Beiträge von AvusImola

    Hallo zusammen,


    in den nächsten Wochen werde ich mir höchstwahrscheinlich einen M3 Cabrio kaufen. Um für Klarheit bezüglich der Gesundheit des Motors und der Zylinder zu sorgen, werde ich auf eigene Kosten einen Kompressionstest bei einer örtlichen Stelle des Verkäufers durchführen wollen.


    Der M3 wurde maximal 2-3 mal jährlich in den letzten 6 Jahren bewegt und hatte auch kein Ölwechsel erhalten, daher plane ich auch vor dem Test einen frischen Ölwechsel durchführen zu lassen.


    Da ich so einen Test noch nie gesehen und auch nie durchführen ließ, würde ich mich sehr freuen falls ihr mir mitteilen könntet, worauf ich bei den Ergebnissen und Werten achten muss. Die unter euch, die sowas mal gemacht haben wissen es sicher besser aus Erfahrung.


    Reicht so ein Test aus, um den allgemeinen Zustand des Motors sowie die verbleibende Lebensdauer ungefähr abschätzen zu können? Gibt es darüber hinaus weitere Prüfungen, die man durchführen sollte, um eine finale Kaufentscheidung bezüglich des Motors zu treffen?


    Über eure Rückmeldungen würde ich mich sehr freuen und bedanke mich schon mal vielmals im Voraus :)

    Vielen Dank für deine Rückmeldung :)


    Ja, da hast du absolut Recht. Ich habe den M3 schon im Oktober letzten Jahres vor Ort angeschaut und wir haben auch eine kurze Probefahrt gemacht. Auf dem ersten Blick war nichts negatives auffällig was den Motorlauf betrifft. Allerdings sind wir aber auch nicht über 70 km/h gefahren bzw über 3000 Umdrehungen getreten, da der gute Herr (wohlhabender Pilot mit mehreren Hobbyautos im Besitz) warum auch immer nicht mal einen einfachen Ölwechsel seit 6 Jahren Besitz machen ließ, und den M3 nur 1-2 mal im Sommer zum Cruisen fährt. Ist natürlich extrem dubiös und man fragt dann sich, ob es vielleicht böse Gründe gibt weshalb da kein Cent reingesteckt (weil er vielleicht selber gewisse Probleme mit Motor kennt, die nach dem Ölwechsel noch schlimmer werden?).


    Es ist letztlich leider die bekannte Story: Die Verkäufer stellen sich unschuldig und ahnungslos dar und sind einfach nicht offen. Wie du schon vorgeschlagen hast, habe ich auch an einem professionellen Check des Unterbodens und Motorkompressionstest schon lange gedacht. Problem ist hierbei zum einem, dass dies in dem aktuellen Zustand ohne frischem Ölwechsel keinen Sinn machen wird da ein Start nach Monaten mit dem alten Öl den Motor stark beschädigen kann (es sei denn ich mache dies vor dem Kauf auf meine Kosten für circa 200 EUR). Und dann noch natürlich die weiteren Kosten mit Abschleppdienst zu einer Werkstatt und die Kosten für den Check und zurück, wo wir dann locker bei über 500 EUR insgesamt liegen werden. Das könnte ich wirklich nur dann in Betracht ziehen, wenn der Verkäufer auf 15000 EUR im Voraus runtergeht, was auch bei dem Zustand so eigentlich die Höchstgrenze wäre. Leider ist nach aktuellem Stand aber kein Nachlass von Geiz und Gier da sichtbar. Wird ihn entweder erneut inserieren und gucken was er bekommt, oder den M3 behalten und noch weiter kaputtfahren.


    Ich schaue mal was sich ergeben wird und hoffe sobald wie möglich mit hoffentlich positiven Nachrichten wieder zu melden :)

    Du musst davon ausgehen, dass Du auch bei Fahrzeugen im höheren Preissegment nochmal Geld in die Hand nehmen musst. Gerade wenn Du dem M3 fahren willst bist Du schnell bei den Themen Pleuellager, Fahrwerk, Bremse, Hinterachse, SMG...


    Ich werfe mal die Hausnummer von 10k in den Raum. Noch schneller hast die 10k beisammen, wenn Du nicht selber am M3 machen kannst und auf Werkstätten angewiesen bist.


    Nach neun Jahren M3 E46 würde ich eher ein solides Fahrzeug im unteren Preissegment nehmen und dann die eh anstehen Schwachpunkte beseitigen.

    Gibt es denn Fälle, in denen ein M3 E46 gar nicht mehr zu retten wäre? Es gibt da einen M3 Cabrio als Rechtslenker aus England hier in Deutschland, an dem ich sehr interessiert bin, nur wegen der Farbe (individual) und der entsprechenden Innenausstattung. Probleme sind hierbei, dass der TÜV seit 4 Jahren abgelaufen und der gute Besitzer leider seit Erwerb 2019 nicht mal das Öl gewechselt hatte und somit keine Historie vorhanden ist. Das arme Stück ist circa 150T km gelaufen und der Grund warum ich mich da noch nicht zum Kauf wirklich bewegen kann ist, dass da die Unsicherheiten existieren und der Verkäufer sich etwas "unwissend" anstellt. Klar ist, dass direkt beim Kauf Öl, Pleuellager und alle Flüssigkeiten sowie die gesamten Bremssysteme erneuert werden müssen, weil er lange Stand und selten bewegt wurde. Allerdings ist es schwer zu prüfen, wie es von unten aussieht (Risse an der Hinterachse?) und wie gesund der Motor noch die nächsten Jahre halten kann.


    Mir scheint da auch der Preis von 19.000 EUR trotz der Mängel da zu hoch, auch wenn man die heutigen Preise sich ansieht. Würdet ihr trotzdem empfehlen da bei dem Preis zuzuschlagen? Im schlimmsten Fall müsste man also den Motor dann komplett tauschen mit einem anderen und falls der Rost unten und noch Risse an der Achse stark sind, wäre es technisch unmöglich das Teil wieder zu restaurieren.

    Ja, das stimmt wohl. Wer würde denn schon jemals so ein legendäres Modell im perfekten Liebhaberzustand verkaufen wollen?


    Ich selber versuche schon jetzt länger einen zu finden (leider unbedingt in einer gewissen Farb- und Ausstattungskombination), das ich bis zu meinem Tod noch ungefähr 5-10 Jahre fahren kann, ohne jeden Monat bei x-verschiedenen Werkstätten Herzattacken zu bekommen.


    So wie es aussieht muss ich mich noch etwas gedulden und zur Sicherheit auf höhrere Preisebenen einlassen. Ach ja, was man nicht alles geben würde um in den 90ern schon jung und erwerbsfähig gewesen zu sein :)

    Hallo zusammen,


    Ich verfolge nun sein vielen Jahren unter anderem besonders die Preise vom M3 E46 global. In Deutschland natürlich primär mobile, autoscout, ebay etc.


    Ich selber hatte leider noch nie die Gelegenheit, einen M3 zu kaufen und über die Jahre zu besitzen.


    Die unter euch, die sich vielleicht besser mit der aktuellen/zukünftigen Marktpreisentwicklung und auch durch Besitzererfahrung besser auskennen: Was ist aktuell in Deutschland ein M3 E46 mindestens wert, das noch eine fahrbereite Substanz hat bzw wie hoch ist da der Mindestpreis den man zahlen sollte für einen langjährigen Besitz?


    Und würde es sich aus eurer Sicht eher lohnen, einen deutlich teureres Exemplar zu kaufen und dafür den ganzen Ärger und Ungewissheit mit Restaurationsarbeiten hinsichtlich Motor, Karosserie, Fahrwerk zu ersparen, oder würde es sich dennoch preislich lohnen einen günstigeren aber aufwendigeres Exemplar zu kaufen? Ist es zudem wahr, dass die Preise exponentiell jedes Jahr ab jetzt weiter in die Höhe fliegen werden (auch beim Cabrio)?


    Ein ausführlicher Check (unabhängig ob vom Händler oder Privat) ist natürlich unverzichtbar, jedoch habe ich bei den aktuellen Angeboten so dein Eindruck, dass selbst bei Exemplaren mit Fantasiepreisen noch einiges zu machen wäre (Beispiel: Ein M3 Cabrio aus 2004 in spezieller Farbe mit circa 150T Kilometern ohne perfekte Historie für über 40T EUR).


    Ich wäre sehr dankbar, falls ihr mal so eure Meinungen und Empfehlungen mitteilen könntet.


    Vielen Dank und Liebe Grüße

    Hi, ich hatte bei der Probefahrt in Oktober letzten Jahres extrem schlechtes Gewissen und im Herzen geblutet, da der Verkäufer nicht mal einen Ölwechsel durchgeführt hatte. Theoretisch könnte ich Kurzzeitkennzeichen besorgen und damit den auch ohne TÜV bewegen, aber hätte Angst den Wagen damit noch mehr Leben zu rauben. Dummerweise hat der Verkäufer seit dem Besitz 2019 nicht mal einen Ölwechsel gegönnt. Würde den erst gar nicht starten wollen, da Zündkerzen ja auch zuletzt vor 100 Jahren gewechselt wurden.


    Manche Reiche sind unnormal geizig bei sowas...

    Hallo, danke euch erstmal für die Antworten :)


    Zu dem Thema ADAC Check und professionelle Begutachtung: Das ist absolut nachvollziehbar und war mir auch selbstverständlich bei so einem Auto und dem Kaufpreis, so eine Prüfung würde ja die meisten Unsicherheiten klären und ein klareres Bild vermitteln. Allerdings ist da die Problematik, dass der Wagen ja leider schon abgemeldet ist und ich in dem Fall mit einem Anhänger den Wagen zur entsprechenden Stelle transportieren müsste. Die zu tragenden Kosten wären nicht das Problem, vielmehr müsste ich vom Verkäufer dazu die Zustimmung haben, was vermutlich nicht der Fall sein wird, aber versuchen werde ich es beim nächsten persönlichen Treffen trotzdem das vorzuschlagen.


    Erfahrungsgemäß sind die meisten Verkäufer nicht so begeistert, wenn man darum bittet deren Autos von unten kurz vor Ort bei einem Spezialisten zu untersuchen. Ich hingegen musste selber bei meinen 2-3T EUR billigen Autos auf eigene Kosten in der Stadt der Interessenten zur Werkstatt fahren um die Stabilität meiner Autos zu zeigen, nur um meine Seriosität zu beweisen.


    Ich habe auch an einen mobilen Check gedacht (was eventuell ADAC und Co anbieten), aber auch da wäre es schwer, den BMW vor Ort zu heben um drunter zu schauen. Vielleicht informiere ich mich etwas mehr zu diesem Thema mit Unterboden.


    Jedenfalls hat es mich gewundert, dass laut M54B25 es eventuell doch M3 Cabrios in der Farbe in Deutschland gibt. Leider sind die M3 in den Individual Ausführungen extrem selten auf dem Markt zu finden und ich verfolge es schon seit Jahren intensiv. Ab und zu findet man so Farben wie Technoviolet oder Mysticblau, mich hat aber diese avusblau Farbe sehr vergiftet... Die, die sich sowas 2001-2006 in DE neu leisten konnten haben es wahrscheinlich versiegelt und gelagert und lassen sich sicherlich selten blicken und Wiederverkauf sicher ausgeschlossen, ist einfach eine traumhafte Farbe beim E46.


    Die Option, einen gepflegten M3 in die Farbe zu lackieren wurde mir auch schonmal gesagt und es klang auch nicht so verkehrt. Die Frage ist aber ob es am Ende so effektiv wird wie das original ab Werk. Oder vielleicht warte ich lieber doch noch weiter und zahle lieber 40-50k für ein ordentlich gepflegtes Exemplar anstelle Monate bei Werkstätten zu verbringen. Denke man kommt bei diesem M3 nicht unter 20k für eine komplette Restauration, wodurch man am Ende in Anbetracht der zu investierenden Nerven und Zeit sogar noch teurer rauskommt.

    Hallo, vielen Dank für die Antwort :)


    Verstehe ich es also korrekt, dass der M3 E46 in avusblau nur als Rechtslenker gebaut wurde und es keine für den deutschen Markt gibt? Wäre es möglich die Seite der Datenbank zu teilen?


    Bezüglich des aktuell in Frage stehendes Exemplars bin ich mir einfach sehr unsicher. Wenn ich nur die geringste Sicherheit hätte und wissen könnte, dass unten alles normal ist was Rost betrifft und der Motor nach gründlicher Wartung mit allen Flüssigkeitenwechsel, Pleuellager und Zündkerzen etc wieder lange Jahre mit voller Leistung problemlos fahren wird, wären 20T EUR kein Weltuntergang. Man weiß leider nicht, ob es am Ende als kompletter Schrott herauskommt und wäre dann echt schade, weniger ums Geld, aber mehr um die ganze Mühe da der Wagen ja noch selbst nach dem Kauf mit professioneller Abschlepper mehrere Hundert Kilometer transportiert werden muss zu mir und dann zum Spezialisten.


    Ist leider ärgerlich dass es so einigen Verkäufern schwer fällt, mal offen zu sein und alle Infos zum Zustand offen zu legen nur wegen ein paar Tausend EUR mehr zu gewinnen

    Hallo zusammen,


    ich habe seit Monaten echte Kopfschmerzen weil ich mich einfach nicht entscheiden kann bezüglich eines riskanten Kaufs.


    Folgender Sachverhalt:


    Ich suche schon seit Jahren nach einem M3 E46 Cabrio in der extrem seltenen Farbe "avusblau" und bislang konnte ich nur 2 in England als Rechtslenker finden, leider noch zu der Zeit des Studiums ohne Einkommen. Im Herbst letzten Jahres habe ich durch reinen Zufall mobile und autoscout ein Inserat entdeckt, und tatsächlich war es ein M3 in avusblau, aber natürlich als Rechtslenker, da es diese anscheinen nur für UK und USA angeboten wurde und nie für uns in DE. Ich hatte direkt Kontakt mit dem Verkäufer aufgenommen und das Auto auch schnellstmöglich vor Ort angeschaut. Der Verkäufer machte eigentlich einen recht sympathischen Eindruck und hat auch als Sammler so einige interessante Autos im Besitz. Allerdings hatte mich bei dem M3 dann überrascht, dass er seit Jahren bei ihm in der Halle steht und extrem selten bewegt wurde. Gekauft hat er ihn Anfang 2019 in England von einem Händler für 12k EUR, damals ohne Brexit und 30% Aufschlag beim Import nach Deutschland. Da ich den Markt auch dort gut kenne, weiß ich dass 12k EUR selbst für 2019 und dann noch als Händlerpreis zu billig ist, was mit bösen Überraschungen verbunden sein kann.


    Der M3 ist erst 150T km gelaufen, wir sind ihn auch letzten Herbst probegefahren, allerdings nicht über 2k Umdrehungen, da komischerweise der Verkäufer nicht mal das Öl gewechselt hat. Da er mehrere Autos hat und den M3 nur 1-2 Mal bei Schönwetter bewegt, lohte es sich für ihn anscheinend nicht. Nur direkt beim Import in 2019 wurde der deutsche TÜV gemacht, mit Mängelnachweis, dass Bremsleitungen neu müssen und das Heckdifferential etwas ölfeucht sei.


    Im Oktober 2024 nach finaler Rücksprache kam es nicht zum Kauf, da ich keine nachweisbare Historie hatte, und mir der Preis von 20.000 EUR zu viel war, wenn man bedenkt dass man eine große Inspektion, Pleuellager, und vieles unten am Fahrwerk noch bedingt durch die Standzeit lange Jahre und TÜV erneuern muss. Der Verkäufer wollte keinen Cent runter, weil er wahrscheinlich sehen konnte dass ich sehr an der Farbe hänge. Klar wollen wir alle etwas Profit machen und diese Autos steigen ja jede Sekunde im Wert, allerdings hat es eine Grenze wenn man keinen Cent reinsteckt.


    Wir sind in Kontakt geblieben und vor Kurzem wurde ich nochmal angeschrieben, dass er sich erneut für den Verkauf entschieden habe da er Platz braucht. Im Herbst hieß es, seine Familie könnte sich schwer von dem M3 trennen, die übliche Story. Allerdings kommt eine Preissenkung gar nicht in Frage, und es wurde seitem gar nichts an dem Wagen gemacht, wodurch nun vermutlich noch größere Standschäden vorhanden sein könnten.


    Ich selber will den Wagen nur wegen der Farbe, und habe keinen Wiederverkaufsabsicht da ich den lebenslang behalten will (ja, Rechtslenker sind ja leider wertlos in DE).


    Was würdet ihr empfehlen? Wäre ein Kauf sinnvoll für 18 oder 20K EUR, wenn man bedenkt dass noch weitere 15K für Restauriereung gesteckt werden müssen? Da ich nicht die Möglichkeit habe, den M3 auch von unten mal anzusehen, weiß ich auch nicht ob tödlicher Rost ebenfalls vorhanden ist was den Wagen unbrauchbar machen würde. Oder wäre es eher sinnvoller zu warten bis eine gepflegterer M3 in avusblau in England auftaucht, auch wenn man sich durch den Importprozess und den 29% Aufschlag quälen muss.


    So wie ich es vestehe, würde der Verkäufer den vermutlich weiterhin nur 1-2 mal über weiter so maximal 500km im Jahr bewegen bis der Wagen auseinanderfällt, weil er sich wahrscheinlich selber bewusst ist dass allein für den TÜV extrem viel reingesteckt werden muss, oder gar vielleicht ganz andere Böse Sachen weiß.


    Über hilfreiche Tips und Vorschläge würde ich mich sehr freuen und danke allen im Voraus.


    Liebe Grüße