Als ich angefangen habe Auto zu fahren (das war die volle Zeit des E46 und des großen Diesel-Booms), hat man Sau viele vergleiche in dieser Art in allen gängigen Fahrzeugklassen in den Auto-Literatur. Der Tenor war meist, dass sich ein Diesel erst ab 15tkm p.a. rechnet. Und damals war die Differenz beim Liter deutlicher als heute.
Da war der Diesel, je nach Aktion der Hersteller schon bei 5-8.000km im Jahr amortisiert. Autozeitung irgendwann im Jahr 2009, ich erinnere mich. Andere Fahrzeuge erst bei 25.000km/Jahr usw. Später gab es dann Aktionen Diesel zum Benzinerpreis usw. Problem ist nicht die Steuern rauszufahren, sondern die Anschaffungskosten, denn Steuerunterschiede waren anfangs real nie so hoch. max 100€ und weniger.
bei den Dieseln wurd ed a sogar der Mehrpreis (Liste) beim Kauf eingerechnet. immerhin, je nach Auto 1.000-3.000 Euro.
Jetzt sind Diesel als Gebrauchte günstiger, den Listenpreuis braucht man nicht rausfahren, sondern kann ganz gut über die laufenden jahreskosten rechnen und da ist ein Diesel teilweise noch sehr effizient.
An sich ist der Diesel ein guter kraftstoff, jedoch hat die Fahrzeugentwicklung und die hersteller allgemein den Diesl stark in Verruf gebracht.
Es bleibt ein sparsamer Motor, ein recht einfacher, nicht so hoch raffinierter Kraftstoff, der dazu wesentlich ungefährlicher bei Unfällen ist (Brandgefahr). Leider krebserregend, weshalb man sich doch auf die Handschuhe beim Tanken stützen sollte.
Was daraus gemacht wurde (wie beim E-Motor auch) ist ein sportlicherer Turbo mit viel Drehmoment, was in den 2000ern dann viele Käufer zum Diesel gebracht hat - wenn man satt Nm haben wollte, egal ob man viel gefahren ist oder nicht.