Beiträge von Schmerzfrei

    Beim ST XA kann man die Härte (Zugstufe) verstellen, beim ST X nicht.

    Ich kenne K-Sport nicht, daher ist es schwer zu sagen, ob das ST X weicher oder härter als das K-Sport ist. Wenn du also keine Möglichkeit hast, das herauszufinden, würde ich das ST XA nehmen – da kannst du die Härte selbst einstellen.

    Zu den zwei verschiedenen Federn kann ich nichts sagen.

    Ich habe mir das ST XTA gegönnt wegen der Uniball-Domlager (Sturzverstellung). Bin sehr zufrieden, ist aber Quatsch, wenn es nur ums normale „von A nach B kommen“ geht.

    Ja, hast recht. Hab mich von zahlreichen Falschinfos im Netz u. KI verwirren lassen. ET50 hinten würde wohl innen schleifen und in jedem Fall besch... aussehen. Sorry

    Joo....die meine ich auch. Bis hierhin herrscht dann wohl tatsächlich Konsens zwischen unseren Auffassungen dazu.


    Und jetzt musst du mir mal genau erklären, was eine CSD-Scheibe anderst macht als eine Drahtbürste(naufsatz) ??


    Ich geh derweil in die Garage und entsorge alle meine Polierpads. Denn die brauche ja ja nun nicht mehr. In Zukunft "poliere" ich die Metallteile meiner Harley mit einer Drahtbürste.

    CSD-Scheiben arbeiten rein abrasiv, Drahtbürsten arbeiten hingegen plastisch-verformend.

    CSD → Alles, was das Schleifkorn zu fassen kriegt, wird rausgerissen, geschnitten und weggeschleudert. Spröde Schleifkörner.

    Drahtbürste → Rumgemansche – Eisen auf Eisen – duktile Borsten.

    Wenn du mir nicht glaubst, bohr ein 0,3 mm Loch in weichen Stahl, geh mit der Drahtbürste voll drauf – das Loch verschwindet optisch. Mach dasselbe mit einer CSD, und es bleibt offen. Probier’s – du wirst sehen.

    Vielleicht reden wir aneinander vorbei. Ich meine die Drahtbürstenaufsätze für Bohrmaschine oder Flex.

    Beim Entfernen von Rost bleiben immer winzige Vertiefungen, in die keine Bürste hineinkommt. Wenn genug Material vorhanden ist, kann man runterschleifen. Wenn nicht, machst du die Oberfläche so blank wie möglich und benutzt anschließend einen Rostumwandler, um den Rost in den Mikroporen zu neutralisieren.

    Was ich meine: Wenn du mit einer CSD-Scheibe alles so blank wie möglich machst, ist das ideal – du hast dann sauberes Metall mit einigen winzigen Poren. Rostumwandler drauf, der kriecht in die Löcher – perfekt.

    Wenn du dagegen mit Drahtbürstenaufsätzen arbeitest, werden die Eingänge dieser Poren oft mit Eisenabrieb „zugeschmiert“. Dadurch entstehen kleine, versiegelte Rostblasen knapp unter der Oberfläche, die der Rostumwandler nicht mehr erreicht.

    Ergebnis: Die Fläche sieht zunächst blank und makellos aus – du lackierst, und nach sechs Monaten blüht alles wieder auf, weil sich die Rostblasen von innen heraus durchfressen.

    Die Gabel steht in dem Beispiel nicht für die Drahtbürste. Das Messer steht für die Drahtbürste. Die mit der Gabel gemachten Löcher stehen für winzige rostige Vertiefungen im Metall. Die Gabel bzw. der Gabelstich steht für das rosten.Aber wenn du unbedingt dran glauben willst, dass mal wieder alle ausser dir falsch liegen, und das alles ne Verschwörung der CSD-Mafia ist, um die guten alten deutschen Drahtbürsten zu diffamieren, dann glaub´s halt. Gibt wichtigeres

    Auch das liest man immer wieder.

    Wenn eine Drahtbürste es schafft, Rost ins Material "einzuarbeiten", dann kommt ein Rostumwandler erst recht dort hin. Ich würde auch gerne mal sehen, wie man Rost mit einer Drahtbürste ins Metall einarbeitet.

    Digga, so schwer ist es doch nicht zu verstehen. Stell dir ein Stück Butter vor in das du ne schmutzige Gabel steckst und wieder rausziehst. Dann streichst du die Butter mit dem Messer glatt. Ergebnis - markellose Oberfläche, aber die Löcher und der Dreck sind immer noch da, nur von sauberer Butter überdeckt u. verschlossen.....du arbeitest den Rost nicht unbedingt ein, du verschließt kleine Rostlöcher, indem du Metall drüberschmierst. Da kommt dann natürlich auch kein Rostumwandler mehr hin.Das ist keine Glaubensfrage.