Beiträge von Mel

    Du brauchst dich nicht so auf den VI versteifen, wenn man ein Öl stark belastet, ist ein nierdriger VI im Vorteil.


    Viele Öle werden mit sog. Vi verbesserern angedickt, die zerscheren sich und das Öl verliert seine Eigenschaften, wird dünner.


    Bei niedeigem VI (10w40 zB.) passiert das ganze langsamer, das Öl ist stabiler.


    Wer einen Ölschlucker besitzt sollte durchaus mal ein 10W40, 10W50 oder wie ich aktuell ein 5W50 testen.


    Mit dem Addinol 5w40 hat der 320i ~1l auf 3 - 4.000 km genommen.


    Mit dem Avista 5w50 ist nach 1500km noch kein Verbrauch erkennbar gewesen.

    Oben drein ist der Motor viel stärker gedämpft, für Leute die auf der Bahn ihre ruhe haben wollen.


    Ich beobachte weiter.

    In D dürfen nur Öle als "Vollsynthetisch" bezeichnet werden, welche nahezu komplett aus den Synthetisch erzeugten Ölen (PAO, PAG, Ester..) bestehen.


    Es ist gang und gebe dass Öle aus unterschiedlichen Grundölen zusammengesetzt sind, wird eim gewisser Anteil Mineral oder HC Öl hinzugefügt darf es nicht mehr als Vollsynthetisch bezeichnet werden.


    Schlechter wird es dadruch nicht.

    Wie viel von welchem Grundöl verarbeitet wurde ist für den Endverbraucher leider nicht nachzuvollziehen.

    Außer bei Ölen die auf der verpackung ganz klar als "Vollsynthetisch" beschrieben werden.


    Bezeichnungen wie "Synthetisch" "fully synthetic" oder ähnliches bedeuten nicht Vollsynthetisch nach deutscher Gesetzeslage!

    Das Kurbelgehäuse ist Volumentechnisch doch eins mit dem Zylinderkopf.


    Immerhin schafft es das Öl auch aus der Ölwanne hoch und wieder zurück.


    Befürchte also, dass die Diagnose Kolbenring / Zylinder passt.

    Die ZKD wäre theoretisch auch denkbar.


    Alternativ könnte der Druck über das Peilstabrohr entweichen (bitte nicht testen = Ölfontäne!!) oder durch die kge.

    Wer ein 0 oder 5w30 nach Ll04 in seinen E46 Benziner kippt ist einfach selbst schuld.


    Die Folgefragen lauten dann "wie viel Ölverbrauch ist normal? Oder: Komisches klopfen aus dem Motor, Steuerkette, Pleuellager???"


    Mindestens ein 5w40 nach Ll01 nehmen. Ganz einfach.


    Auch die tollen Vollsynthetiköle halten den Longlifeintervallen nicht stand. Das trifft nur bei absouluten vielfahrern zu.


    Einfache Faustformel, mindestens Jährlich wechseln.


    Wer es genau ausrechnen will, inetwa 250 Betriebsstunden halten die meisten Öle gut durch.


    Durchschnittsgeschwindigkeit * 250h


    30km/h = 7500km

    50km/h = 12500km

    70km/h = 17500km

    100km/h = ein LL intervall

    Der Faltenbalg muss neu, auch die anderen Verdächtigen aus der anleitung solltest du prüfen.

    Ein poröser Schlauch kommt selten allein :wacko:


    Der Ansaugschnorchel mit dem Gaffatape verursacht keinen Fehler, da wird es erst hinterm Luftfilter (LMM) interessant.

    Bekommst du bestimmt günstig beim Schrotti.

    Schöner Wagen, und ordentlich was zu tun.

    Aber ich habe immer das Gefühl, selbst repariert macht es einfach mehr Spaß so ein Auto dann auch zu fahren :thumbsup:


    Wenn du eh unter der Ansaugbrücke rumwurschteln willst, und jetzt auch noch die Servo auf dem Plan steht, würde ich die ASB ganz ausbauen.

    Habe gute Erfahrungen gesammelt, wenn wirklich alle Dichtungen der Luftzuführung neu sind.

    An die ÖFGD kommst du dann ja auch gleich ^^


    Viel Spaß beim Schrauben :)

    Im AGB muss etwas Luft bleiben, um die ausdehnung der Flüssigkeit im warmen Zustand zu kompensieren.

    Damit man trotzdem sieht ob genug drin ist gibt es den Schwimmer .. -> Das Handbuch beschreibt es ganz gut.


    Kühlerdeckel niemals bei betriebswarmen Motor öffnen!!!

    Das ganze steht unter Druck und die Kühlflüssigkeit fängt an zu Sieden / kocht über.


    Nur beim Befüllen mit offener Entlüftungsschraube wird der Behälter ganz voll gemacht.

    Die Entlüftungsprozedur ist simpel und schon hundert mal beschrieben worden, es gibt keinen Grund immer wieder was neues zu probieren.

    Die Entlüftungsschraube viermal täglich zu öffnen ist weder Sinnvoll noch zielführend, das macht man nur einmal beim Befüllen.

    Sobald der Motor einmal warm war und wieder abgekühlt ist, nur Wasser auffüllen bis der Schwimmer etwas aus dem AGB rausschaut.


    Grüße

    Der Pourpoint ist nicht mit der Grenzpumptemeratur zu verwechseln.

    Bei einem 10W ist ein kaltstart bis -25° sichergestellt, mit einem 5W bis -30°, 0W -35°..

    Gut zusammengefasst bei Addinol


    Noch ein Beispiel anhand meines Lieblingsöl fürs Mopped, 10W40 Racing 4t von Ravenol.

    Ist "nur" ein 10W, obwohl der Pourpoint bei -60°C liegt!


    Bei der Abfüllung (auf dem Datenblatt) liegen die meisten 10 und 5W40er gleich auf.

    Jedoch muss um das Öl Winterfähiger zu bekommen auf ein dünneres Grundöl zurückgegriffen werden. Das wird meistens mit sogenannten Viskositätsverbesserern erreicht, welche im Betrieb jedoch verschleißen.

    Da das 10W davon weniger benötigt ist es im Betrieb tendenziell länger stabil.


    Wer seinen 330i nur im Sommer und vielleicht gerne auf dem Ring bewegt, der ist sogar mit einem 15W gut bedient. Aber bitte kein Mineralöl aus dem Baumarkt, sondern was Synthetisches ^^