Beiträge von McLane

    Ich kann die ePad jedenfalls nicht empfehlen, die Felgen bleiben zwar sauber, aber da putze ich lieber.


    Leider habe ich keine aktuellen Bilder nach dem Ausbau, aber das kommende Drama zeigte sich schon nach zwei Jahren und ca. 12000 km:

    IMG_1230.jpg


    Mein Werkstattmeister meinte, sie verbauen schon seit einigen Jahren kein Textar-Material (egal ob ePad oder Standard) mehr, scheint wohl in der Qualität deutlich abgenommen zu haben. Was mich allerdings auch erschüttert hat, war die schwache Haltbarkeit der Lesjöfors-Federn und Sachs-Dämpfer. Wenn das "Markenqualität" sein soll, kann ich gleich die billigen Teile einbauen.

    HU/AU war mal wieder fällig, und wie es sich gehört:


    2024-10-23-0001.jpg


    Allerdings war dazu einiges an Arbeit fällig. Inspektion II mit dem vollen Programm war ohnehin zu machen, aber dazu kam noch etwas Drama mit der Bremse.


    Die Bremsscheiben (Textar Pro Plus) haben offenbar nicht wirklich mit den Textar ePad Belägen harmoniert, das Tragbild war unterirdisch mit tiefen Riefen nach gerade mal vier Jahren und 26000 km. Also rundherum neue Scheiben + Beläge, diesesmal von TRW. Dabei kamen die verrosteten Schutzbleche hinten zum Vorschein, die die Handbremsbacken nicht mehr halten konnten. Also die Bleche auch neu, dazu die Radlager auspressen und neue rein und natürlich neue Handbremsbeläge. Die erst 2018 erneuerten Federn (Lesjöfors) hinten waren bereits wieder gebrochen und die ebenso alten Sachs-Dämpfer undicht, also gabs die auch noch dazu. Danach noch das Fahrwerk vermessen und eingestellt.


    Bring Mir Werkzeug - das Auto bleibt sich selber treu und entleert regelmäßig mein Konto.

    Wenn das Kühlsystem richtig entlüftet wurde, befindet sich natürlich in allen Schläuchen Wasser, egal ob kalt oder warm.


    Mit einer Spritze und nem Schlauch dran kommst gut rein in den AGB. Ich würde in jedem Fall das überschüssige Wasser absaugen, damit der Ausgleichsbehälter seiner Funktion nachkommen kann und das Kühlsystem nicht ständig unter zu viel Druck steht.

    Wenn sich der Spannbügel nicht anhebt bzw. auch nicht anheben lässt, ist noch Druck auf der "falschen" Seite der Hydraulikzylinder. Dafür sind zwei Ventile auf dem Ventilblock zuständig, eines fürs Anheben und eines fürs Absenken des Spannbügels. Die Ventile hängen direkt am CVM, schau Dir mal die Sicherungen Nr. 46 und 6 an, wobei die eigentlich in Ordnung sein sollten wenn der Windlauf entriegelt. Der Spannbügel wird nur von zwei Hydraulikzylindern links und rechts bewegt, sonst ist da meines Wissens nichts was blockieren könnte.

    Das Verdeck hat nur zwei hydraulisch bewegte Teile: Den Hauptbügel und den Spannbügel. Wenn der Spannbügel hinten aufliegt (Verdeckkasten verriegelt?) und das Verdeck dennoch vorne nicht zu schließen ist, dann kann nur noch der Hauptbügel nicht in seiner richtigen Stellung sein.


    Grundsätzlich muss man natürlich sagen, dass der Bedienfehler bereits viel früher begangen wurde. Wenn das Verdeck nicht mehr richtig arbeitet, dann nutzt man die manuelle Notbedienung nur noch, um das Verdeck wieder zu schließen, denn das ist die sichere Position - es sei denn, man hat ein Hardtop.


    Solange aber die Diagnose des CVM weiterhin standhaft verweigert wird, bin ich raus. Denn das ist nur noch Rätselraten hier.