausgenommen hatte, als der Wagen länger stand. Und spätestens da hätte er sowas natürlich sehen müssen. Auf jeden Fall fing es da schon an, abenteuerlich zu werden. Die Hinterachse hatte erhebliche Risse, was der Verkäufer mir vorher nicht gesagt hatte. Differenzial war feucht und musste überarbeitet werden. Bremsen waren sowieso schon fällig. Luftfilter war sowas von verdreckt und aus China und wurde wahrscheinlich zuletzt im Jahre 2005 gewechselt. Insgesamt also war der M3 in einem ekelhaften Zustand, weil seit bestimmt locker über 20 Jahren in den Wagen keinen Cent reingesteckt wurde. Eine grobe Restauration, um den M3 zumindest TÜV fähig und etwas fahrbereit zu bekommen, sollte über 11.000 Euro kosten laut Werkstatt kosten und 3 Monate in Anspruch nehmen. Dies beinhaltet auch Pleuellager und Vanos. SMG war hier allerdings noch gar nicht inbegriffen, welches natürlich auch eine Wartung aufgrund der Zeit erforderte.


    Der Wagen blieb nach Vereinbarung bei der Werkstatt und wir wollten und nach ein paar Tagen über die fianle Entscheidung abstimmen. Wenn ich das Auto kaufen sollte, würde es ohnehin in der Werkstatt bleiben, repariert, durch den TÜV gebracht und dann von mir abgeholt werden. Andernfalls, wenn es keine Kaufentscheidung gäbe, wäre der Wagen trotzdem da geblieben und der Verkäufer hätte den nur durch den TÜV gebracht und die entsprechenden Arbeiten vornehmen lassen. Nach langer Diskussion haben wir uns dann von 20.000 Euro auf 15.000 Euro geeinigt, nachdem ich die ganzen Punkte anständig erwähnt hatte.


    Allerdings fing hier der Spaß erst richtig an. Als es nach zwei Wochen zu einer Kaufentscheidung kam, hieß es, ich soll ihm das Geld überweisen und er würde mir die Papiere per Post schicken. Da fing schon an, bei mir die roten Alarmglocken zu läuten, da zuvor vereinbart wurde, er wolle das Geld bar haben und jetzt plötzlich per Überweisung. Eigentlich wäre dies kein Problem gewesen, bis zu dem Punkt, als ich angesprochen hatte, dass ich dann bei der Werkstatt anrufen müsste, wenn ich den Kaufvertrag unterschreibe, mit der Bitte, um eine Bestätigung zu bekommen, ob das Fahrzeug noch da ist. Dies ist eine reine Formalität über die physische Existenz und ist sogar rechtlich eine Voraussetzung. Die Werkstatt allerdings hat mir dann dies abgelehnt. Es hieß, man könnte mir nicht bestätigen bzw die Sicerheit geben, dass das Fahrzeug noch da ist oder nicht. EIne ganz problemlose Aufbewahrung in der Halle und kurze Bestätigung war also eine unmögliche Arbeit. Ein kranker Witz. Auch obwohl sie eine große Halle haben, wollte man einem Kunden, der dort über 11k EUR Auftrag erteilt nicht die geringste Kulanz zeigen, den Wagen innen zu lagern. Es war schließlich ein Auto ohne TÜV, und somit aus meiner Seite noch nicht möglich anzumelden und zu versichern (Diebstahl Gefahr da er draußen vor der Werkstatt stehen würde + andere Risikien).


    Auch die Tatsache, dass die Werkstatt dem Verkäufer einen anderen Preis angeboten hatte (3000 Euro für die TÜV-relevanten Punkte mit Pleuellager und Service, aber von mindestens 11.000 Euro, war wieder eine ganz lustige Angelegenheit. Am Ende des Tages hätte ich den Wagen nie mehr gesehen, wenn ich es gekauft hätte. Ich hätte dem Verkäufer 15.000 Euro gezahlt, aber die Papiere wahrscheinlich nie bekommen. Option 2, er hätte mir die Papiere geschickt, aber die Werkstatt hätte den Wagen dann wahrscheinlich verschwinden lassen bzw in Teile zerlegt und weiterverkauft, natürlich in Vereinbarung mit dem Verkäufer und gleichzeitig noch jeden Monat von mir 3-4k Euro kassiert für Arbeiten, die gar nicht stattgefunden hätten.


    Long story short: Mich hat es extrem schockiert, was für Betrüger (nett ausgedrückt für dieses Forum) es immer noch auf dieser Welt gibt. Es ist wirklich höchste Vorsicht geboten, insbesondere bei solchen Autos mit fragwürdiger Historie. Und es sind meistens immer die, die importiert wurden. Entweder aus England oder USA und die zwar jahrelang im Besitz sind, aber komischerweise nur minimal bewegt wurden und kein Cent reingesteckt wurde. Und es sind leider immer diese bekannten Exoten und Klassiker. Vor allem diese zu unnötig sympathisch auftretende Witzbolde mit angeblicher Top Karriere und mit der Story ankommen: "Wir hängen wirklich sehr an dem Auto, wir haben ja so schöne Erinnerung mit den Kindern und meiner Frau. Wir wollen, dass er in gute Hände kommt", aber dann unbequeme Fragen über Historie und Durchsicht ausweichen. Bei solchen Arten heißt es sofort weglaufen ohne nach hinten zu schauen.


    Am Ende war ich einfach nur sprachlos und schockiert, nachdem ich im letzten Augenblick der Falle entkommen konnte und habe jeglichen Kontakt beendet. Das sind wirklich äußert gefährliche Angelegenheiten und können im besten fall mit endlosen rechtlichen Prozessen jahrelang enden. Da ich tausend andere Probleme habe, habe ich jeglichen Kontakt mit allen Parteien permanent gelöscht.


    Ich wollte diese Erfahrung nochmal kurz teilen, ohne direkte Daten und Angebotsdetails zu erwähnen (da dieser M3 aktuell anscheinend erneut inseriert wurde, und ich gutgläubige Interessenten vor meinen Fehlern schützen will). Es ist wirklich traurig, was für Menschen und Betrugsmaschen man begegnen muss. Egal aus welcher Herkunft oder hoch so angesehener Beruf. Genauso muss man sich aber auch von diesen sogenannten "Experten und Spezialisten Werkstätte mit X-Jahre langer Erfahrung und Top Bewertungen für BMW M oder AMG Modelle" in Acht nehmen, da diese wiederum auf ihrer Art und Weise unglaublich endlose Spiele mit unschuldigen Kunden treiben.


    Hallo zusammen.


    Ich bin auf der Suche nach einer Werkstatt oder Spezialisten, die direkten Fokus auf Wiederherstellung von M-Modellen (in meinem Fall ein M3 E46) haben.


    Es geht um ein Fahrzeug, das jetzt aufgrund längerer Standzeit einen großen Service braucht (unter anderem Wechsel von Pleuellageschalen) und vor allem ausführlich nach dem Kauf durchgeprüft werden soll um es bestmöglich wieder durch den TÜV und zum fahrbereiten Zustand zu bringen.


    Durch Recherche konnte ich sehen, dass das Team von Mork & Wenz in Rheinland Pfalz sehr gelobt wurde. Allerdings ist der Standort mit dem aktuellen Fahrzeug etwas zu weit (300 km jeweils hin und zurück).


    Daher wollte ich mal gerne nachfragen, ob ihr eventuell andere Stellen in NRW empfehlen könnt, die auch professionell und zu fairen Preisen an diesen Autos arbeiten und auch die Erfahrung haben. Aktuell wäre es mir lieber, wenn ich maximal 200 Kilometer im Umkreis von Heinsberg den Wagen transportieren kann.


    Über eure Rückmeldung würde ich mich sehr freuen und danke im Voraus :)

    Wie wäre es für ein paar € einen Gebrauchtwagen Test beim TÜV machen zu lassen? Über den Zustand vom Motor wird der aber auch kaum was sagen können. Vielleicht ob er die Abgaswerte schaft, mehr aber auch nicht.

    Ja, insbesondere auch der Unterboden. Muss schauen, dass ich eine Stelle finde die möglichst alle genannten Tests und Punkte hier erwähnt wurden durchführen kann ^^

    Die Unsicherheit auf einen gesunden Motor wird denke ich dann auch mit Exemplaren in Deutschland der Fall sein, die weit über 45T EUR kosten. Habe auch in der letzten Zeit viele in Deutschland mir angeschaut (erstaunlicherweise wie sich später rausstellen ließ waren die Mehrheit alle USA Reimporte), und auch bei den hohen Preisen war ich nicht vom Fahrverhalten besonders beeindruckt. Zwar weniger riskant, aber dennoch können auch da im Inneren gefährliche Sachen schlummern. Ich selber habe leider (noch) nicht die Begabung, einen Motor komplett raus und auseinander zu zerlegen etc. Auch könnte ich momentan fianziell und auch aus Vertrauensgründen niemandem so ein Projekt anvertrauen. Falls es mit dem Aus und Wiedereinbau in die Hose geht, ist alles verloren. Aber anders kann man leider dann auch keine genaue Antwort bekommen.


    Die Ölanalyse ist eine gute Idee, die ich auf jeden Fall auch noch anmerken und durchführen werde, danke dafür.


    Ich selber bin auch kein SMG bzw Automatik Liebhaber und will nur reine Schalter. Ist aber bei den Cabrios aktuell auf dem globalen Markt (auch in Deutschland) sehr schwer zu finden, insbesondere die Individual Ausführungen sind mehrheitlich SMG. Aber verstehe deinen Punkt.


    Letzteres habe ich die Sache mit dem Plan B mit Umlackierung nicht vergessen. Ein M3 soll es am Ende schon werden, auch wenn es noch so hohe Fantasiepreise mit sich bringt. Nach 5-10 Jahren ist auch mit mir Schluss :) daher denke ich überhaupt nicht an Wertsteigerung oder sonstiges. Die Sache ist, dass es nicht nur die Außenfarbe ist, die mir wichtig ist, sondern die gesamte Ausstattung mit Individual (Farbe vom Innenleder, Sitze und weitere Besonerheiten). Ich denke, der Kompressionstest, Ölanalyse und auch kurzer Check vom Unterboden sollte mir immerhin ein Mindestmaß an Klarheit verschaffen. Wenn alles "akzeptabel" aussieht, nehme ich ihn und schaue wie lange es dann gut geht (wie bei allen anderen das wahrscheinlich der Fall sein wird) :D Falls es nicht zum Kauf kommt, werde ich aber dann sicherlich zu deinem Plan mit der Lackierung greifen :)


    Viele Grüße

    Hi. Vielen Dank auch für deine Rückmeldung. Verstehe ich es richtig, dass man den vorhandenen originalen Motor dann nicht mehr retten kann, falls auch nur 1 Zylinder eine signifikante Abweichung bei den Werten anzeigt?


    Zu der Sache mit dem Endoskop: Ist vielleicht eine dumme Frage weil ich mich nicht auskenne, aber machen die Spezialisten / Werkstätte, wo man den Kompressionstest durchführen lässt auch diese Prüfung mit dem Endoskop, oder muss ich da selber ran?


    Was wäre eure Schätzung bezüglich der Kosten für meinen Plan mit Ölwechsel, Kompressionstest und Endoskopdurchsicht vor dem Kauf?


    Viele Dank im Voraus

    Ein Kompressionstest sagt leider nur sehr wenig über den Zustand des Motors aus. Maximal über die Kolbenringe und Ventile.


    20km danach kann dir dann trotzdem ein Pleuellager flöten gehen.


    Da würde ich eher den Öldeckel abnehmen und mal das innere des Motors anschauen, ggf. Mit einem Endoskop. (Ablagerungen etc) und eben die Service Historie checken.

    Vielen Dank für deine Rückmeldung.


    Zu dem Thema Historie: Eine sehr komplexe Sache mit dem Fahrzeug ^^, aber kurz gefasst: Es gibt leider keine Servicehistorie. Es handelt sich um einen Individual M3 aus England. Der aktuelle Verkäufer hat ihn 2019 gekauft und hier hergebracht und auch die deutsche Zulassung und TÜV einmal durchgeführt. Anhand der britischen Datenbank konnte ich allerdings feststellen, dass es keinen Unfall damit gab.


    Bezüglich Pleuellagerschalen, Vanos etc: Das sind Sachen, die ich nach dem Kauf dann schrittweise direkt erneuern würde.


    Mir geht es primär darum festzustellen, ob der Motor noch gesund ist und volle Leistung hat und um zu verhindern, dass nach den ganzen Investitionen mit Pleuellager, Fahrwerk etc am Ende sich herausstellt, dass der Motor bald den Geist aufgeben wird.


    Und gerade weil seit Jahren kein Ölwechsel gemacht wurde, dachte ich vielleicht dass ein Kompressionstest evtl mir ein klares Bild geben könnte. Ist daher auch die Frage, ob der Motor durch den vernachlässigten Service über die Jahre unbehebbare Schaden erlitten hat.