Ui, erst jetzt gesehen... Kurz als Denkanstoß:
Bei deinem Motor ist ein LMM und die Lambdasonden vorhanden, um Rückschlüsse auf die Menge an Luft zu erhalten, die der Motor bekommt.
Es sind aber keine Breitbandlambdasonden verbaut, sondern Sprungsonden. Die arbeiten nur in nem schmalen Bereich von ca. Lambda 0,9 - 1,1 und können somit im Teillastbereich wunderbar mitteilen, ob der Motor zu viel/zu wenig Luft bekommt. Sobald du Gas gibst und die Volllastanreicherung einsetzt, können die nix mehr messen und die Motorelektronik muss sich auf die Werte vom LMM verlassen. Kommt dort kein Signal oder ein sehr unplausibles, dann schaltet die Motorelektronik auf ein fest hinterlegtes fallback-Kennfeld um, das bewusst sehr fett ist, um den Motor vor Schäden zu schützen. Dir geht dabei aber einiges an Leistung flöten und der Spritverbrauch ist unnötig hoch.
Noch gefährlicher ist es aber, wenn das Motorsteuergerät nicht erkennt, dass da falsche Daten vom LMM kommen - dann adaptiert er sich die Kennfelder nämlich so um, dass der Motor bei Volllast möglicherweise magerer als gewüscht läuft, er zu heiß verbrennt, klopft uvm...
Und wenn die Lambdasonden auch >100tkm drauf haben, sind die auch einigermaßen träge, sodass die Gemischaufbereitung auf der Grundlage zwar funktioniert, der Motor sich dann aber bei schnellen Lastwechseln gerne mal verschluckt, weil die Sonden die Gemischänderung nicht schnell genug mitbekommen.
Ich hatte an meinem Auto selbst lange genug nen billig LMM (vom Vorbesitzer) in Kombination mit trägen Lambdasonden, ich weiß wovon ich rede 
Viele Grüße,
Valentin