So, Ich blieb noch Bilder fer behandelten Kunststoffteile schuldig.
Wignü (wie neu) sag man so schön. 
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Dabei die alternden Schwachstellen wieder entdeckt und mich mal zwischen Theorie und Praxis beraten lassen.
Wozu sitzt man denn an der Quelle.
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Also die Kabelschutzschläuche sind im Bereich Motor aus TPE und die Kabel aus ETFE oder FEP, um den termischen Belastungen im Motorraum Rechnung zu tragen. Genauer handelt es sich um den Strang, der am Thermostat und der Vanos angeschlossen ist. FA Dräxlmeier sollte irgendwo ein Fähnchen hinterlassen haben ...
Alterungsbedingt geben die Kunststoffe, obwohl diese bis zu 120°C abkönnen, gerne mal nach 15-20 Jahren auf, werden unflexibel und bröseln dahin.
Neuester Schrei der Leitungssatzhersteller ist deshalb, nicht nur Kosten, sondern auch Platz einzusparen und so werden immer mehr Klebebänder entwickelt, die der Beanspruchung im Motorraum punkto Wärmebelastung, Temperaturdifferenz, Abrieb und Haltbarkeit entsprechend Rechnung tragen.
Also Katalog vom Hersteller runtergeladen und siehe da, es gibt einige Klassen, die bis 150°C abkönnen und speziell für die Kabelsatzindustrie angefertigt werden.
In meinem Fall bin ich per Katalog auf das Coroplast 837 X gestoßen, hier ein Ausschnitt aus dem, für jeden einsehbaren Online-Katalog.
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Also mal geschaut, ob es so etwas auch für jeden zu kaufen gibt. Ebay läßt grüßen. Somit kann ich jetzt im Bereich am Motorblock auch Tape einsetzen, denn das soll auch ordentlich aussehen ...
Ebay Link für Coro 837 X
Es gibt sicherlich noch andere Tapes für diesen Temperaturbereich, aber keiner Macht genaue Angaben und Risiko will ich da nicht eingehen.
Klassische Weich PVC Klebebänder wie sonst im Elektrohandwerk eingesetzte Coroplast 301 kann ich da nicht nehmen.
Viel Spass beim nachmachen und tapen. 
PS: Der Bereich über den Krümmern mit den Sensorkabeln der Lambdas ist wieder eine ganz andere Hausnummer. Dort wird hauptsächlich Silikon als Schlauchware eingesetzt. Nicht ohne Grund, kann man doch SiR bis 180°C problemlos belasten.
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