Oft sind diese bereits auf einen Kompromiss aus Komfort, geringen Windwiderstand und Verbrauchsoptimierung getrimmt.
Reine Physik die hier zur Anwendung kommt - du verringerst durch die Tieferlegung die effektive Stirnfläche des Fahrzeugs - der cw-Wert bleibt- aber die Stirnfläche fließt auch in die Formel zur Kraftaufwendung (=Verbrauch) mit ein und je kleiner dieser Wert ist, um so weniger Energie ist für die Erreichung der Geschwindigkeit erforderlich.
Und ja bei schlechten Federn, Federkennlinien, fehlender Vorspannung etc. verschlechtert ein Tieferlegungsfahrwerk den Komfort - bei KW wird aber i.d.R. selbst der Federungskomfort bei höherer Tiefe besser - auch wieder Physik die KW eben besser ausreizt als der Daimler/Tesla/Auto/BMW-Ing der zudem noch seine Kostenvorgaben einhalten muss. Ein Sachs Dämpfer für die HA beim E46 liegt um die 35€, die Federn dazu ebenso bei ca. 40€ - bei KW ist es ein wenig teurer...
Ich behaupte mal, das liegt eher am bescheidenen Tesla Fahrwerk, was ja viele bemängeln.
Jeweils 2 Uniball-Lager an den vorderen Querlenkern ist nicht ohne - beim E46 hat das der CSL nur 1x hinten. Beim Highland haben sie aber eines davon wieder auf Gummi umgestellt, weil die Lager nach 40tkm defekt gegangen sind. Will sagen so schlecht kann das Fahrwerk nicht sein - Mängel gibt es bei der Ausführung (Querlenker mit separaten Abdeckungen in denen der Rost dann wütet, falsch angezogene Schrauben, etc.) aber nicht von der Konstruktion her. Und dann kommt ja noch dieser Spaßfaktor "Gewicht" ins Spiel...
Wer allerdings ein Sportfahrwerk in einen Tesla baut, hat sicherlich eher Interesse an sportlicher Fahrweise,
...bei einem 2 bis 2,3 Tonnen Fahrzeug - finde die Ironie in den Ausführungen...