60 Prozent halte ich für sehr kritisch angesetzt. Und nach 20 Jahren wärst Du mit Deiner Rechnung bei 400.000 km,
60% ist realistisch - der Verfall ist chemisch bedingt nicht linear - sonst würden die Hersteller ja ganz andere Zusagen treffen können. Und deswegen ja meine Annahme einer exponentiellen Kurve und ich habe nix von 400tkm geschrieben - ganz bewusst nicht
Batterien altern auch ohne das sie täglich genutzt oder geladen werden. Meine Prognose bezog sich rein auf das Alter der Batterie. Die gefahren Km wiederum helfen ja auch nicht weiter - bei Akkus ist eher die Frage nach der Ladestrategie und den Ladezyklen entscheidender zur Kapazitätsfrage.
Aber davon ab es ist und bleibt derzeit Kaffeesatzleserei - ich versuche valide Fakten heranzuziehen und äußere meine Vermutungen durch Analagioeschlüsse. Wissen weiß ich es natürlich auch nicht. Abseits davon freue ich mich ja, wenn wir im Forum auch mal solche Gedankenaustausche haben und nicht zum drölfhundersten mal die berühmte 1,4/2 BarAGB-Deckeldiskussion (unnötigerweise) führen...
Dabei geht es um höhere Energiedichte, mehr Ladezyklen,
Falls du LiFePo meinst, die Tesla jetzt mit viel TamTam in die chinesischen Model 3 einbaut - alter Hut - hatte ich schon vor 4 Jahren in Solarlampen und seitdem in der gebräuchlichen 18650er Ausführung in einigen Heim-Projekte ersetzt. Ist halt ein neues Ladegerät fällig gewesen bzw. die Schaltungen mussten angepasst werden aber neu ist das mitnichten, nur halt jetzt in den Anforderungen der Automobilindustrie bzgl. Produktionskosten und Haltbarkeit angekommen.
Aber die Sorge, dass die Akkus nach wenigen Jahren die Grätsche machen, ist wie gesagt wohl eher unbegründet.
Die Grätsche nicht aber ein deartigen Verlust, das es dem geneigten E-Fahrzeug Gebrauchtwagenkäufer ein recht hohes Risiko ist ein Wagen mit klar reduzierter Nutzbarkeit und augenscheinlich weiter schwindender Nutzbarkeit zu erwerben.
Die 86% die der ADAC gemessen hat, sind ja auch die Netto-Werte - bei e-Autos ist es üblich einen einigermaßen großen Bruttopuffer bei den Akkus zu verwenden. Ich müsste jetzt für den i3 nachschauen aber um auf 60kWh verkaufbare (!) Akkukapazität zu kommen, werden i.d.R. aktuell 10% Puffer genutzt also eher 66kWh Akkukapazität um genau solche Verluste schon auszugleichen - bedeutet 14% Netto sind dann eher schon 16% Brutto Verlust.
Wie gesagt - jeder kann sich die Daten anlesen und mit seinen Wissen die Schlüsse ziehen. Das Thema ist ausreichend komplex, um überhaupt alle Facetten beleuchten zu können - Beispiel 100% regenerative Energie von Stromanbietern in Deutschland 
Um aber b.t.T. zu kommen, ist das genau einer der Gründe warum mir in den nächsten 3 Jahren keine Akku-Waschmaschine ins Haus kommt und in der Folge dann auch nur als Leasingmodell - als Neuwagen ist der Gebrauchtwagenpreis derzeit schlichtweg kaum bestimmbar, das heben dann auch kaum die absolut geringeren Betriebskosten auf.
Und noch ein Punkt - habe letztens im Urlaub einen ID.4 mal näher begutachtet - boa ist der häßlich und beim Datencheck ist der im Leergewicht mit ca. 2T (!!!) angegeben - ZWO TONNEN Leergewicht - abolut irre in welche wahnwitzige Entwicklungsrichtung die Automabilindustrie derzeit geht, da ware ja die Downsizing Motoren noch harmlos gegen.
Ein 20 Jahre alter Golf ist heute auch nichts mehr wert, wenn er nicht gut gepflegt wurde.
Dann nimm als Parallele einen Golf 3 VR6 die sind unverbastelt heute auch schon wieder locker beim 15 bis 20k€ - also damaliger Neupreis. Ein ungepflegter Z3 Roadster mit den kleinen R4 ist heute auch kaum was wert, insofenr hast du Recht, war der Vergleich überzogen - aber der TE hat den quasi aufs Silbertablet gelegt....