Beiträge von M54B25

    Dafür ist der intelligente Deckel am Ausgleichsbehälter konzepiert indem er bei Überdruck Luft entweichen lässt.

    Na dann mal das nächste E46-Grundwissen - der Deckel bleibt öfter gerne mal zu - das Ergebnis sind dann die berühmten E46-Blähkühler :thumbsup::saint:



    Die Frage ging eher dahin, was der Auslöser für den nicht abweichenden enormen Druck ist.

    siehe drüber ;) denn dafür wurde ja der "intelligente" Deckel konzipiert...

    Mich interessierts was der Grund für so einen Hohen Druck am Kühleranschluss erzeugt.

    Wasserdampf - ein altes physikalisches Prinzip das bereits zur industriellen Revolution geführt hat ;)


    Ein undicher Kühler verliert eher Wasser, das solltest du auf dem Unterboden sehen. Wasserdampf kann durch Luft im System entstehen.


    Bevor du jetzt weiter rumspekulierst, schau bitte ins Geheimmenü wie sich die Wassertemperatur verhält und ob das Thermostat noch sauber schaltet - die Temperaturanzeige im KI ist dafür nicht aussagekräftig.

    Hat von euch einer Erfahrung mit 3mm Spurplatten an der VA gemacht

    Ist technisch die gleiche Problematik wie die 5er - du bekommst keine Zentrierung hin und musst über die Radschrauben/Stehbolzen die Zentrierung selbst hinfummeln, was zu den Unwuchten führen könnte. Erst ab 10er ist eine Zentrierung über den Mittelring möglich.


    Spacer vorn dürfen nicht breiter sein als hinten. Siehe Gutachten

    Interessiert in den USA nur keinen ;) Genügend Beispiele siehe SEMA Show...

    Also ich war bereits 2017 mit meinem 99er zum Austausch.

    Gemäß KBA Daten vom Post #821 nicht zwangsläufig. Die Verwirrung entsteht gerade Presseseitig, weil es in den USA einen neuen 2019er Rückruf für E46 Modelle, die von 03/1998 bis 03/2000 mit einem 1-stufigem Airbag gebaut worden sind, gibt. Dieser Rückruf hat aber nichts mit dem 2015er USA-Rückruf zu tun - da waren nur die 2-stufigen Airbags ab 2000 betroffen.


    Ich habe gerade die USA Dokumente der NHSTA genauestens gelesen und kann nur zur Schlußfolgerung kommen, das die US und EU/Deutschland E46 Modelle verschiedene Airbag-Lieferanten für die verschiedenen Modelle in der ersten Produktionsphase hatte. In Deutschland gibt es aber aktuell ja auch noch mal eine neue Welle -wie @BMW-E46-E92 ja schrieb - die KBA-Details dazu finden sich ebenfalls im Post #821. Hier handelt es sich um spezielle 1-stufige Airbags mit Non-Azide Driver Inflator - Ammoniumnitrat als spezielles Treibmittel - wenn bei Dir ein Airbag ausgetauscht wurde, fällt der unter den ersten Rückruf, mit einem anderen Treibmittel das bereits 2013 als problematisch erkannt wurde.




    Ich bin gerade in Abklärung mit diversen Stellen und versuche diese sich z.T. widersprechenden Meldungen zu entwirren. In den USA ist die NHTSA da sehr, sehr transparent und äußerst genau in den Veröffentlichungen, während in Deutschland zwar das KBA als staatliche Institution die Rückrufe überwacht, der Hersteller - hier klar BMW- diese aber m.M.n. äußerst intransparent durchführt - nicht umsonst sind wir jetzt schon bei 828 Einträgen auf 56 Standardseiten :pinch:

    So ich mache mal noch bewusst einen weiteren Beitrag auf - um die Chronologie zu wahren...


    Ich hatte mich nach dem Lesen der NHTSA Dokumente an die AMS gewendet und dort eine Rückfrage zur Grundlage des zuvor verlinkten Artikels gestellt. Die recht schnelle Antwort des Redakteurs verwies als Quelle auf einen Spiegel-Artikel - In diesem wird ausgeführt, das Takata selbst noch die Airbag-Austauschmodelle 2015/2016 hergestellt hatte (2017 wurde ja erst die Insolvenz angemeldet) und dabei wohl noch das falsche Treibgas genutzt hatte - also jenes, dass unter Hitze und Feuchtigkeit zu einem unbeliebten Eigenleben führen könnte :pinch:


    Insofern scheint in den USA der erneute Austausch bereits ausgetauschter Airbags ( 8| ) in den US E46 Modelle gegen solche mit anderem Treibmittel plausibel zu sein.


    Ich schaue mir das aber noch mal in Ruhe von den NHTSA Dokumenten her an - die zurückgerufenen Baujahre stören mich weiterhin und es gibt da für mich recht klare Parallelen zu den deutschen Rückrufen mit den erst 2-stufigen (ab 2013 mit den 2001 bis 2003er Baujahren) und jetzt 1-stufigen (2019 mit den 98 bis 2000er Baujahren) Airbagmodellen - stay tuned...

    Laut aktuellem AMS Artikel ist das wohl nur in den USA der Fall und betrifft die bereits ausgewechselten Modelle. Die NHTSA als zuständige Behörde führt die Informationen dazu hier auf.


    Wenn ich mir das alles so durchlese, betrifft der Rückruf aus Dezember 2019 die ganz frühen 3er Modelle Ende 98 bis 2000 gebaut - also die einstufigen-Airbag Modelle. Eventuell ist daher auch der AMS Artikel nicht ganz korrekt, da die NHTSA diesen Aufruf vom 2015er Aufruf unterscheidet, vgl. hier.


    @Galapolis - als Exil-vor-Ort Lebender - hast du da genauere Infos, ob es einen Austausch zum Austausch gibt? Ich lese die NHTSA Dokumente nicht so sondern, dass jetzt mit dem Dezember Rückruf die frühen 1-stufigen Modelle dranne sind, der erste Rückruf betraff ja die 2-stufigen Modelle ab 2000.

    Scheint denen wohl egal zu sein.

    Egal nicht aber 41,50€ wert - mit einem Auftragsformular und der Überweisung des aufgerufenen Betrages dürfte dein Anliegen eher erfüllt werden, als mit einer simplen E-Mail, in deren Beantwortung höchstwahrscheinlich auch nur auf den kostenpflichtigen Service hingeweisen wird 8o


    Investiere die 41,50€ und geh auf Nummer sicher, als noch stundenlang irgendwas zu recherchieren.

    aber ich habe nicht viel gefunden für Rost oder wie viel Spiel es haben darf.

    Wenn du Spiel am Hinterachsträger hast, hast du schon mal ein Problem. Der Hinterachsträger muss fest mit der Bodengruppe verbunden sein, damit die Antriebskräfte vernünftig übertragen werden können. Sobald du Spiel hast, könnte es dir das Bodenblech zerreißen. Bei der HU (Hauptuntersuchung - Eingeborenen-Deutsch ist "TÜV") prüft der Prüfer die gesamte Hinterachse und sollte das Spiel auch feststellen. Wenn es wirklich merklich ist, wirst du die HU nicht bestehen. Lösung wäre dann nur der Austausch der Lager und die vernünftige Befestigung.


    Der Rost darf keine Beeinträchtigung der Stabilität haben. Sollten größere Teile des Hinterachsträgers durch- oder schon weggerostet sein, sollte der HU-Prüfer das finden und dich darauf hinweisen.


    Hast du im dritten Bild deinen Finger zwischen Lager und Bodenblech stecken können, weil dort ein so großer Abstand ist?

    Bei den Felgen handelt es sich um IB Le Mans von IB Alurad.

    Laut Website sind die Felgen in diesen Größen erhältlich:

    • 8,5x18 ET35 5x120
    • 8,5x19 ET35/45 5x120
    • 9,5x19 ET35/45 5x120

    Damit kannst du jetzt auf der ersten Seite dieses Threads prüfen ob die auf das Cabrio passen. Für die 8,5er mit ET45 sollte das gehen. Sicherheit gibt dir letzendlich das Herstellergutachten, in dem genau aufgeführt ist, welche Felgen mit welchen Reifengrößen für dein Cabrio zugelassen sind. Daher würde ich mir erstmal die Gutachten bzw. die Aussagen zu den Felgen besorgen.



    Zur Härte bzw. Steifigkeit: Räder haben auch die Aufgabe zu dämpfen und je größer der Reifen desto weniger Gummi zur Wahrnehmung der Dämpfung ist vorhanden. Beim Standard E46 waren 18 Zoll die größten verfügbaren Felgen, alles was größer ist, fördert einen früheren Verschleiß am Fahrwerk - zumal das Cabrio ja auch nochmal gut 150kg mehr mit sich rumschleppt :pinch: