Früher war alles… ANDERS.
Früher hatte man auch kein Internet und WISSEN gab’s nur aus Büchern oder von „Fachmenschen“.
Heute ist nun mal vieles anders. Und nur weil es irgendwann mal anders war, ist das ja nicht automatisch besser oder schlechter.
Aber warum soll man heute Dinge meiden nur weil es sie damals nicht gab, oder nur für besser betuchte Leute erschwinglich war?
Viele hier fahren jetzt ein Auto welches sie sich vor 20 Jahren neu auch nie geleistet hätten oder schlicht nicht leisten konnten.
Ist ja richtig, sagt ja auch keiner, dass jemand drauf verzichten soll oder irgendwas besser oder schlechter ist. Wollte nur mal in den Fokus rücken, wie verwöhnt wir heute von dem ganzen Komfortkram sind und wie hoch die Ansprüche geworden sind. Man kann sich ja mal die Frage stellen, was man wirklich braucht, und was zum Spaß am Autofahren wirklich wichtig ist.
Angesichts der Entwicklung von Komfortfeatures (Massagesitze! Lenkradheizung! Elektrisch öffnende Heckklappen! Sprachsteuerung!....) und Assistenzsystemen (Einparkasssistent! Müdigkeitswarner! Spurverlassenswarner! Spurhalteassistent! Fernlichtassistent! Lichtsensor! Regensensor! Abstandstempomat! Kollisonswarner! Notbremsassistent! Berganfahrassisten! Bergabfahrassisten! Querverkehrswarner!....) und den immer weiter steigenden Sicherheits- und Emissionsvorgaben einerseits (beschlossen von Leuten, die wir mit einem Mandat ausstatten) - und den rasant steigenden Neuwagenpreisen andererseits - wird der Punkt kommen, wo sich der Durchschnittsverdiener kein Auto mehr leisten kann. Ups, da bin ich wieder in die Politik abgerutscht...