Das würde ich mal gern als neues Thema aufgreifen...
Wenn ich das richtig sehe hat Butan an einen Gefrierpunkt von -135°C, Propan -188°C.
Siedepunkt von Buton liegt wohl bei ca. 0°C, Propan -42°C.
Das tangiert doch die Verdampferfahrer genausowenig wie die Flüssigeinspritzer, oder nicht?
Beim Verdampfer isses egal solange das Zeug flüssig bleibt (davon sind wir ja sehr weit weg mit -1XY^C), da der Verdampfer ja so oder so warm genug wird durchs Kühlwasser.
(Ausnahme... ich schaffs bei aktuellen Aussentemperaturen auch ab und an, dass die Anlage bei unter 20°C Kühlwassertemp zwar umschaltet, aber dann wieder zurückschaltet weil der Verdampfer zu stark abkühlt da die Temperaturdifferenz zum Kühlwasser einfach noch zu klein ist. 500m später aber ist das Problem schon gegessen, wenn das Kühlwasser dann 25°C hat oder so).
Bei den Flüssigeinspritzern sollte es eig genauso egal sein meiner Meinung nach, hauptsache bleibt flüssig. In der Ansaugbrücke is das wohl noch relativ egal ob das Zeug flüssig oder gasförmig is, und im Brennraum wirds dann wohl warm genug sein zum Verdampfen und verbrennen.
Knackpunkt wird also immer bleiben, dass irgendein Teil davon flüssig bleiben muss um genug Druck im Tank zu haben bei einer Verdampferanlage.
Solange wir also > -42°C sind, sollte es doch da kein Problem geben.
Die Frage is halt dann... ergibt sich der Siedepunkt dann aus dem Gemisch, oder bleibt er bei den -42°C vom Propan. Aber gut, selbst wenns am Ende dann ne Mischung draus is, dann isser immernoch bei < -20°C, also so oder so völlig ausreichend für unsere Breitengrade.
Also demnach seh ich da mal überhaupt kein Problem bzgl. Minusgraden. Auch wenn im Netz sehr viel anderes Zeugs steht. Oder bin ich da komplett aufm falschen Dampfer?