Beiträge von Dani

    Aah, nettes Thema, wollte eh grade noch bisschen Erfahrung zum N52 und ner KME Anlage schreiben.


    Hatte am WE das stellenweise zweifelhafte Vergnügen nem Kumpel bei Verbau einer KME Nevo an nem N52 im 1er zu helfen.
    Ich hatte das Drehzahlsignal vom KWS geholt, obwohl ich das noch NIE gebraucht hab bei ner KME. Bei ihm hier hat sich aber die Anlage immer sofort abgeschalten wenn 0rpm angezeigt wurde (also kurzzeitig keine Berechnung der Drehzahl über die Einspritzzeiten möglich war).
    Da ja Valvetronic Motor und damit kein Unterdruck, hat der Verdampfer nun eben keinen saugrohrunterdruckabhängigen Druck, sondern nen komplett konstanten. Aufgrund grenzwertig großer Düsen läuft der Verdampfer aktuell ernsthaft mit ca. 0,75bar, weil sonst die Totzeit der Hana Injektoren um Leerlauf zu groß wird. MAP-Sensor hat auch keinen Unterdruck (woher auch, und für was auch, ausser zum map fahren).
    Dachte mir nachdem ich das Ding im Leerlauf endlich sauber am laufen hatte eigentlich nur: jetzt fahren wir los, und das Ding geht direkt beim Anfahren erstmal aus.


    Aber tatsächlich ist das Gegenteil passiert. Das scheiß Ding läuft mit ner Map, die (beinahe) aus einer einzigen geraden Linie besteht absolut perfekt. Ne Runde gedreht, die Steigung noch minimal angepasst, und das Teil läuft 1A.
    Aktuell ist noch offen wie das Teil im Kaltstart dann so will oder auch nicht, aber ansonsten bin ich fasziniert davon, dass das Ding ohne Unterdruck sauber arbeitet. Gemischregelung ist halt beim N52 mit Breitbandsonden echt um absolute Welten besser als bei nem ollen M54, das merkste brutal.

    Respektable Datenaufzeichnung, gefällt mir.
    deckt sich auch ziemlich 100% mit dem was ich so im kopf habe bei mir wenn ich die wassertemp mit der öltemp vergleiche zu unterschiedlichen zeitpunkten.
    wenn meine Wassernadel in der Mitte steht (und das tut sie erst ab 90°C ;)), dann hat das Öl ca. 60°C.. +/-2°, je nach dem mit wie viel Last die 90°C Wasser erreicht wurden.


    Welches Öl da drin ist macht für die Temperatur nur einen sehr nachrangigen Unterschied. Der Unterschied liegt halt vielmehr darin, dass 20w-60 bei 60°C Öltemp ne ganz andere Viskosität hat als ein 0W-30 (um das Beispiel mal extrem zu gestalten)

    es hat schon seine gründe, warum gewisse viskositätsklassen für die motoren vorgeschrieben, oder sagen wir mal empfohlen sind.
    bis du ein 10w-60 bei nem normalen alltagsauto auf der Temperatur hast, dass es ne ausreichende viskosität besitzt, haste den motor oftmals schon lang wieder ausgemacht. wenn du ausschließlich langstrecke fährst und das ding nur prügelst, dann mag das sinn machen, aber ansonsten nicht.
    10w-60 ist bspw. für die (alten) M-Motoren vorgeschrieben, die haben aber bspw. auch keine hydrostößel die auch im kalten zustand möglichst schnell mit öl befüllt werden wollen usw.
    macht also keinen sinn.


    dass er mit seinem m52 kein öl braucht liegt nicht am öl, sondern einfach am motor. wenn er 5w-30 reinkippen würde, würde der motor immernoch kein öl verbrauchen.
    kannst einfach keine äpfel mit birnen vergleichen.

    Zur Not mit bremsenreiniger nachhelfen. Das klappt auch immer gut :D

    jo ich konnts mir grade noch so verkneifen ;) sonst halt zündkerzen nochmal raus und mit druckluft die reste rausballern aus den zylindern.
    aber joa, hatte sich glaub gelohnt kurz davor noch ne neue batterie eingebaut zu haben^^


    sollte einfach mehr so ne vorwarnung nochmal sein, dass der punkt in der anleitung mit "motor starten und 15min mit erhöhter drehzahl laufen lassen" einfacher klingt als er ggf. ist :D

    So, heute hab ich dann mal die Ölwechselbehandlung gemacht.
    Heißt also: Kiste in die Garage gefahren (war dann gut warm), Kerzen raus, Toralin AntiCarbon rein, Kerzen rein, gute 20min einwirken lassen, Kerzen raus, tücher rein, Handtuch über alles drüber, DME abgesteckt (war grad das naheliegendste.. Benzinpumensicherung ziehen wäre auch gegangen), 2mal für so 5-10 Sekunden orgeln lassen, und dann die Tücher wieder raus.
    Kerzen rein, Spulen drauf, DME wieder angeschlossen.
    Und dann hab ich mal eben knapp 10 Minuten gebraucht den scheiß Karren überhaupt wieder anzubekommen mit den "Resten" von dem Zeug in den Brennräumen :'D
    Das war NICHT sooooo witzig.. also warnung an alle, das is echt bisschen kacke daran.
    Hab dann Leerlaufdrehzahl auf 1600rpm gesetzt mitm Laptop und ihn mal so 10min "freibrennen" lassen. Lief dann auch wieder 1A.
    Danach Leerlaufdrehzahl wieder normal, und ein Döschen Ölspülung reingekippt. 10min gewartet, und dann Öl abgelassen. halbe Stunde ausbluten lassen (mit allen Tricks um wirklich alles rauszubekommen), und wieder aufgefüllt den Tanker ;)


    Nun was soll ichs sagen: er läuft einwandfrei. Unterschied ist erstmal keiner spürbar, aber was willst auch spüren. Ich bin auf den Ölverbrauch in naher Zukunft gespannt.
    Die Dose Toralin reicht auch ne Runde für den 25er wenn sichs als brauchbar abzeichnet.


    Ab jetzt stehen sowieso erstmal 15tkm Intervalle mit dem Addinol auf dem Plan... schaun wir mal =)

    wenn der druck so hoch geht, dann kann ja was nicht stimmen und die pumpe muss die ganze zeit laufen (wo soll sonst der druck herkommen?)
    gehen wir davon aus dein drucksensor liefert plausible werte (klingt ja erstmal danach), dann sind wir wieder bei besagtem relais der hydrualikpumpe von gaaaanz am anfang.
    MESSEN heißt das stichwort. ausgang und eingang. an einem von beiden muss das problem zu finden sein