Beiträge von gasdriver320

    Hallo @all,



    da ich nicht weis in welche Rubrik das hineingehört lasse ich es mal in der "Allgemeinen Ecke". An die Mods: bitte verschieben, sofern erforderlich.
    Nun hat es mich also auch erwischt: die Begegnung mit einem Reh auf der Autobahn!



    Aber der Reihe nach: wir (mein Bruder & ich) kommen mal wieder am
    Sonntag spät abends mit dem Wohnwagen im Schlepptau vom Nürburgring
    zurück. Zwischen Rasthof Bedburger Land und Dreieck Jackerath kommt auf
    der BAB61 plötzlich gegen Mitternacht ein Reh auf die Fahrbahn. Abstand
    ca. 10 Meter. Eigentlich soll man ja draufhalten, jedoch war die
    spontane Reaktion ein starkes Bremsmanöver und ein Ausweichen auf die
    linke Spur. Dank absolvierten Fahrsicherheitskurs hat das auch prima
    geklappt und das Auto konnte wieder auf der Fahrbahn ausgerichtet
    werden. Jedoch war das wohl zu viel für den Wohnwagen, welcher sich ca. 2
    Sekunden später begann querzustellen. Trotz heftiger Bremsung konnte
    man ihn nicht mehr unter Kontrolle bringen und er begann den BMW in eine
    180° Drehung nach rechts zu versetzen. Eine Kontrolle über das Gespann
    war nicht mehr möglich und es rutschte mit dem Wohnwagen voran in
    Fahrtrichtung. Das Ganze landete ziemlich unsanft im Straßengraben neben
    der rechten Spur.



    Zum Glück gab es in diesem Bereich keine Leitplanke sondern einen
    flachen Graben, der dann zu einem Hügel parallel zur BAB anstieg. Der
    weiche Boden (Wiese) hat hier eine Menge Restgeschwindigkeit
    rausgenommen. Nicht desto trotz schlug die linke hintere Ecke des
    Wohnwagens im Erdhügel ein und bremste so das Gespann. Der Wohnwagen und
    der BMW waren bis zur Hälfte des Rades ins Erdreich eingesunken.
    Nebenbei wurde noch ein Leitpfosten plattgemacht. Der Wohnwagen blieb
    die ganze Zeit mit der Anhängerkupplung verbunden.



    Zum Glück gab es keine Verletzten. Die BAB war kaum befahren und wir
    konnten die Unfallsicherung selbst vornehmen. Am Wohnwagen entstand ein
    Schaden, welcher jedoch nicht so groß ist, als zunächst beim Aufprall
    angenommen (Einzelheiten zum WoWa lasse ich weg). Der Aufprall im
    Erdhügel erfolgte im relativ flachen Winkel (eigentlich schon fast
    parallel zur Fahrbahn) was sicher Schlimmeres verhindert hat. Die
    Restgeschwindigkeit war immerhin noch bei ca. 40-50 km/h, soweit ich das
    überhaupt noch beurteilen kann.



    Außer einem gebrochenen Kunststoffteil der vorderen linken
    Radhausverkleidung und eine Schramme an der Alu-Felge (sieht nun aus wie
    ein ordentlicher Bordsteinkratzer, ca. 5 cm lang) waren am Touring
    keine Unfallspuren zu sehen. Nicht ein Kratzer! Da hatten wir mal
    richtig Glück gehabt! Lediglich die Radkästen und Bremscheiben und
    -sättel waren voll mit Erde, ebenso das Dach.



    Leider standen wir nun entgegengesetzt zur Fahrtrichtung, so dass die
    BAB später kurzfristig komplett gesperrt werden musste, damit der BMW
    und danach der Wohnwagen vom ADAC aus dem Graben gezogen werden konnten.
    Der WoWa wurde wieder angekuppelt (musste nur zum Bergen abgehangen
    werden) und die Fahrt konnte weitergehen. Wir hatten nur noch ca. 20 km
    bis zum Ziel. Am Auto selbst waren während der Fahrt keine Geräusche
    oder Beeinträchtigungen festzustellen.



    Am nächsten Morgen fand ich dann einen platten Reifen vorn links
    sowie Luftverlust hinten links vor. Ich habe zum Glück einen mobilen
    12V-Kompressor dabei, mit dem man wieder etwas aufpumpen konnte um zum
    Reifendienst zu fahren. Ursache für den Luftverlust war jede Menge Erde
    und Steine, die sich zwischen Felge und Reifen gesetzt hatten. Alle 4
    Reifen wurden somit vom Reifendienst von den Felgen entfternt, Felgen
    & Reifen gereinigt (mitunter waren da 2 Hände voll Erde im Reifen),
    Reifen wieder drauf, ausgewuchtet und Rad montiert. Luftdruck wird
    wieder gehalten.



    Morgen gehts noch zum Spureinstellen.



    Die Querlenker einschl. aller Lager sind noch neu (ca. 3.000 km) -
    Meyle HD. Dem ADAC-Menschen ist nichts daran aufgefallen, auch dem
    Reifenservice nicht.



    Ich mache mir etwas Sorgen um die nachgerüstete abnehmbare
    Anhängerkupplung (Westfalia). Es ist zwar außen am Kupplungskopf und
    -hals keine Beschädigung zu sehen aber wie sieht es mit dem Anbauteil
    unter der Stoßstange aus? Kann ein derartiger Aufprall bzw. aprupte
    Bremsung (der BMW wurde ja rückwärts rutschend erst durch den im Hang
    eingeschlagenen WoWa zum Stillstand gebracht) sich auf die tragenden
    Teile unter der Stoßstange auswirken? Könnte hierdurch ggf. sogar ein
    Schaden am Rahmen des BMW verursacht werden? Wie kann man das prüfen?



    Was würdet Ihr noch checken lassen?



    Sofern es was zur Sache tut: es ist ein 320iA-Touring, M54, Baujahr 10/2000.



    Ich würde mich über kompetente Antworten freuen



    Gruss, Uwe

    Habe mich jetzt auch mal eingetragen. Bin ja noch recht neu im Forum und wollte mir das auch mal ansehen und mal ein paar Mitglieder treffen. Werde mir am Donnerstag mit dem Wohnwagen einen Platz in der Nähe vom Brünnchen suchen und dann mal mit meinem Bruder rüber kommen. Hoffe, dass im Brünnchen am Donnerstag noch nicht so viel los ist, sonst werde ich den WoWa mit auf die Wiese bringen. :)


    Leute, bringt warme Klamotten mit. Es soll mal wieder kalt werden in der Eifel einschl. Schneefall!


    Gruss, Uwe

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    scheint die richtige Vermutung von Uwe zu sein.
    WENN es das sein sollte, dann bewege bitte das auto so wenig wie nur möglich!!!
    ich hatte das gleiche problem, habe dann meinen drehmomentwandler getauscht und nur ist alles tip top :)



    edit:
    wenn du genaueres wissen willst dann schau mal in den thread, den ich damals eröffnet habe: Automatikkgetriebe macht Musik


    also, das Auto deshalb so wenig wie möglich zu bewegen würde ich etwas zu übertrieben finden. Bei meinem Touring hatte ich das Geräusch vor ca. 1,5 Jahren erstmals wahrgenommen. Ich fahre im Jahr ca. 20Tkm (ca. 5000 davon mit 1,5t-Wohnwagen im Schlepptau). Ich habe nicht den Eindruck, dass sich das Geräusch bislang verschlechtert hat oder das Automatikgetriebe jetzt schlechter schaltet. Ich denke mal, dass es durchaus möglich ist, dass der Wandler noch eine Weile hält. Wenn das Geräusch bei mir auftritt gebe ich einfach etwas mehr Gas oder nehme halt den Fuß vom Pedal. Ich denke mal, dass es erst übel wird, wenn man eine längere Strecke den Wandler so "rattern" lässt. Ich werde zumindest demnächst das Öl der Automatik erneuern lassen (derzeit 148.500 km und noch nie gewechselt) und den Wandler so lange fahren bis er von selbst das Zeitliche segnet. Ob ich ihn jetzt erneuere oder erst in ein paar Jahren dürfte keinen Unterschied machen.


    Gruss, Uwe

    Ich tippe stark darauf, dass Du das bekannte Wandlerkupplungsproblem hast, daher hatte ich Dich auch gefragt, ob Du ein Automatikgetriebe hast. Über das Wandlerproblem gibt es zahlreiche Threads hier im Forum und im Motortalk-Forum. An meinem 320iA-M54 liegt leider dasselbe Problem vor. Es tritt bei niedrigen Drehzahlen (1000-2000 U/Min) auf und auch nur, wenn man das Gaspedal nur leicht durchgetreten hat. Bei stärkeren Treten des Pedals oder wenn man den Fuß vom Pedal nimmt ist das Geräusch weg. Es klingt in etwa so als wenn man über ein Waschbrett oder geriffelte Fahrbahn fährt.


    Gruß, Uwe