Laut den technischen Daten hat das 5HP19 bei Benzinmotoren eine Übertragunsfähigkeit von max 310 Nm Motordrehmoment bei 3500 U/min bzw. 230 PS bei 5500 U/min. Die Drehmomente der Turbine sind aber deutlich höher (Turbine vorwärts 540 Nm, Turbine rückwärts 330 Nm). Die Angaben stammen aus dem offiziellen Datenblatt von ZF.
Beiträge von tsemmler
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Die Schraube fällt nur in die Tür, und ist nicht verloren.
Aber die Türverkleidung muss dann runter, um da wieder Ran zu kommen
Ja sicher, die Schraube ist nicht verloren. Aber nachher das ganze Gedöns mit Verkleidung, Isoliermatte und Butylschnur um da rein zu kommen, braucht man nicht wirklich.
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Der Schließzylinder wird mit einer Schraube Durch ein Loch in der Schmalseite der Tür gesichert. Zwischen Blech und dem Gewinde ist aber ein größerer Spalt. Da kann es passieren, daß Dir die Schraube vom Schraubenzieher rutscht und in den Spalt fällt. Ich habe, nachdem es mir fast passiert wäre, die Schraube beim zweiten Versuch mit etwas Kleber gesichert. Welche Maße die Schraube hat, kann ich Dir nicht sagen.
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Schließzylinder ersetzen ist eigentlich einfach, lediglich die Befestigungsschraube seitlich in der Türe ist etwas blöd, Pass auf, daß die Dir nicht in die Türe fällt.
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Alpina hingegen steuert den Wandler sowohl in D als auch in S gleich an, nimmt Euch aber den S-Modus einfach weg
Na, weil man den S-Modus bei der Alpina-Software nicht wirklich braucht. Kickdown oder M genügen für alle eiligen Reisen. Vor allem in den unteren Gängen ist bei Kickdown ein deutlicher Unterschied zur Seriensoftware spürbar. Da geht es mit dem B30 ordentlich zur Sache, viel direkter als vorher. Hat mich doch überrascht, als ich nach Einbau des Steuergeräts alles mal so ausprobiert habe.
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Meyle läßt inzwischen auch im Ausland produzieren, z.B. in Polen. Die Qualität hat auch hier nachgelassen, wie in anderen Threads zu lesen ist. Ich hab bei meinem jetzt Querlenker von Lemförder verbaut. Werde das auch mal beobachten. Die vom Vorbesitzer vor Verkauf verbauten Querlenker waren jetzt 4 Jahre und 60 tkm alt und hatten deutliches Spiel. Fabrikat ist mir aber nicht bekannt. Ich denke, die Fabrikate geben sich jetzt qualitativ alle nichts.
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Die Autos kann man nicht miteinander vergleichen. Da spielen viele Faktoren eine Rolle, z.B. die Auslegung des Wandlers, Verschleiß usw.. Wenn er trotz Gas beim anfahren stehen bleibt (erhöhte Drehzahl, eingelegte Fahrstufe)
könnte aber was defekt sein.
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Kommt auf die Steigung an. Irgendwann reicht das im Leerlauf nicht mehr aus, um gegen die Schwerkraft bergab anzukommen.
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Es wird nicht mehr geschaltet als vorher auch, nur daß jetzt der Wandler weniger im Spiel ist. Vorher war im Stadtverkehr bei sehr geringer Last das Rollen mit sehr geringer Drehzahl (so um die 1200 U/min) möglich, wobei beim Beschleunigen (z.B. von 50 auf 60 auf dem mittleren Ring in München) der Gummibandeffekt spürbar war. Heißt, die WÜK war offen, und der Antrieb lief über den Wandler. Jetzt sind die Drehzahlen im Stadtverkehr etwas höher (so um die 1500 U/Min), dafür ist beim Beschleunigen von 50 auf 60 der Gummibandeffekt weg. Heißt, jetzt ist die WÜK mit im Spiel (zumindest teilweise geschlossen, oder wie Leinad es sagt: der Wandler ist im geregelten Modus). Die Gänge sind aber die Gleichen wie vorher auch. Man spürt das vor allem Über Land in den Ortsdurchfahrten. Da kann man jetzt besser die einzelnen Gänge anhand der Drehzahlen und am Schaltverhalten verfolgen wie vorher.
Daß das Getriebe im kalten Zustand nach wie vor mehr über den Wandler läuft (einschließlich Gummibandeffekt) ist für mich nachvollziehbar, da das offensichtlich zur schnelleren Erwärmung des Getriebeöls dient. Da genügen schon wenige Kilometer, und das Getriebe arbeitet wieder wie man es gewohnt ist.
LG Thomas
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Ich hab ähnliche Erfahrungen mit der Alpina-Software gemacht. Das Getriebe schaltet viel früher in die hohen Gänge (4. ab ca 45 km/h, 5. ab ca 60 km/h), und bleibt dann im hohen Gang. Das ist sehr angenehm zu fahren. Die Antriebskombination fühlt sich direkter an. Das ist aber vermutlich nichts für die kleineren Motoren, die mit den niedrigen Drehzahlen bei gleicher Übersetzung! (M54B22) wohl etwas überfordert sind. Der B30 verkraftet das sehr gut. Positiver Nebeneffekt: das tiefere sonore Motorgeräusch bei den niedrigen Drehzahlen ist schon toll. Im Übrigen gilt: Sport oder gar Rennstrecke, da schüttelt die Automatik lieber den Kopf und sagt Nein. Das passt einfach nicht. Ich vermisse daher das fehlende Sportprogramm auch nicht. Hab ich sowieso nie genutzt. Im Stadtverkehr (Tempo 30 oder 50 Zonen) sind die Drehzahlen etwas höher als mit der Seriensoftware, da in den Gängen die WÜK weitgehend zu ist. Dafür ist aber insgesamt der Wandlerschlupf erheblich geringer. Wenn man den Drehzahlmesser beobachtet, stellt man fest, daß die WÜK nicht immer komplett geschlossen ist. Geht man bei 110 (WÜK geschlossen) vom Gas und beschleunigt dann wieder, steigt die Drehzahl um ca 100 U/min an (WÜK hat kurzzeitig aufgemacht), und fällt dann gleich wieder ab wenn die WÜK komplett zu ist. Der Wandler arbeitet also auch immer wieder mal mit, was sich aber im Bereich von ca 100 U/min bewegt und lastabhängig ist.
Zum Verbrauch kann ich nichts sagen, da ich auch schon vorher geringe Verbräuche hatte (zwischen 7,3 und 11 Liter). Momentan liege ich so bei etwa 8,5 - 9,5 Liter im Schnitt, wobei Stadtverkehr oder Berufspendelei für mich Fremdwörter sind. Ich bin überwiegend auf Land-, Bundesstraßen und Autobahn unterwegs.
Mir passt die ganze Auslegung sehr gut, da sie meinem Fahrstil sehr entgegen kommt. Mache ich bei meinem B10 (mit Schaltgetriebe) auch so. Der Motor läßt sich da wunderbar mit viel Dampf im unteren Drehzahlbereich fahren (ab 50 km/h passt der 5. und letzte Gang).
LG Thomas