Beiträge von M54B25

    Die du aber offenbar nicht aufmerksam gelesen hast - eine Einschränkung betrifft die unterstützten CTEK Modelle (weiße Anschlüsse), die andere nicht mehr als 8A beim Ladegerät (also das 7.0er und drunter gehen), natürlich 12Volt Batterien/Anschlüsse und eine Voraussetzung, das Plus auch bei Zündung aus vorhanden sein muss.


    Oder was habe ich an Einschränkungen überlesen?

    Ab ca. 9:23 wird hier eine ausgerissene HA-Aufnahme gezeigt - nicht nur Risse sondern das ganze Stück fehlt hier einfach - Video ist auf die Stelle verlinkt:


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    An der Antriebswelle waren die Köpfe ausgeschlagen.

    Dein Wagen müsste ein 99er oder früher 2000er Baujahr sein - wenn du das Diff angehst, schaue Dir die Hinterachsaufnahme genau an - das Problem des Ausreißen kennst du?


    Ich denke, dass es dann gleich Sinn macht die gesamte Hinterachslagerung neu zu machen, musst ja ohnehin fast alles dazu abbauen. Gibt auf YT dazu massenhaft Videos - warum wohl nur :pinch:

    Letztendlich ist es doch so: Dem geschädigten soll kein wirtschaftlicher Nachteil durch den unverschuldeten Unfall entstehen.

    Absolut richtig Michael aus jeglicher Sicht - rechtlich, moralisch, wirtschaftlich - das muss das Ziel der Schadensregulierung sein!


    Und dazu meine ganz eigene Meinung: dann bitte gibt es nur die Option der fachgerechten Reparatur + die Zahlung der Wertminderung. Weil bis zum Schrotti oder Dummenverkauf mit den 3 zusätzlichen Beulen und kaputten Plasteteilen rumzufahren und 3k€ in der Tasche zu haben ist leider genau das Gegenteil!


    Aber man sollte auch die Zeit nicht vergessen die ich investiere, wenn ich so einen Unfall repariere.

    Falk das siehst du natürlich richtig. Mein Hinweis auf die 3 Schäden und die 4K€ bezog sich ausschließlich auf die Mitmenschen, die das eben nicht selbst reparieren und wirklich nur die Kohle einsacken. In Berlin gab es einen Fall, dass jemand damit sein Geld verdient hat - 23 Versicherungsfälle bis es dann mal auffiel :pinch:


    Ich behaupte sogar, dass deine Reparaturen weit über das einer normalen Werkstatt rausgegangen sind - da dort z.T. die AWS doch sehr knapp kalkuliert sind und wirklich nur das Instandsetzen bezahlt wird - nicht das gute und schöne Instandsetzen.


    Aber gesetzlich ist nunmal ein Anspruch auf Neuteile

    Und jetzt wird es richtig lustig - kann BMW die Teile überhaupt noch neu liefern? Grad mal geschaut bei einem 328ci gibt es die Stoßstange noch - was mache ich aber in 5 Jahren? Zubehörteile mit minderer Qualität? Gebrauchtteile im gleichen Fahrzeugalter aber ohne Beschädigungen? Reparatur mit GfK und Spachtelmasse?


    Und lustig dahingehend - an dem TE-Wagen ist jetzt eine 20 Jahre alte Stoßstange vorhanden - Abnutzung, Parkrempler, etc. sind bei 150tkm wohl eher die Regel als die Ausnahme - Wieso ist dann eine niegelnagelneue als Anspruch möglich?


    Ich möchte bitte keine forumstypischen Grundsatzdiskussionen auslösen sondern einfach nur mal Denkanstöße geben. Der aktuelle Fall bietet sich dazu ja an. Jeder hat dazu sicherlich seine Meinung und keine ist richtig oder falsch.


    So wie es aussieht haben der TE und die anderen beschrieben Fälle doch noch Glück gehabt und die Regelungen funktionieren. Ob das in 5 Jahren auch noch so funktioniert? Wieder ein Grund mehr den Wagen stehen zu lassen und das Fahrzeugleben als Trailerqueen fortzusetzen - stelle mir gerade en HU-Prüfer vor, wenn ich mit dem Coupe auf nem Hänger huckepack ankomme und ihn auf den Bremsenprüfstand schiebe :D

    Fast volle Zustimmung - besonders die Romantisierung - das trifft es wohl am Besten.

    Ich finde es jedoch lobenswert, wenn sich Gutachter für die Wertermittlung am Markt orientieren,

    Und genau da komme ich als Realist nicht ganz mit klar - ich habe gestern einfach mal nach 328ci bei mobile.de gesucht: BMW - 328 - Coupe - Baujahr 1998 bis 2000.


    Dann kommt ein low-miler mit 39tkm für 8,8T€ aus Italien - der ist sein Geld sicherlich wert, wenn er keinen Rost hat, Ausstattung ist ziemlich ok.


    Und dann von 120 bis 170tkm für die fahrbereiten Angebote reicht der Preis von 5,5 bis 13T€ - die hochpreisigen sind bis auf eine Ausnahme "Unikate" sprich z.T. komplett verbastelte Tuningobjekte - da trifft dann m.M.n. die Romantisierung nicht zu sondern der Irrglaube das für die Umbauten reingesteckte Geld wieder zu bekommen - siehe "HiFi Anlage für 4.500€". Der Markt für solche Fahrzeuge ist dann aber so klein und die Fahrzeuge weichen so von einem normalen 328ci ab dass der Vergleich nicht taugt.


    Und dann bleibt da noch der graue mit 140tkm für 7k und der grüne mit 127tkm für 10,5k jeweils vom Händler. Beide fast gleich ausgestattet und nur 14tkm auseinander aber 3,5T€ beim Wunschpreis dazwischen - wie kann ein Gutachter dort einen Markt einschätzen? Zumal das ja immer Preise sind die sich die Händler wünschen aber nicht bekommen werden. Der graue kann für 6T€ weggehen, wenn der wirklich gut ist - bei Jahrgang '35-Fahrern habe ich da aber so meine berechtigten Zweifel.


    Mobile selber schätzt das ja auch nicht anders ein:
    mobile_Preisbewertung.jpg


    Lange rede kurzer Sinn - ich hoffe für alle von uns, das wir in keine Situation kommen wo eine solche Preisermittlung notwendig ist. Und auch ganz offen und ehrlich zu dem Fall hier in dem Thread - Vielen Dank für das Beispiel warum die Versicherungen so schön teuer sind - diesen "Schaden" (habe ja nur das Bild der kaputten Stoßstange und des Rücklichtes gesehen) bekommt eine Partnerwerkstatt einer Versicherung für 1000€ in 2 Tagen repariert. Leidtragende sind die Versicherten auf welche die darüber hinausgehenden "Schätzkosten/Wertermittlungskosten" umgelegt werden. Ich war schon immer dafür Unfallschäden stets reparieren und dann bezahlen zu lassen, statt dieser ganzen fiktionalen Wertermittlungsnummer und Auszahlung ohne MwSt-Nummer und dann gurken die Leute mit 3 Vorschäden aber 4T€ in der Tasche rum und freuen sich über das ach so tolle Versicherungssystem made in Germany :meinung: