Beiträge von w00tification

    Das Stichwort lautet "Übergangswiderstand". Alle Übergänge in einer Leitung sind möglichst gering zu halten. Pin auf Stecker auf Crimpung auf Kupferkabel. Und das gleich wieder zurück durch das Leuchtmittel und wieder ins Kabel.

    Sowohl bei der Plusversorgung als auch bei der Masseversorgung sollten diese Übergänge möglichst nichtig sein. Wird ja ansonsten meisterhaft überall anders demonstriert, wo eine Lampe auch ordnungsgemäß leuchtet.


    WENN nun ein solcher Übergangswiderstand aber vorherrscht, fällt an diesem eine erhöhte Spannung ab. Somit misst man dann am Verbraucher/Leuchtmittel nur noch 10V oder 7V oder oder... Die restlichen 2V, 5V, 8V liegen am unliebsamen Widerstand an.

    Diese Übergangsstelle braucht dabei nicht nur viel Spannung (alles über 0,1V ist scgon relativ viel), sondern der Stromfluss durch diese Stelle erzeugt dann besonders gefährlich viel Wärme.


    Kurzum: Aus Bastelkram wird schnell Kabelbrand.

    Damit du den passenden Kühler findest, gehst du am Besten auf eine Seite wie Leebmann, gibst die Fahrgestellnummer ein und suchst den konkreten Kühler raus. Mit der richtigen Teilenummer kannst du dann auch übergreifend Ersatzteilalternative suchen.


    Mischungsverhältnis sollte 50:50 sein. Wenn es 40:60 oder 60:40 ist wird weder der Motor sterben, noch iwas einfrieren. Fertigmischung nimmt das einem ab, falls du dir unsicher bist.


    Ich muss M54B25 mal widersprechen. Ich habe bei meinem Coupé immer den Kühler alleine tauschen können ohne die Klimaanlage zu entleeren, was auch nur eine Fachwerkstatt darf.

    Ist der Klima-Kondensator dagegen zu tauschen, muss natürlich das Kältemittel raus.

    Der Kühler wird zum Motor hin ausgebaut, also Schrauben, Schläuche, Teile weg, aushaken und hoch.

    Es lässt sich etwas rausziehen, dann fährt es zurück. Drück ich es rein, kommt es auch wieder raus.
    Das reingedrehte etc. war schon so, ich habs dann gelockert vorne, hinten die Zahnräder gedreht, bis der Reifen nicht mehr von Hand zu drehen war, 3 rasten gelöst und dann vorne wieder angezogen.

    Man kann ja nicht wirklich viel von dem Seil einsehen, ohne unten alles nacksch zu machen. Aber glaub fast, da führt kein Weg drum rum.

    Ätzend. Nicht, dass da irgendwo Rost im Bodenblech gearbeitet hat und sich das Seil deswegen so selbstständig macht. Viel Glück.

    Öhhh, blöde Gegenfrage. Warum ist die Mutter auf der Fahrerseite so weit reingedreht?? Normalerweise werden beide Seiten weitestgehend gelöst, dann die Handbremsbacken ersetzt und eingestellt, und dann wird mit den Muttern FEINjustiert.

    Wieso ist das also schon so weit gedreht? Billig-Seile verbaut vllt?


    Ich empfehle auf jeden Fall einmal den Einstellprozess nach BMW-Vorgabe durchzuführen, um menschliches Versagen auszuschließen.



    P.S.: Ich habe die Handbremse noch nie am Hebel eingestellt (beim E46).

    Wo ist der massepunkt für den rechten scheinwerfer ?

    Rechter Massepunkt ist hinterm/unterm/neben dem Wischwasserbehälter. Da ist ein Kamm mit braunen Leitungen festgemacht.


    Kannst ja probehalber mal ne fliegende Masseleitung legen vom Brenner zum Massepunkt und das erstmal beobachten. Aber im Grunde kann manvon hier aus nur noch raten. Saubere elektrische Diagnose durchführen bzw. schlechte Lampen ausschließen.

    Ach so. Also verträgt so ein Getriebe 300 Nm, aber hält dem Motorleerlauf nicht stand und muss deshalb entlastet werden, weil es ja gegen die Bremse "arbeiten" muss.


    So ein Getriebeöl besteht aus elend langen Molekülketten, die einfach jedes Mal geschmirgelt werden, wenn geschaltet wird. Dann werden die immer kürzer und können einfach nicht mehr arbeiten, wie sie sollen. Scherkräfte aufnehmen sind das A und O für solche Öle.


    Und offensichtlich ist ein Automatikgetriebe nicht zum Schalten gemacht, sondern im Gang zu bleiben. Sonst wäre es ein Schaltgetriebe?!

    Die aktuelleren Automatikgetriebe mit Start-Stopp bleiben ebenfalls in D und auch für den Motorstart.

    boar ey... geht / geht nicht / geht / geht nicht... mit WD40 geflutet und geht zwei Wochen lang... bis vorhin :/

    Immer noch eine allgemeine Kontaktschwäche oder einfach im A***h?

    Ja, Kabelbaum ist natürlich auch n Klassiker. Normalerweise geht so ein Mikroschalter nicht kaputt. Die haben unendlich hohe Schaltzyklen - die halten in der Regel mehrere Fahrzeugleben durch, weil sich eigntlich immer nur das eine kleine Stück bewegen sollte, was den Kontakt auslöst. Wenn sich da natürlich irgendwas bewegt (z.B. in der Kunststoff-Griffleiste bei E46ern), kann man nicht ausschließen dass der wirklich durch ist.


    Trotzdem: Ich schätze mal eher, dass du den Kabelbaum prüfen solltest. Hier eine mögliche Weise, wie du das versuchen(!) kannst, nachzuvollziehen:


    Heckklappe entriegeln (Glasscheibe zu). Klappe noch nicht anheben, sondern cm für cm anheben und den Taster wieder drücken. Man muss das entriegeln des Schlosses hören können, dass berühmte "Kla-Klack". Wenn das geht, noch einen cm anheben, wieder probieren.

    Irgendwann bei irgendeiner Stellung der Heckklappe könnte es sein, dass es nicht mehr geht. Dann nochmal einen cm zurück, wieder probieren. Klackt es wieder, aber an dieser einen Stelle danach nicht? Dann ist es zu 98% der Kabelbaum.


    Hintergrund:

    Die Kabel in der Heckklappe sind ja meistens nicht das Problem. Die sind zusammengebackt mit Gewebeband oder Isoband und dazu noch an die Haltepunkte verheiratet. Das Problem sitzt meistens IM Auto, noch nicht mal im Scharnier. Hinterm Scharnier muss sich ja irgendwo was bewegen dürfen, damit die Klappe auf und zu geht. Da geht es normalerweise kaputt, weil ein Touring dafür nicht so viel Platz übrig hat. Man braucht ja den Gepäckraum (wofür sonst Touring?).

    Lösung? Dachhimmel hinten absenken, Isolation des Kabelbaums in die Scharniere freilegen auf min. 20 cm und mal an den einzelnen Leitungen ziehen und schauen, ob da irgendwas gebrochen ist.


    (Für dich, aber auch alle andere, falls du es nicht brauchtest)