Beiträge von Bulldozernick

    So, die 400.000 rücken immer näher. Mittlerweile wird der Wagen von meiner Freundin gefahren. Seitdem hat er zwei Macken mehr... Ist halt so. Für seine Laufleistung sieht er immer noch ziemlich gut aus.

    Ich wollte jetzt ein Problem aus der Welt schaffen. Der Motor ölt auf der Fahrerseite, seit ich das Auto habe. Und das nicht wenig. Der Motor ist ab Höhe der Einlassventile schwarz ölverkrustet und unten an der Ölwanne regelrecht nass vor Öl. Ein Glück hat der E46 so viele Unterbodenverkleidungen, die das ganze auffangen, sonst wäre das beim Tüv immer eine riesen Hürde. Da kann man immer etwas wischen vor der Prüfung.


    Nun ist dieses Auto eben auch nicht mein Hobby Nr.1, sonst hätte ich da schon eher was gemacht und das so nicht akzeptiert. Aber er funktioniert so und das Schrauben am M47 ist immer recht umständlich weil zur Seite hin alles so verbaut ist und durch den ganzen Ölschmutz auch immer eine verdammt dreckige Angelegenheit.

    Ich hatte nun mal die Dichtungen für das Öltfiltergehäuse gekauft. Gestern habe ich mich bis dahin vorgearbeitet, aber da ist ja kaum ein Rankommen bei dem ganzen Schlauch und Kabelwirrwar in dem Bereich. Die Ansaugbrücke ist ab. Die Dichtungen könnten wohl auch neu, aber ich denke das Ölfiltergehäuse lässt auch was durch.

    Hat das schonmal jemand gemacht? An den Sechszylindern sitzt das Gehäuse weiter vorne, da kommt man wohl etwas besser ran. Ich denke ohne Kühlwasser ablassen, Demontage diverser Schläuche und Servopumpe und ev. Lichtmaschine wird das nichts.

    Ich überlege es einfach wieder zusammenzubauen...

    Edit:

    Habe die Ansaugbrücke mit neuen Dichtungen ausgestattet. Die jetzt ca. 100.000km alten aus dem Drallklappen-Attrappen-Set sind extrem geschrumpft. Vermuztlich ist hier auch ein Grund des Ölverlusts zu finden.

    Ja ich befinde mich halt in der dummen Lage nicht zu wissen wie meiner mit frischen dämpfern fährt. Aber ich hab das schlechte Gefühl dass die mich nicht zufrieden stellen werden eben weil es immernoch ein Auto ist das 1998 in Serie gegangen ist und sich auch neue originale dämpfer so fahren werden. Und ~400€ für die dämpfer sind dann auch nicht günstig wenn man trotzdem unzufrieden ist.


    Setze doch erstmal da an. Da wird sich vermutlich schon viel verbessern. Im gleichen Arbeitsgang macht man typischerweise auch direkt die Domlager vorne und hinten. Die Pendelstützen gleich mit zu machen ist auch kein großer Akt. Und wenn der Wagen eh schon auf der Bühne steht, solltest du gleich auch Die Traggelenke und Lager der Querlenker und die Spurstangen anschauen, auspressen muss man sie eh.


    Den Verschleißgrad dieser Teile kann man jetzt ja schwer einschätzen, aber lass dir gesagt sein, dass sich ein Auto, bei dem diese Teile in gutem Zustand sind, schon ziemlich gut fährt, und das auch im Vergleich zu einem neuen Auto.


    Die 370.000km meines Autos merkt man am Fahrwerk nicht, und ich habe vorne sogar nur das Meyleset drin, da mir bei dem KM Stand Sachs Advantage zu teuer war und die Hinterachslager sin nicht angerührt worden.


    So riesen Sprünge hat die Fahrwerksentwicklung in den letzten 20 Jahren nicht gemacht, zumindest nicht bei Mittelklasseautos.


    Ich habe sowohl meinen E30 als auch den E46 mit ziemlich ausgeleierten Fahrwerken gekauft. Es macht schon Spaß das ganze auszutauschen und auf einmal zu merken, dass sich das ganze Auto auf einmal 20 Jahre jünger Aafühlt.


    Edit: ich bin etwas spät dran...

    Ich denke diese Bilder sagen viel aus. Der Motor lag praktisch nur noch auf den Motorlagern. Es fährt sich weitaus besser. Ob die Vibrationen bei hohem Tempo weg sind, kann ich nicht genau sagen, da ich noch nicht dazu gekommen bin, auf eine unbegrenzte Autobahn zu fahren. Bei 140 ist aber noch was zu merken. Bei weitem weniger stark, aber ich merke die Vibrationen noch.

    Ein Foto müsste ich später posten.


    Ich fahre die vorderen Sitze ganz nach vorne, ganz nach oben und klappe dir Rückenlehnen soweit wie möglich nach vorne.
    Dann klappt man die Rückbank um. In die hinteren Fußräume kommen zwei "Ständer", aus zwei kleinen Holzeplatten. Dann kommt eine große Platte rein, die auf den hinteren Kopfstützen, der Mittelablage und den beiden Stützen aufliegt.


    Damit hat man ca. 195cm Liegefläche. Mit zwei Isomatten schläft sich das sehr gut.


    Dach auf Kipp, und für Abdunkelung sorgen. Die Kofferraumscheibe kann man auch offen lassen und nur ranziehen.


    Das Problem ist eigentlich nur, dass dann kaum noch Stauraum bleibt.

    Kurzes Update. Er läuft einfach...


    Durch berufliche Veränderungen, habe ich wieder eine 30km Wegstrecke, die ich zur Arbeit pendel. Davor stand der Wagen viel herum, war also praktisch in seinem verdienten Ruhestand.
    Die Strecke erledigt er aber wieder sehr zuverlässig und es macht Spaß.


    Im Urlaub in Süddeutschland war er auch treuer Begleiter. Vollgepackt mir Gasgrill, Campingsachen, Koffern. Vorher habe ich die Klima befüllen lassen und ihn dann im Urlaub über jede kurvenreiche Strecke gescheucht, die man irgendwie auf dem Weg von A nach B einbauen konnte. Das macht auch mit 370.000km Spaß, da das Fahrwerk ja ganz gut im Schuss ist.
    Die Strecke hin und zurück wurde mit relativ schwerem Bleifuß gefahren, also sobald frei war, zwischen 180 und 220.


    Auf dem Rückweg kam es zu einem sehr unangenehmen Zwischenfall. Bei ca. 180 bemerkte ich ein Vibrieren, dass mich etwas beunruhigter, also fuhr ich auf die rechte Spur und drosselte auf 120. BOOOOM. Reifenplatzer hinten rechts. Glücklicherweise fahre ich durch Zufall Run-On-Flat Bereifung (als ich nach Styling 32 Winterreifen suchte, kamen halt hauptächlich E90 Sätze).


    Leider kam der nächste Rastplatz erst in 5km. Auf dem Standstreifen anhalten wollte ich nicht. Also mit 80 noch 5km weitergeschleppt. Auf dem Rastplatz habe ich dann festgestellt, dass ein 5x10cm Stück Reifen fehlte, und dieser an der Innenkante stark abgefahren war (der Preis meiner Kurvenheizerei und diversen Drifts...).


    Ein zufällig anwesender Bundeswehrsoldat höheren Ranges war extrem hilfsbereit und bestand förmlich darauf, uns den Reifen zu wechseln und versuchte telefonisch Hilfe zu organisieren (ich bin Schrauber und könnte das auch alleine, aber es war eine nette Geste). Vielen Dank dafür!


    Da es Montag und 17.45 war, verlief die Suche nach einer Reifenwerkstatt nicht erfolgreich, auch der ADAC konnte spontan keine 225/45 R17er Winterreifen auftreiben. Da blieb nichts anderes übrig, als mit dem Notrad die restlichen 400km nach Hause zu eiern. Dabei versuchte ich, die LKW fahrer nicht zu behindern, und immer schneller zu sein, als 80 km/h. Immer ein riskantes Unterfangen, da der 16 Jahre alte Notreifen auf 80 begrenzt ist, und er die letzte Möglichkeit war, noch nach Hause zu kommen. Da einige Trucker aber irgendwie ihre Laster so manipulieren, dass sie 100 km/h GPS Fahren, musste ich manchmal nachgeben.


    Wir sind aber heil angekommen. Danach gab es neue Brigestones.


    Zwei Kurzurlaube waren auch noch drin. Jeweils mit dem "Schlafset", einer einfachen Holzkontruktion, die eine ca 2m-Liegefläche ermöglicht, sodass man mal einfach im Auto schlafen kann.


    Da mein Firmenwagen einen defekt hat, muss der Wagen im Moment sogar Aussendiensteinsätze erledigen. Auch das tut er gut.


    Bald gibt es einen neuen Firmenwagen mit Privatnutzung.


    Seitdem überlege ich, was ich mache. Vermutlich werde ich versuchen, mehr als 2500 Euro zu bekommen. Da das für ein 375.00km Auto doch arg viel ist, wird das schwer. Für weniger soll er eigentlich nicht weg. Dafür steht er technisch zu gut da, also wird er vermutlich für meine Freundin weiterlaufen.


    PS: Die Restauration des Hobby-Autos ist nach 2,5 Jahren erfolgreich abgeschlossen worden. Da ich nie dazu komme, dem E46 mal ein echtes Fotoshooting zu verpassen, hier Fotos von der E30 Restauration.

    Ja, ich werde die Motorlager jetzt sowieso erneuern, das ist mal an der Zeit. Das wird dem Auto sowieso gut tun. Aber ob es der Grund für das Problem ist, da bin ich mir nicht sicher.


    Die Kardanwelle ist genauso alt. Und seit ich den Wagen habe, habe ich da auch nichts dran gemacht, wobei sowohl Mittellager als auch Hardyscheibe noch gut aussahen. Was die Gelenke betrifft, keine Ahnung, aber die 370TKM, die das Dieseldrehmoment das gerissen hat, werden wohl ihre Spuren hinterlassen haben. Aber die jetzt noch für ein paar hundert Euro überholen lassen, hmm...
    Die Welle in meinem E30 läuft mit 30 Jahren und 200.000km laufleistung selbst mit wirklich nicht mehr schönen Gelenken ohne Vibrationen.


    Die Reifen halte ich nicht für das Problem, die sind gewuchtet, haben keinen Schlag und die Reifen sind auch alle Markenware mit genug Profil.

    Hallo


    Seit einiger Zeit vibriert das Auto beim schnellen Fahren auf der Autobahn.


    Die Vibrationen treten zwischen 140 und Vmax auf, und sind ca. alle 5 Sekunden zu merken.
    Es durchzieht das ganze Auto und es gibt keine Geräusche. Ich merke es im Bein, am Sitz, am Lenkrad, überall.
    Es ist unabhängig ob ich im 5. oder 6. fahre, ob ich Gas gebe oder ausrollen lasse, oder ob ich Bremse.
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Problem nur bei im eingekuppelten Zustand auftritt, ich habe es x-mal gemacht, aber kann nicht 100%ig sagen, dass es im ausgekuppelten Zustand nicht mehr auftritt, ich meine aber ja.


    Radlager schließe ich aus, Bremsen auch. Reifen sollten es auch nicht sein, da dieses Auf und Abschwellen der Vibrationen nicht zu sich XXX-mal die Minute drehenden Reifen übereinstimmt. Die Hardyscheibe sah noch gut aus. Ein kaputtes Kugellager (wie Radlager oder Mittellager) macht ja unverkennbare Geräusche, das ist hier nicht der Fall.


    Ich vermute, dass das Problem die Motor- und/oder Getriebelager sind. Denn die sind bei 375.000 noch die ersten. Man merkt auch im Stand, dass sich der Wagen zu sehr schüttelt, selbst für einen Vierzylinder Diesel. Trotzdem wundere ich mich, dass die Vibration kommt und geht. Der Motor sollte doch gleichmäßig vibrieren.


    Hatte jemand ähnliche Probleme? Hat jemand andere Ideen?

    Danke für die Blumen. Der E30 geht nächste Woche endlich nach 2,5 Jahren Restaurierung zum Lackierer. Wenn der wieder fährt schaue ich mal, was ich in Sachen Alltagsauto mache. Höchstwahrscheinlich wird es wieder ein BMW, im Moment schaue ich nach E46 Tourings als 325i, 330i oder Alpina B3.3 und nach E85 Z4 Coupés. Oder aber mal ne andere Marke, man wird sehen.


    Mal EINE andere Frage:


    Ich würde meine 18 Zoll M135 Felgen gerne tauschen. Mich nervt das hohe Gewicht von 11kg (VA) und die Neigung, Schläge zu bekommen. Dazu finde ich 17 Zoll auch optisch ausreichend.


    Ich hätte gerne:
    17 Zoll Alpinas, die wiegen 9,4kg in 8j


    Hat da jemand Lust oder zumindest einen Satz Alpinas anzubieten?

    Ich finde den gar nicht schlecht, zumindest vom ersten Eindruck. Zumindest für das, was man von einem Auto nach 18 Jahren erwarten kann. Das Lenkrad sieht recht frisch aus, was bei ca. 200.000km Laufleistung gut sein kann. Meins sah bei 270.000 um einiges abgenutzter aus. Die Innenausstattung ist noch in Ordnung, das Alcantara der äußeren Sitzwangen sieht aber schon etwas benutzt aus. Das wird mit der Zeit dünn, aber wenn man schonend einsteigt, ohne da jedes mal dranzuwetzen, kann man damit noch lange Freude haben.


    Von einem rostigen Kotflügel würde ich den Kauf nicht abhängig machen, da der Kotflügel recht einfach getauscht werden kann und im Moment für wenig Geld gute Gebrauchtteile besorgt werden können. Mir wäre wenig Wartungsstau (Bremsen, Bremsleitungen, Fahrwerk, Inspektionen) und guter Karosseriezustand (vor allem von unten und an den nicht tauschbaren Teilen) wichtig. Auch auf die Gesundheit des Motors sollte man im Auge haben (Ölwechselintervalle, Ölverluste, wie sieht es unter dem Öldeckel aus). Wenn das alles in Ordnung ist, finde ich das Angebot ok. Man muss halt bedenken, dass der Händler daran ja auch noch nen Gewinn machen will.


    Ich habe ja einen außerlich ähnlichen Touring, allerdings als 320d Schalter, und wäre zumindest nicht abgeneigt, würde aber eher nach einem Schalter suchen.

    Danke für die gute Aufnahme hier. Ich versuche den Wagen immer in gutem Zustand zu halten, Teile (auch Kleinteile) die ja auch mal bei der Benutzung hin und wieder kaputt gehen, direkt zu ersetzen und keine Fehler lange herumzuschleppen. Zudem ist er eigentlich immer sauber, innen wie außen. Das stimmt schon, das wird mittlerweile selten. Die meisten werden einfach heruntergeritten.


    Tatsächlich ist er mir schon öfter passiert, dass man sich auf der Straße grüßt. Sei es mit anderen Fahrern von schwarzen M-Paket-Tourings oder auch anderer E46 die etwas mehr als nur ein Auto für die Besitzer sind.


    Bei den Schlachtfesten denke ich mir oft, dass da wahrscheinlich bessere Autos als meines zu Hauf geschlachtet werden, aber who cares.


    Mit Umstricken dachte ich eher an die erste Variante, also Übernehmen von Sonderausstattungen in einen gepflegten weniger gelaufenen Sechszylinder Benziner. Gerade auch wegen der Laufleistung wäre es glaube ich etwas zu viel Mühe dort einen anderen Motor einzupflanzen.


    Im Moment scheint man ja für recht wenig Geld Sechszylinder zu bekommen. Gerade 325i. Beim 330i wirds wohl langsam auch schwer nicht allzu verheizte Karren zu finden.


    Das ist allerdings im Moment kein wirklich akuter Plan. Sollte mir der Motor mal um die Ohren fliegen (zB wegen Pleullagerschaden) würde ich wohl reparieren. Mit gefällt der 320d sehr gut, und so im Allgemeinen ist das Auto für die Laufleistung und das Alter recht gut im Schuss. Und die Anti Diesel Stimmung flacht denke ich im Zuge der aktuellen Situation erstmal ab. Die Leuten haben andere Probleme als Greta und Luisa.