Daten sind nicht personenbezogen, nur fahrzeugbezogen gespeichert, ich sehe da keine Beschenidung der Persönlichkeitsrechte von Personen.
Exakt - aber eine rechtliche Verpflichtung zur Herausgabe gibt es ja nicht - umso schöner, dass der Verein das nicht zum Anlass nimmt, die Daten zurückzuhalten ![]()
Warum kann man nicht ne Datenbank beim KBA machen, wo einfach jede Werkstatt jeden Besuch, (z.B. Reparatur, Wartung, Lackierung, Smartrepair, Unfallschaden) mit grobem Kostenkategorien (z.B. 1: 0-50€, 2: 50-200€, 3: 500-2.000€, 4: 2.000-10.000€) mit VIN und KM Stand einträgt und meldet und jeder aktuelle Besitzer hat die Möglichkeit 1x im Jahr die Daten abzufragen und gut.
Tachomanipulation wäre so technisch immer noch möglich, aber mit solch einer Historie für viele nur sehr umständlich umsetzbar- wenn man vor jedem Werkstattbesuch die KM logisch manipulieren muss.
Hier in Deutschland wurde das bisher immer mit der Begründung "Datenschutz" abgewiesen...
Die Amerikaner haben exakt 1:1 das was du da schilderst schon vor langer Zeit umgesetzt (siehe carfax.eu) - die haben ein automatisiertes System, bei dem bei jedem Werkstattbesuch der Tachostand mit Datum und Uhrzeit in einer zentralen Datenbank abgelegt wird und auch notiert wird, was gemacht wurde (Service, Rückrufaktion, Reparatur), bei Unfällen wird von der Versicherung/Polizei/Werkstatt vermerkt, welche Schadenskategorie das ist (die haben meherere Abstufungen von "Totalschaden") und ob Airbags ausgelöst wurden, etc.
Vor dem Kauf eines Gebrauchtwagens kann man gegen eine geringe Gebühr so ein "Carfax" anhand der Fahrgestellnummer herunterladen und hat dann nicht nur ne detaillierte Auskunft über die Servicehistorie, sondern weiß auch ob alle Rückrufe durchgeführt wurden und ob das Auto mal verunfallt ist und ob der Tachostand manipuliert wurde (wobei das in den USA eben bedingt durch die Vernetzung sehr selten vorkommt).
Sowas bräuchten wir hier in Europa definitiv auch ![]()