Beiträge von McLane

    16 zu 55 Watt pro Leuchtmittel - das sind lediglich 29% - siehe Beitrag #313. Wenn das "ordentlich" ist, dann sind H7-Halogen-Leuchtmittel offenbar atomarähnliche Hitzequellen.

    Das Problem ist, dass den Halogen-Leuchtmitteln eine hohe Arbeitstemperatur nichts ausmacht, die funktionieren auch wenn die Umgebung heiß ist. Metalle, und dazu zählt die Glühwendel in konventionellen Leuchtmitteln, sind Kaltleiter - ihr Widerstand steigt mit zunehmender Temperatur und dadurch begrenzt sich der fließende Strom praktisch von selbst wenns zu heiß wird.


    LEDs (und deren Steuerelektronik) als Halbleiter dagegen sind Heißleiter. Ihr Widerstand sinkt bei steigender Temperatur, was zu höherem Stromfluss führt, was zu höherer Temperatur führt... Deshalb muss man hier auf die Betriebstemperatur achten und die Verlustleistung bestmöglich abführen, um eine vernünftige Lebensdauer zu erreichen.

    Wie genau ?

    Ich habe mir da jetzt keine tiefergehenden Gedanken über die Abwärme gemacht.

    Bei den Nachrüst-LEDs sind die Kühlkörper ausserhalb des Scheinwerfer-Reflektors angeordnet. Die Wärme wird also nach hinten abgegeben, nicht wie bei Halogen nach vorne. Dadurch werden die Streuscheiben nicht mehr so warm und im Winter kann das dann dazu führen, dass sich Eis auf den Scheinwerfern bildet bzw. Reif nicht mehr abtaut. Das ist im übrigen bei neueren Autos mit serienmäßiger LED-Beleuchtung auch der Fall - einer der Nachteile dieser Technik.

    Hab ich auch noch nicht erlebt, mein Vater hat nen 320i aus 05/2000 und der hat beide Buchsen. Beim Diesel war OBD-II aber erst ab 2004 vorgeschrieben, vielleicht hat BMW deshalb bei den frühen E46 das noch nicht verbaut.

    Natürlich gibt es auch bei Totalschaden einen Nutzungsausfall. Da wird vom Gutachter kalkuliert, wie lange man durchschnittlich braucht, um ein gleichwertiges Fahrzeug auf dem Markt zu finden. Bei einem E46 werden das halt ein paar Tage sein, aber Kleinvieh macht auch Mist. Bei meinem Touring damals waren es immerhin 12-14 Tage laut Gutachten. Ab- und Anmeldekosten samt ggf. neuer Nummernschilder müssen ebenfalls übernommen werden.


    Die gegnerische Verischerung wird trotzdem versuchen, möglichst wenig zu zahlen und die Zahlung zu verzögern, deshalb wickelt man so etwas immer direkt über einen Anwalt ab. Spart Stress und man bekommt, was einem zusteht.

    Das ist sicher ein Totalschaden. Lass das in jedem Fall einen Anwalt abwickeln.


    Du bekommst von der Versicherung die Differenz zwischen Wiederbeschaffungswert und Restwert ausbezahlt, dazu noch den Nutzungsausfall. Dann kannst Du Dir immer noch überlegen, was Du machst. Entweder verkaufst Du den Wagen mit dem Schaden oder Du reparierst ihn. Blöd ist halt, dass es das Heckblech erwischt hat und nicht nur Anbauteile.


    Du musst natürlich bedenken, dass Totalschäden bei den Versicherungen gespeichert werden. Bei einem eventuellen nächsten Schaden wird das dann in Abzug gebracht.