Ding Dong, Post war da! 
330Ci:
keine Einträge, weder in Haftpflicht noch Kraftfahrt, entsprechende Auskunft wurden auch an die anfragenden Versicherungen in 2018 übermittelt.
Neuester Eintrag, der noch korrigiert wird ist die fiktive Abrechnung des Schadens durch meinen Nachbarn (Mülltonne in die Seite gerammt, tiefe Kratzer und ne fette Beule seitlich im Bereich Tankdeckel). Ich habe die fiktive Abrechnung aber abgelehnt und der Schaden ist an den Unfallinstandsetzer abgetreten. Die Abrechnung erfolgt erst in den nächsten Tagen, wird wohl noch korrigiert.
320i:
Adi, Du musst jetzt stark sein.
fiktive Abrechnungen bei Schadensfällen in 2008, 2009 und 2013. Letzter Eintrag war 15.8.2013, also 2 Monate vor deinem Kauf damals.
Fiktive Abrechnung = Schaden ausbezahlen und ohne MWst. das geld einkassiert. AXA und Huk-Coburg mit Referenznummern angegeben.
Werte, Schadenshöhe und genaue Angaben zu beschädigten Stellen habe ich keine, da diese Einträge bereits gesperrt oder sogar bis auf Datum, Versicherung und Referenznummer gelöscht wurden.
Am 15.08.17 wurden diese Angaben laut Auskunft auch an die Allianz übermittelt, klar, dass dann die Alarmglocken anschlagen ... wenn hier eine Versicherungsleitung eingefordert werden soll.
Ensprechend der Anschreiben und Korrenspondenz hat die Allianz dann diese Auskünfte auch im Herbst (Schadendatum) und im Januar (schlussendliche Klärung mit Anwalt) und Februar (Reparaturausführung des frontschadens) mehrfach abgefragt.
Meine Empfehlung:
Nach Kauf des KFZ schnellstmöglich eine Auskunftsanfrage an die HIS Informa senden, um Infos zu erhalten, bevor Informationen gesperrt oder sogar gelöscht werden. Evtl steht dann dort mehr drin.
Ich werde wohl in 2019 nochmal anfragen und werden dann hoffentlich sehen, wie die Schadensfälle die mir bekannt sind (Rechnung und Fotos vorher-nachher vorhanden) dort dokumentiert werden.
Fazit:
Anfragen lohnt sich! Aber sie sollte schnellstmöglich erfolgen, da nach gewisser Zeit gesperrt, später sogar gelöscht wird.
Schadenfälle auch vor dem eigenen Besitz werden festgehalten, wenn diese über eine Versicherung geregelt wurden.
Es wird zwischen fiktiver und realer Abrechnung unterschieden, was auch eine Info sein kann.
Inwieweit man mit Referenznummer und Versicherungsadresse an weitere Infos zu schadenfällen kommen kann ... muss man sehen.
Solange personenbezogene Daten geschwärzt werden, sehe ich da kein Problem, wenn Versicherungen da Auskunft geben, was sie über den Fall haben.
Wie weiter?
Ich werde mal in den Fällen von 2008, 2009 und 2013 nachhaken, was ich an Infos bekomme. Ggf gibt es ja Kostenvoranschläge zu den fiktiven Abrechnungen der Versicherer. Da könnte man Schadensstellen rauslesen.
Beim Auto könnte man jetzt wegen des Kennzeichens mit etwas Anlauf einen Personenbezug herstellen - zumindest mal über den Zeitraum, in dem du der Halter bist. Bei den technischen Details zu Unfallschäden o.ä. würde ich aber rein nach der DSGVO sagen, dass da keine Verpflichtung zur Auskunft besteht - den darin sind ja keine Daten enthalten, die einen Bezug zu deiner Person herstellen - erst recht in den Daten, die entstanden sind, bevor du der Halter warst.
Kennzeichen wird nur Proforma mit angegeben, tatsächlich wird wohl mit der VIN / FIN gearbeitet. Kennzeichen kann man ja permanent wechseln, wenn man will.
Daten sind nicht personenbezogen, nur fahrzeugbezogen gespeichert, ich sehe da keine Beschenidung der Persönlichkeitsrechte von Personen.
Außerdem wird hier von Sperrung und Löschung gesprochen. Es kann also durchaus sein, dass Nicht alle daten seit Erstzulassung gespeichert sind,aber zumindest läßt sich ein Versicherungsschaden, sprich ein Unfaller identifizieren, wenn er als unfallfrei verkauft wird, wenn seitens einer Versicherung gezahlt wurde.
Das nimmt natürlich alle Fälle raus, wo die Versicherung nicht im Spiel war. Sprich, selbst verursachte Unfälle ohne Zahlung einer Versicherung sind wieder mal außen vor.
Offtopic:
Warum kann man nicht ne Datenbank beim KBA machen, wo einfach jede Werkstatt jeden Besuch, (z.B. Reparatur, Wartung, Lackierung, Smartrepair, Unfallschaden) mit grobem Kostenkategorien (z.B. 1: 0-50€, 2: 50-200€, 3: 500-2.000€, 4: 2.000-10.000€) mit VIN und KM Stand einträgt und meldet und jeder aktuelle Besitzer hat die Möglichkeit 1x im Jahr die Daten abzufragen und gut.
Tachomanipulation wäre so technisch immer noch möglich, aber mit solch einer Historie für viele nur sehr umständlich umsetzbar- wenn man vor jedem Werkstattbesuch die KM logisch manipulieren muss.
Hat schon ein anderer was erreicht, oder will es jeder lieber für sich behalten? 