Warum? Je beliebter, umso stärker wird der Preis von der Nachfrage und nicht vom Zustand und der Ausstattung bestimmt.
Ich hatte im letzten Herbst das Vergnügen unseren 9 Jahre alten E87 auf den Markt zu werfen. Tip-Top gepflegt, Bremsen und Reifen neu und nur 76Tkm runter. Da fängt man natürlich beim privaten Verkauf bei der Preisbildung oben an und korrigiert sich dann irgendwann nach unten. Gelandet ist er dann bei einem Händler, der ihn dann mit 1300€ mehr eingestellt hat und ihn nach 10 Tagen los wurde.
Warum ich das erzähle - ich habe in der Zeit mit einigen Händlern/Aufkäufern gesprochen und es kam einhellig heraus, dass es nur 3 wesentliche Kriterien zur Preisbildung bei einem Fahrzeug gibt:
- Erstzulassung
- Km-Stand
- Anzahl Vorbesitzer
Klar und um einen Wagen zu verkaufen, kommt jetzt auch die von Dir angesprochene Frage nach der Beliebtheit hinzu: Welches Modell und wie wird der Wagen generell nachgefragt?
Und da bleibe ich bei meinem Vergleich und der Beobachtung: Coupes sind nachgefragter als Limos und 330er mehr als 325er. Aber letztendlich ist all die Theorie grau, wenn es keinen Interessenten für ein solches Fahrzeug gibt. Erst wenn der Preis dann soweit fällt, dass der Wagen in das Beuteschema anderer Suchenden fällt, die dabei mehr Kompromisse eingehen würden - eben 325 statt 330 oder 47Tkm zu (1|2)xxTkm.