Nein. Wenn überhaupt, wäre die Lösung weiterhin Kernkraft einzusetzen und, weiter auszubauen und weiter zu entwickeln.
Aha. Du möchtest also die teuerste Möglichkeit, Strom zu erzeugen und die für tausende Jahre radioaktiven Schrott hinterlässt, für den es noch keine zuverlässige Entsorgung in Deutschland gibt und die weitere astronomische Summen kosten wird (was die sichere Verwahrung zehntausender Tonnen strahlenden Abfalls für, sagen wir mal, läppsche tausend Jahre kosten wird, lässt sich halt heute schwer schätzen), weiter ausbauen. Eine hoch anfällige Technik, die die Menschheit bis heute (also mindestens mal bis 2012) nicht sicher beherrschen kann, die in hohem Maße von Steuern subventioniert wird und deren einziger Gewinner die Energieunternehmen sind, die sich die extrem hohen Gewinne einstreichen aber für keinerlei Folgen eines Unfalls gerade stehen müssen (das sind ja auch wieder die Steuerzahler) pushen. So weit, so schlecht.
Damit wäre auch der Co2 Ausstoß kein Thema.
Das Feigenblatt Klimarettung zählt nicht. Einerseits behauptest Du, es gäbe keinen menschengemachten Klimawandel und daher auch keine Klimakatastrophe. Dann kann Dir der CO2-Ausstoß doch egal sein. Andererseits kommt der Ausbau von Kernkraftwerken einfach zu spät. Eine moderne Anlage zu entwickeln, zu bauen und in Betrieb zu nehmen, kann man mal locker mit 30 Jahren ansetzen, wenn es keine Probleme gibt. Bis dahin sind längst diverse Kipppunkte überschritten und wir brauchen uns um die Zukunft unserer Kinder ohnehin keine Sorgen mehr machen, weil wir mit solcher Vogel-Strauß-Mentalität den Karren in den Dreck gesetzt haben.
E-Mobilität hat im Individualverkehr keine Zukunft. Wenn die Kuh mal richtig gemolken ist, wird das Thema auch wieder zurück gehen und dem Menschen wird mit irgendetwas anderem ein schlechtes Gewissen eingeredet. Dieses kann er dann für sehr viel Geld/Investition wieder "reinwaschen".
Wenn Du mir mit Deiner Zukunftsweitsicht bitte zumindest die Lottozahlen für Samstag schicken kannst, fange ich vielleicht an, Dir zu glauben. Bis dahin hätte ich gerne einen Beleg für diese steile These, die allen offiziellen Aussagen von Regierungen, NGOs, Automobilkonzernen etc. zu 100 Prozent widerspricht.
Du glaubst wirklich, bei der Klimakatastrophe handelt es sich um eine weltweit angelegte Verschwörung, die einfach mal 98 Prozent aller Wissenschaftler umspannt, damit die Industrie elektrische Autos verkaufen kann und den Leuten ein schlechtes Umweltgewissen einredet? Und alle Medien werden auch geschmiert, damit sie diese Lügen verbreiten? Warum hat dann Exxon Mobile in den 70er Jahren schon vom menschengemachten Klimawandel gewusst und versucht die Sache zu vertuschen? Warum sagt man den Leuten nicht einfach, sie sollen mehr Fliegen, Fahren, Kaufen, um den Planeten zu retten? Wäre das nicht die bessere Lüge, wenn man es darauf abzielt, den Leuten Geld aus den Taschen zu ziehen?
Und wenn es dann wirklich nur darum geht, mehr Geld von den Leuten zu erhalten: Warum sollte man dann nicht einfach alle 6 Jahre, wie seit Jahrzehnten, den nächsten Golf oder 3er auf den Markt werfen, der alles 10 Prozent besser kann als der Vorgänger, während die Entwicklungskosten wunderbar klein bleiben? Warum sollte man sich in einen schwierigen Wettbewerb mit Tesla und Chinesen begeben, wenn man doch mit einem verkauften Verbrenner viel mehr Geld verdienen kann? Und warum gibt es keine "Aussteiger", die von diesen Machenschaften berichten?
Sorry, diese Annahme bzgl Klimakatastrophe und E-Mobilität - gepaart mit Deiner Aussage weiter oben von wegen "mehr Menschenverstand walten lassen" lässt einen einfach fassungslos zurück. Ich frage mich eher, ob Du uns nicht in Wirklichkeit alle trollen willst. Die Realität so sehr zu verweigern, wäre ja schon eine mentale Meisterleistung.