Beiträge von M54B25

    In anderen BMW Foren wird Regelin gerne mal empfohlen:

    Aber wenn ich mir das anschaue, scheint das auch eher nur oben rum mehr zu bringen, statt unten raus.

    Und Du hast Dir den Text des Angebotes auch bis ganz zum Schluss durchgelesen? Zitat "Dieses Produkt hat keine Straßenzulassung im Bereich der deutschen StVZO" - nicht das die Rennleitung das mal eben prüfen könnte, aber spätestens HU/AU und bei Problemen der ;) schauen da vielleicht mal genauer hin.



    Und mal zum Thema an sich: 15 PS und 20Nm mehr sind vermutlich nur mit ganz viel Einbildung spürbar. Und dann noch bei einem Cabrio, das von Hause aus schon mal gute 150kg mehr mit bringt - Dann lieber was fürs Fahrwerk, damit das spürebare beim Fahren etwas bringt :meinung:


    Ich habe ja bei meinem Cabrio ganz bewusst wegen der Ölverbrauchsproblematik des 330 einen 325 gewählt

    Darf man fragen welchem Km-Stand das Cabrio heute aufweist? In diesem Post waren es vor einem Jahr 132Tkm mit Baujahr 2001 - Macht da bei einem 16 Jahre alten Fahrzeug diese Art von "Tuning" überhaupt noch Sinn, wäre nicht Werterhalt deutlich angebrachter?

    Weil ich habe bis jetzt noch nichts gelesen von einem gerissenen Kopf bei einem 6endern. ?(

    Na dann wird das ja auch kein Thema sein ;)


    Probleme kannst Du bekommen, wenn der Motor aufgrund von Kühwasserverlust plötzlich überhitzt und dann noch weitergefahren wird - da gibt es so ein paar Spezies, die das machen und bei denen reißt dann auch mal der Zylinderkopf...


    Also nein, die R6 von BMW sind prinzipiell recht problemfrei.

    Deshalb meine Überlegung ob das vielleicht einen nennenswerten Einfluss auf die spezifische Wärmekapazität oder
    die Wärmeleitfähigkeit haben könnte.

    Also nach dieser Tabelle nimmt die Wärmeleitfähigkeit von Wasser zu, d.h. es wird schneller warm, wenn es warm wird... Für Öl konnte ich das nicht finden, gehe aber auch davon aus, dass durch die Viskositätsänderung der Wert eher abnimmt. Und natürlich ist der Siedepunkt von Öl viel höher, was auch wieder Einfluss auf die Wärmeleitfähigkeit haben sollte.

    Insgesamt nicht so ganz ohne das Thema und für uns auch nur bedingt beeinflussbar.
    Also nehmen wir's einfach so hin wie es ist ^^
    Aber gut dass wir mal drüber gesprochen haben :D

    :thumbsup: Genauso ist das - eine theoretisch komplexe Materie die auf simplen physikalischen Gesetzmäßgkeiten basiert und darin endet, das sich alle im endenden Herbst die Nierenabdeckungen einbauen, um die Physik ein bisschen auszutricksen/zu beeinflussen ;) ...

    Zitat von »Tourer«
    OK, dann reden wir vom Gleichen, wenn auch nicht vom Selben. :)


    Du hast definitiv Recht, dass es noch präziser geht. Wollte nur ausdrücken, dass du die Abkühlrate mit lambda meintest. :)

    Gut das wir nun einen eigenen Thread bekommen haben...


    Dann haben wir ja jetzt die Lösung des Problems, denn Tourer hat Recht, für das Problem des Abkühlens müssen wir den Wärmeleitwiderstand heranziehen.



    Und der Kehrwert des Wärmeleitwiderstandes ist die Wärmekeitfähigkeit und für diese finden sich folgende Angaben für Öl und Wasser:
    - Öl ca 0,13
    - Wasser ca. 0,556


    Und bei der Wärmeleitfähigkeit findet sich dann auh das gesuchte Lambda :thumbsup:


    Und dieser Wert besagt, dass höhere Werte besser für die Ableitung von Wärme geeignet sind - deswegen wird ja auch Wasser zum Kühlen genutzt....


    Da dann Wasser ca. 4mal besser die Wärme ableitet wie Öl bestätigt dann auch die Beobachtung des schnelleren Abkühlens der Kühlwassertemperatur im Vergleich zur Motortemperatur

    Oh Man(n) - jetzt wieder dieser Fahrzeugingenieur mit seinem "Der Abkühlungsparameter lambda [Blockierte Grafik: https://wikimedia.org/api/rest_v1/media/math/render/svg/b43d0ea3c9c025af1be9128e62a18fa74bedda2a] ist ein Begriff der Metallurgie." - lass doch bitte mal einem Ex-Physik-Leistungskursteilnehmer seinen Spaß endlich mal das ganze unnütze Wissen anzubringen ;) Nachdem mich meine Tochter dahingehend stets beharrlich ignoriert...


    Ansonsten Danke - auf diesen zeitlichen Zusammenhangsparameter wäre ich jetzt nicht freiwillig gekommen...

    Dazu ein ganz entschiedenes Jein, weil du hier das C und das Lambda durcheinander wirfst ;)

    Aber Lambda kommt in der Formel gar nicht vor :watchout:



    mit
    - Delta Q ist die Wärmedifferenz die in Form von Energie zugeführt oder entzogen wird
    - m die Masse des Stoffes
    - Delta T die Differenz von Anfangs- und Endtemperatur


    Ansonsten hoffe ich nicht, dass wir beide jetzt was kommunikativ durcheinander werfen ;)

    Daher kann man nicht allgemein sagen, dass Stoff x stets schneller erwärmt/abkühlt als Stoff y.

    Rein physikalisch gesehen auf Ebene der reinen Stoffe schon, siehe meinen Beitrag dazu kurz drüber ;)


    Aber und das auch als Antwort auf die anderen "Thermo-Nerds": Konstruktionsbedingt ergeben sich andere Bedingungen, die zu unterschiedlichen Auswirkungen führen. Wie ja festgestellt wurde, scheint das Öl u.U. länger die Wärme zu halten, obwohl das von den physikalischen Eigenschaften des Stoffes Öl her eigentlich gar nicht passieren sollte. Ich wollte nur meinen Beitrag leisten, dass sich alles um uns herum mit wissenschaftlichen Grundregeln erklären läßt, auch wenn es erstmal nach dem Menschenverstand her nicht so sein sollte. :lehrer: