ich habs oben schonmal geschrieben...
Mit dem normalen "Einlernvorgang" ist die Adaption eben noch lange NICHT abgeschlossen. Kupplungscharakteristik wird erst beim fahren eingelernt.
Wenn man da dann "falsch" aufm Gas steht versaut einem das recht leicht die Adaption. Ich hab da unzähligen Stunden mit Tests diesbezüglich verbracht, bis ich dann doch meine Kupplung getauscht hatte, und danach die Probleme auch erst "langsam" verschwunden sind.
Kupplungscharakteristik einzeln zurücksetzen mache ich übers To*l32 einzeln. über in*a gehts nicht einzeln, ista oder so kanns vlt., weiß ich aber nicht.
Bei der Komplettadaption setzt er aber auch die Kupplungscharakteristik wieder zurück. Mitm Tool kann man aber auch überwachen wann diese Grundadaption der Charakteristik abgeschlossen ist. wenns dann scheiße is kann mans grade nochmal machen.
Man kann da auch ganz unterschiedliche Ergebnisse bei provozieren. Mit Absicht und auch ohne Absicht.
Ich persönliche würde jetzt erstmal behutsam einige km fahren (Keine Volllast Schaltvorgänge, ggf. sogar den Fuß beim schalten im kurz lupfen zum einkuppeln). Dann den Kupplungsschleifpunkt nochmal neu anlernen (der verschiebt sich ja auch, wenn sich die Kupplung erstmal wieder ans ZMS angepasst hat), und dann die Charakteristik zurücksetzen und zart, aber bestimmt adaptieren lassen.
Heißt bei mir Schalten mit 2/3 Gas etwa in nicht zu hohen Drehzahlregionen. Möglichst den Gasfuß NICHT lupfen beim Schalten, auch wenns die ersten paar Schaltvorgänge evtl. etwas weh tut. Muss aber sein, sonst adaptiert er sich nicht richtig auf das anliegende Drehmoment beim einkuppeln. Und dann merkt man normal schon wie es von Schaltvorgang zu Schaltvorgang besser wird mit dem einkuppeln.
Adaption mach ich auch immer bei komplett Warmgefahrenem Auto/Kupplung. Die darf also vorher ruhig auch schonmal benutzt worden sein. Auch das hat halt einen (kleinen) Einfluss auf deren Reibwert und hilft bei der richtigen Adaption.