Beiträge von M54B25

    M135er mit nagelneuen Conti Reifen sehr attraktiv auf mich wirken.

    In der beliebten 225/255 R18er Misch-Konfiguration :m0037: - ich habe mir am Dienstag Abend einen abgebrochen die schwarze Limo mit dieser Konfig um die Kurven zu wuchten - alter Schwede das ist nix für den Stadtverkehr und auch nicht für die Landstraße oder gar den Track. @ironsilver kann das ja gerne bestätigen - oder sich über meine zart besaitete 16-Zoll Verwöhntheit amüsieren - ist mir egal - dat hat m.M.n. nix an einem sportlich zu bewegenden 3er zu suchen :m0034:

    Wer in einer Stadt wohnt, die evtl ein Dieselfahrverbot verhängen wird, kann nicht dazu gezwungen werden sein Auto stehen zulassen, bzw außerhalb zu parken. Das wäre unverhältnismäßig und würde einer Enteignung gleichkommen.

    Ich tue es zwar ungerne aber ich muss dir hier widersprechen - genau diese Funktion nehmen derzeit bereits die Umweltzonen wahr! In Berlin darfst du schon seit Jahren innerhalb des S-Bahn Rings nicht mehr mit roter oder gelber Plakette fahren - egal ob du dort wohnst oder nur durch möchtest. Kontrolliert wird das Ganze auch vom Ordnungsamt - nicht von der Polizei - die ist sich zu fein dafür.


    Bei der Einführung hatten wir in der Stadt die gleiche Diskussion über Enteignung und Angemessenheit - für die BSR, die BVG, Taxen und Handwerker gab es Ausnahmegenehmigungen - der Bürger mit gelb oder roter Plakette am Fahrzeug stand vor vollendete Tatsachen. Und genau deswegen wehren sich ja nun schon zwei CSU Verkehrt-Minister gegen neue Plaketten für Euro6 Fahrzeuge, weil es dann ein Leichtes wäre die Zusatzbeschilderung der Umweltzone zu ändern und auch für Nicht-Euro-6 Fahrzeuge die Zufahrt zu untersagen. Das Nahe liegende sieht man nicht sofort - hier ist es aber recht einfach zu durchschauen, denn die Plaketten und die Beschilderung der Umweltzone sind ja genau dafür ausgelegt, flexibel auf Änderungen zu reagieren - unsere Politiker hingegen nicht - wie du richtig sagtest, könnte das ja Wählerstimmenverlust bedeuten - so nur nachweislich Menschenleben durch die Schadstoffbelastung.




    Hat wohl der Datenschutz etwas dagegen - die Frage ist,wie lange.

    Die gleiche Diskussion gab/gibt es auch bei der Geschwindigkeitsüberwachung per Abschnittskontrolle: Per Kamera werden alle Fahrzeuge die eine Straße befahren aufgenommen, am Ende der bemessenen Durchfahrtsstrecke gibt es nochmal eine Aufnahme, dann werden die Bilder mit der benötigten Zeit abgeglichen und ermittelt ob ein Fahrzeug zu schnell innerhalb des Abschnittes unterwegs war. Anhand der Durchschnittsgeschwindigkeit lässt sich das ja mathematisch einfach berechnen.


    Hier werden auch alle Fahrzeuge ohne konkreten Verdachtsmoment zweimal aufgenommen und die Daten (Kennzeichen, Uhrzeit) gespeichert. Was aus Sicht des BDSG ganz klar gegen die informelle Selbsbestimmung verstößt.


    Die Auflagen der Datenschützer bei diesem System sind, das die Daten der zu Unrecht aufgenommenen Fahrzeuge niemals das System verlassen dürfen und unmittelbar nach Feststellung der "Unschuld" (Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Abschnitt kleiner/gleich der erlaubten Geschwindigkeit zu löschen sind. Und genau das wird in den von dir genannten System auch passieren - stimmt das Kennzeichen mit der Plakette und zugelassenen Euro-Einstufung überein, werden die Daten gelöscht, ansonsten kommt die Anzeige prompt als PDF beim Drucker im Ordnungsamt raus und die Daten werden bis zur Vollstreckung gespeichert, da ja nun Anlassbezogen eine Ordnungswidrigkeit vorliegt.

    vor allem an einer fehlenden Richtlinie, die eine Umschlüsselung überhaupt zulässt.

    Die ließe sich ja politisch gewollt relativ zügig umsetzen. Nur wenn das Verkehrt-Ministerium es noch nicht mal schafft den Dieselskandal sauber aufzuarbeiten - Stichwort Steuerbetrug durch falsche Euro-Einstufung - wird eine solche Positiv-Umschlüsselung die zu einem Erhalt alter Auto führen könnte wohl nicht im Sinne der Ministeriums-Stakeholder aka. Autobauer sein - willkommen in Absurdistan!

    Außerdem meinte er, dass ein Querlenker 200€ kostet. EINER! Sind die vergoldet oder so?

    Schau doch mal in den ETK, da wirst du diese Preise wiederfinden. Bei einer freien Werkstatt kommst du sicherlich günstiger weg - es sind im ETK ja auch Alternativen angegeben. Das Thema Teileauswahl würde ich dann aber dennoch der Werkstatt überlassen, sonst hast du bei Einbauproblemen mit selbst bestellten Teilen mehr Ärger als Einsparungen am Hals.



    Somit wäre ich gezwungen 200€ für einen einzigen Querlenker zu zahlen.

    Vermutlich wegen einer bevorstehenden oder nicht bestandenen HU - ist halt eben ein Verschleißteil und beim Fahrzeugunterhalt mit einzukalkulieren. Das sollte Dir dein Leben beim Fahren aber auch wert sein.

    nun möchten
    natürlich nur die wenigsten (ich gehöre dazu) ein SMG Getriebe in ihrem e46 verbaut haben.

    tja, sorry, leider verkackt...


    Ich durfte gestern in einem 325i SMGen - nicht nur der 6te Gang sondern auch der Komfort (bin sonst 7-Gang DSG gewöhnt) sind für Fahrzeuge aus den 2000ern nicht zu verachten. Und natürlich für Technik-Freaks ist die Umsetzung im E46 noch mal ein Leckerli obendrauf.


    Schade, dass du den Wagen mit dem SMG keine Chance gegeben hast, gibt ja einige Anbieter in Deutschland und auch Forums-TE die Dir sicherlich Hilfe hätten geben können.

    Das SCR ist ja einzig dafür gedacht, das NOx zu filtern, aber ob das noch so praktikabel ist, wenn der Ofen >500mg ausstößt und nur 80 raus dürfen?

    Im Artikel sind die Zahlen für den Passat mit dem 1.6er EA189 Schummel-TDI angegeben: von 431 auf 49mg bei 1,8L AdBlue auf 1.000km. ;)



    Hinzu kommen dann noch Partikelfilter (Euro 5?),die ein E46 auch nicht besitzt, oder?

    Dazu gibt es ja das Zwangs-Wiessmann-Software-Update damit der einfach öfter freigebrannt wird :m0039:




    außerdem hat die Industrie doch gar kein Interesse daran das man den alten Haufen weiter fährt.

    Leider ist das nur all zu wahr :m0006: und damit auch nicht die Politik und damit wird das wohl alles ein Traum für Euro4 Fahrzeuge bleiben - lieber schön verschrotten - haben alles was davon - inkl. Afrika mit neuen Heizölferraris aus München :m0028:

    Mag da zwar nicht dran glauben, da die Anzahl der Änderungen innermotorisch und in der Nachbereitung wohl zu groß ausfällt.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, nutzt das System wohl nur den NOx Sensor im Abgasstrang und regelt darüber die Menge des einzuspritzenden Harnstoffs zur Umwandlung - am Motor selber wird da gar nichts geändert. Sofern ein Wagen diese Sensorik schon besitzt, sollte das ja alles möglich sein.



    Jedenfalls schätze ich, dass es so oder so nicht wirtschaftlich wäre.

    Das dürfte bei den Euro4 Fahrzeugen die Frage sein, ob der Systemhersteller jetzt sein System auf den jeweiligen Fahrzeugmarkt (=Menge noch zugelassener Fahrzeuge) anpassen möchte. Ich habe gerade nochmal in die Zahlen geschaut - Anfang 2017 sind knapp 54.000 E46 R4 mit M47TÜ zugelassen gewesen - wie viele davon Euro4 sind, lässt sich leider nicht ermitteln und bis zum heutigen Zeitpunkt dürfte sich die Zahl auch noch mal dramatisch verringert haben. Vermutlich wird es dann einfach Mangels verfügbarer Umrüstmöglichkeiten für einen solch kleinen Zielmarkt gar nicht möglich sein.