Beiträge von Bulldozernick

    Es hat sich höchstwahrscheinlich geklärt.


    Da wir Mittwoch bis Freitag im Urlaub waren, bin ich heute erst zum Schrauben gekommen.


    Alle die die Zündspule im Verdacht hatten, lagen vermutlich richtig.


    Das Diagnosetool lief durch Falks Hilfe jetzt.


    Nach einer vorsichtigen Probefahrt gab es trotz etwas Ruckeln keine Fehler im Fehlerspeicher.

    Provoziert man das Ruckeln kommt wieder die MKL und der Fehler "Verbrennungsaussetzer Zylinder 3".

    Nachdem ich mir die Zündspule genauer angeschaut habe, ist mir aufgefallen, dass sie beschädigt ist. Das war mir im Schummerlicht beim letzten Schrauben nicht aufgefallen.


    Da der Wagen Montag laufen muss, werde ich morgen eine Spule aus dem derzeit abgemeldeten 330i einbauen und dann eine neue nachbestellen. Der hat die gleichen Spulen verbaut. Ich denke dann wird alles laufen, wie es soll. Ich gebe Rückmeldung.

    Im Fehlerprotokoll fällt mir vor allem "Zündspule Zylinder 3" und "Zylinder 3: Verbrennungsaussetzer" auf.

    Praktisch wärs jetzt, wenn du n eigenes Diagnosekabel hättest, dann könntest du bspw die Zündspule zwischen Zylinder 3 und 4 und die Zündkerzen zwischen Zylinder 3 und 2 tauschen und dann mal schauen, ob der Fehler wandert - wenn ja, dann haste den Übeltäter gefunden ;)


    Das kann ich nochmal auspobieren. Allerdings hatte ich mir schon mehrere ähnliche Themen angesehen, und da tauchte auch immer der Fehler mit Zylinder 3 auf. Zumindest die Zündkerzen sahen alle identisch aus, keine Nasse kerze oder zu fett laufende dabei.

    Die spulen sind ja nun auch keine unbekannten bei den Motoren

    Eine blinkende MKL signalisiert in der Tat einen katschädigenden Verbrennungsaussetzer. Man wundert sich manchmal was so alles nach einer Reparatur zeitgleich defekt gehen kann :) Da habe ich auch schon die tollsten Dinge erlebt.


    Interface finden oder neu kaufen und dann selber diagnostizieren ist bei älteren Fahrzeugen elementar.

    Ja ich hoffe der Kat nimmt nun keinen Schaden, aber wenn man klopft scheppert nichts. Das ist genau das Problem, man kann sich nicht sicher sein, dass meine Schrauberei der Grund ist oder purer Zufall, dass etwas anderes zeitgleich kaputtgegangen ist. Ich muss das Problem selbst Lösen, das jetzt in eine Werkstatt zu bringen würde sicherlich wüstes Teiletauschen und eine höhere vierstellige Rechnung nach sich ziehen.

    Auslass Nockenwellenverstellung wäre mir erstmal ins Auge gesprungen.

    Stecker an den Vanos Ventilen richtig drauf / verölt / vertauscht?

    Oder gar die Ventile selbst verschmutzt?

    Das ist in der Tat eine Möglichkeit. Durch die leckende Ölfiltergehäusedichtung war der Motorblock großflächig ölverschmutzt, auch der Bereich um die Vanos-Sensoren.
    Habe das, wo man drankam, mit Bremsenreiniger eingeweicht und weggewischt. Um vorne besser dranzukommen, habe ich auch den Riemen abmontiert.

    Gestern habe ich aber auch alle möglichen Stecker einmal abgezogen, angeschaut und wieder aufgesteckt.
    Korrosion, Öl oder so habe ich an den beiden Sensoren nicht erkennen können.

    Einmal wurde der Fehlerspeicher seitdem ausgelesen, allerdings gab es da tatsächlich eine schlecht verbundene Steckverbindung unter der Ansaugbrücke ( der Rundstecker mit den vier Pins), insofern eine Vielzahl an Fehlern, die nun wahrscheinlich nicht mehr so vorkommen.

    ich kümmere mich mal um eine aktuelle Auslesung, muss nur das Kabel finden und das ganze mal richtig installieren.

    Hallo
    Meine Mutter fährt ein 318ci Cabrio mit dem N46 mit 150PS mit ca. 190.000km.

    Vorgeschichte:

    Mir ist aufgefallen, dass die KGE nicht arbeitet, was sich durch Überdruck am Öldeckel und Kondenswasser im Rohr des Ölnmessstabs zeigte.
    Das führte auch zu Schleim und auch Rost am Ölmessstab.
    Da auch die Dichtung des Ölfiltergehäuses leckte, habe ich einen größeren Rundumschlag gemacht.

    Die Kaltlandausführung der KGE wurde mit neuen Schläuchen, neuer Ansaugbrückendichtungen und neuen Ölfiltergehäusedichtungen verbaut.
    Einen Ölwechsel und einen neuen Ölpeilstab gab es auch.

    Die kurze Probefahrt verlief gut, der Wagen verbrauchte gefühlt weniger und lief etwas besser.

    Problem:

    Eine längere Fahrt brachte Ernüchterung. Im warmen Zustand fängt der Wagen an, im Drehzahlbereich zwischen 1500 und 2500 Umdrehungen zu ruckeln und kein Gas anzunehmen.
    Schaltet man runter, zieht er auch in hohe Drehzahlen ohne ruckeln.
    MKL ist erstmal aus, wenn man den Motor länger versucht Leistung abfordert, die er nicht liefert, geht die MKL an, blinkt sogar am Ende.
    Auch der Notlauf geht dann an. Wenn man aufpasst, den Drehzahlbereich zu vermeiden, kann man halbwegs normal fahren. Die Leerlaufdrehzahl ist im warmen Zustand auch instabil.

    Behebungsversuche:

    Da der Wagen vor dem KGE Tausch diese Probleme nicht hatte, vermute ich, dass das Problem durch die Reparatur verursacht wurde. Also ein nicht verbundener Stecker, Kabelbruch, etc.

    Auf Starthilfespray reagiert der Wagen nicht, die Dichtungen scheinen also alle zu sitzen.

    Auch alle Zündkerzen sehen gleichmäßig aus und haben ein gutes Kerzenbild.

    Das Abziehen aller möglichen Stecker, Exzenterwelle, LMM, Valvetronic Stellmotor brachte keinen Erfolg.

    Danach wurde jeweils die Batterie länger getrennt, um den Fehlerspeicher zu löschen.
    Hat jemand eine Idee, was man nun noch tun könnte?
    Ich würde jetzt einmal die Fehler löschen, normal fahren und das Problem nicht allzu sehr provozieren und dann mal das Fehlerprotokoll anschauen.

    Zum Auto:
    In der Vergangenheit wurden schon Zündkerzen, Kettenspanner, Steuerkette, Vanos und Valvetronic überholt bzw getauscht.

    Edit:


    Der Wagen war nach der Reparatur in einer Werkstatt, die den Fehlerspeicher gelsöcht hat.

    Danach ist zuhause ein nicht verbundener Rundstecker unter der Ansaugbrücke aufgefallen mit vier Pins, der dann wieder verbunden wurde.

    Die Probleme treten trotzdem noch auf.

    Leider ist hier ja keine Antwort mehr hinzugefügt worden.

    Ich habe im Prinzip das gleiche Problem.

    Fensterheber hatte das übliche Problem (abgebrochene Kunststofführung). Damit habe ich eine Weile gelebt, bis dann nichts mehr ging. Weder runter noch hoch. Daraufhin Motor ausgebaut (waren im Urlaub) und Fenster von Hand nach oben geschoben.

    Nun neue Valeo-Mechanik verbaut. Leider fährt der Heber aber nur runter, und nicht hoch.

    Dabei spielt es keine Rolle, ob der Motor in der Mechanik hängt oder nur am Kabel angeschlossen ist. Auch ein anderer Motor brachte nichts, er dreht nur in eine Richtung.
    Auch der Versuch, den Heber anzulernen, bringt nichts. Die Kabel vom Einklemmschutz zu überbrücken hat auch nichts gebracht.

    Also Steuergerät kaputt, oder ist das wegzuprogrammieren?

    Ja, es ging weiter.
    Mit neuen Scheinwerfergläsern sieht der Wagen weitaus fresher aus.
    Auf dem Rückweg aus Aarhus hatte er allerdings einige Startschwierigkeiten, die dann, angekommen in der Heimat, so schlimm wurden, dass er irgendwann nur noch beim 12. mal Schlüssel drehen ansprang.

    Anlasser kaputt. Neuen von Bosch bestellt. Der Wechsel war ne Sauerei. Der Motor ist einfach überall mit Öldunst überzogen.
    Und die Schrauben des Anlassers liegen schlecht zugänglich gaaanz hinten im Nirgendwo.
    Am besten gin es dann mit einem Ratschenschlüssel von oben. Und leider passten die ganzen Kabelverschraubungen am Bosch Anlasser nicht, d.h. alle Bolzen waren von anderer Größe als am originalen Valeo Anlasser, sodass erstmal alle Kabelschuhe aufgebohrt oder getauscht werden mussten. Es ging dann aber irgendwann.

    Also auf zur HU...

    Erstmal natürlich das obligatorische Abwischen von Aluversteifung, Ölwanne und Diff.
    Pustekuchen. Auf dem Weg zur Prüfstelle leuchten die DSC Lampen. Raddrehzahlsensor kaputt?! Kurz ausgemacht, immer noch. An allen Kabeln der Sensoren gewackelt, nichts. Batterie abgeklemmt, immer noch....

    Zur Selbsthilfewerkstatt, Bosch Diagnosegerät ran, Fehlerspeicher gelöscht. Ein Fehler bliebt. DSC Drucksensor 1 kaputt. Einmal die Verkabelung umgesteckt, immer noch das gleiche Problem, nun Sensor 2.
    130 Euro kostet der Sensor, laut Forenberichten hilft der nicht immer.

    Langer Schraubenzieher, leichte Hammerschläge auf beide Sensoren, Lampen aus!

    Auf zur HU, bestanden, naja fast. Leuchtmitteln der Seitenblinker fehlt gelbe Beschichtung. Haben nun verchromte Birnen drin.

    Was der Prüfer nicht gesehen hat, war der Rost. Die hinteren Schwellerenden auf beiden Seiten sehen nicht gut aus, der Bereich vor dem Tank auch nicht.

    Mal sehen, wie ich damit nun weiter vorgehe. Im Urlaub werden die 400.000 erstmal voll. Und danach wird entweder ein lustiges Überbrückungsauto für meine Freundin gekauft, um die Instandsetzungsarbeiten in aller Ruhe durchführen zu können, oder aber ein besserer E46, in den dann alle schönen Teile wandern.

    Richtig schönes Auto. In der exakt gleichen Farbzusammenstellung hatte jemand an meiner Schule den Wagen. Sohn eines großen deutschen Haushaltsgeräteherstellers, bekommen von seiner Mutter. Erster Vorbesitzer ist nicht etwa aus Kreis RZ?
    Wurde dann damals gegen einen Golf V GTI Editon 30 eingetauscht. Fand ich damals schon schade.

    Kurzer Zwischenstand bei 395.450km:


    Er läuft -natürlich- immernoch. Mittlerweile habe ich ihm 5 Jahre und 125.000km. TÜV ist seit zwei Monaten wieder fällig und ich hatte schon komplett die Lust verloren und guckte mich nach anderen Autos um.

    Auch bedingt dadurch, dass er ja durch meine Freundin gefahren wird, sieht er meist nicht allzu gepflegt aus. Er bekommt hin und wieder mal ne neue Macke und die Sauberkeit aussen und innen entspricht meistens einfach nicht meinem Ansprüchen.


    ABER...


    Ich habe mich nun endlich mal wieder zwei Tage um das Auto gekümmert und bin total begeistert.


    Erstmal war die Optik dran.

    Nach einer gründlichen Reinigung innen und außen sieht er schon wieder sehr vorzeigbar aus. Etwas Politur hier und da haben die Shadow-Line-Hochglanz-Leisten wieder aufgefrischt und einige Kratzer entfernt.

    Zudem habe ich von allen Mittelkonsolenteilen den Softlack entfernt.


    Dann kamen einige Reparaturen:

    Die M135 Felgen haben vorne neue Contis bekommen, war sehr sehr notwendig.

    Dazu habe ich das wackelkontaktgeschwächte Dension Gateway rausgeworfen und durch einen ähnlichen Bluetooth Adapter mit Freisprechanlage ersetzt.

    Für die Scheinwerfer kommen morgen neue Gläser und der Unterboden bekommt seine Tüv vorbereitung: Diff abwischen, Motorverkleidung und Aluversteifung abbauen, reinigen, einbauen. Die hinteren Federn waren in den letzten zwei Jahren extrem rostig geworden und wurden durch top erhaltene vom Schrott ersetzt.

    Und dann werden natürlich wieder die AGR und die SRA angeklemmt 😅. Damit sollte der HU nichts mehr im Wege stehen.


    Als Geschenk für die bestandene HU wird er dann ein neu bezogenes Lenkrad bekommen. Ich denke im Moment an Glattleder mit M Naht und die untere Blende in Alcantara anthrazit, damit es mit der IA harmoniert. oder aber oben unten Alcantara und seitlich Glattleder.


    Für den Trip zum Rammstein Konzert in Aarhus trägt er jetzt ein Dachzelt und wird innen noch mit der Schlafkonstruktion versehen, so dass 3 Leute bequem schlafen können.


    Für den Sommer ist noch etwas Unterbodenpflege geplant. Etwas -noch nicht Tüv relevanter- Rost fängt langsam an zu nerven. Speziell vor dem Tank und über der Hinterachse. Das werde ich demnächst mal angehen. Der Kotflügel vorne rechts blüht komplett und muss getauscht werden.

    Ich bin hier immer noch nicht weiter. Die neuen Motorlager machen das Fahren angenehmer, die Vibrationen bei hohen Geschwindigkeiten sind aber immer noch da. Habe nun auch noch einen Beitrag von jemandem mit ähnlichen problemen gefunden:

    Vibrationen ab 150 Km/h

    Ich muss wohl auch mal den Wagen auf der Hebebühne auf Tempo bringen und dann gucken was wo vibriert. Der Kollege hatte damals auf jeden Fall gerade mal halb so viele KM wie mein Auto jetzt, also muss es nicht unbedingt an verschlissenen Gelenken der ANtriebswellen oder Kardanwelle liegen. Ich tippe ja auch auf Kardanwelle.