Aber ich will darauf hinaus, dass das hohe Gewicht in Bezug auf den Verbrauch gar nicht so schlimm ist, wie man zunächst denkt.
Spannende Aussage - ich bin da aus Verbrennersicht hin- und hergerissen - muss man da im e-Auto Bereich wirklich umdenken - auch in der Frage der Motorenauslegung zwecks Rekuperation also Umkehrleistungsaufnahme?!?
Im klassischen Stadtverkehr bei 30, 50 oder 70 km/h ist der Luftwiderstand eher vernachlässigbar - Stop&Go bzw. häufigste Anfahr- und Bremsvorgänge die Regel - da hilft es auf alle Fälle auch bei e-Autos wenig Gewicht zu haben - klassische Physik: der Kraftaufwand zur Beschleunigung ist geringer - die Rekuperation wird diese Vorgänge nie zu 100% zurückladen können, muss dann als Hilfstechnik auch bei leichten Autos mitgenommen werden, um den Gesamtwirkungsgrad des Antriebs (hier konkret Akkuausnutzung) zu erhöhen.
Die klassische Empfehlungen, um den Verbrauch zu senken, sind zumindest beim Verbrenner - Gewicht raus und Motorleistung anpassen. Ist eben auch wieder Physik - das sollte sich durch e-Autos doch auch nicht all zu stark ändern ?!?
Der Renault Twizy macht es vor und kommt so auf die Hälfte der heute üblichen e-Auto Verbrauchswerte - ca 8.4kWh/100km laut AMS. Ein ID.3 braucht 8 Jahre später doppelt so viel und befördert auch nur doppelt so viele Personen beim ca. 3fachen Gewicht - das schreibe ich mal der 8 Jahre neueren Akku/Antriebstechnik zu.
Ich würde es daher auch bei e-Autos recht klar mit Colin Chapman halten "Simplify, then add lightness." ![]()