Bitte beachten Sie, dass die Durchführung der Instandsetzung von deformierten Felgen in Deutschland zwar erlaubt ist aber stets auf Ihr eigenes Risiko erfolgt. Eine TÜV Überprüfung ist hier technisch gar nicht möglich, da die Felge bei der Materialprüfung zerstört werden müsste.
Nach Informationen des Kraftfahrtbundesamtes in Flensburg, des Verkerhsministeriums NRW und der Felgenexperten vom TÜV Nord gibt es in Deutschland keine Betriebe, die über eine Sondergenehmigung für die Durchführung derartiger Arbeiten für den anschliessenden Betrieb im Strassenverkehr verfügen.
Stellungnahme des Bundesministeriums für Verkehr zu derartigen Felgenreparaturen: „Der Sonderausschuss kam zu dem eindeutigen Ergebnis, dass eine Reparatur beschädigter Leichtmetallräder grundsätzlich abzulehnen ist. Mit Reparatur sind jegliche Eingriffe in das Materialgefüge, Wärmebehandlungen und Rückverformungen gemeint. Reparaturen von mehrteiligen Rädern durch Austausch hierfür von den Radherstellern vorgesehenen Teilen, kann unter Beachtung der Montagebedingungen der Radhersteller nicht widersprochen werden. Entsprechend des Beratungsergebnisses vertritt das Bundesministerium die Auffassung, dass die Verwendung von reparierten Leichtmetallrädern unzulässig ist. In der Konsequenz verbietet dieser Sachverhalt den durchführenden Firmen nicht die Reparatur von Rädern, sondern untersagt das Inverkehrbringen von reparierten Leichtmetallrädern in den öffentlichen Straßenverkehr, weil dies als eine nicht kalkulierbare Gefährdung angesehen wird (§ 30 StVZO). Verantwortlich ist der Fahrzeugführer und Fahrzeughalter".