Beiträge von tsemmler

    Alpina hat den US-M3-Block gewählt, da dieser aus Grauguss ist, und robuster sein soll. Die Ölproblematik rührt einerseits vom Block her (Abweichung der Zylinder von der runden Form) und andererseits von den Kolben/Kolbenringen (Verschleiß/Verkokung) her. Der B3S-Motor ist am sensibelsten, da er von der Bohrung her am Limit ist (sehr dünne Stege zwischen den Zylindern). Hinzu kommt, daß die Motoren Langhuber sind und bei hohen Drehzahlen (Abriegelung erst bei 7200 U/min!!) entsprechend hohe Kolbengeschwindigkeiten auftreten, was wiederum zu höherem Verschleiß und Ölverbrauch führt.


    Aber zurück zum Thema. Hier ist wirklich der Besuch einer Fachwerkstatt angeraten, wenn man sich selber nicht auskennt. Sollten Alpina-spezifische Teile benötigt werden, ist das sowieso der beste Weg.

    Bei meinem B10 ist vom Werk damals empfohlen und eingefüllt Castrol SLX 0W-30 (Aufkleber im Motrorraum). Habe aber schon lange auf 5W-40 umgeölt, und meide Castrol wie der Teufel das Weihwasser. Gibt nur Pampe im Motor. Da ich die Ölwechsel nicht selber mache, suche ich mir in der Werkstatt ein passendes Öl (meist Liqui Moly) mit BMW LL-01 aus.


    Und melde Dich auch im Alpina-Forum (Alpina-Forum.de) an. Da gibt es genug Spezialisten, die sich mit den Motoren auskennen. Im Übrigen ist der Alpina 3.3-Liter für seinen hohen Ölverbrauch bekannt (häufig so 1 Liter auf 1000 bis 1500 km). Ich habe auch immer einen Liter zum Nachfüllen im Kofferraum, beim B10, wie beim E46.


    Bei meinem M54 leuchtet nach dem Start für ein paar Sekunden die Ölstandskontrolle gelb auf. Ist ein defekter Ölstandssensor, der beim nächsten Ölwechsel getauscht wird. Da ich grundsätzlich bei jedem Tankvorgang den Ölstand per Peilstab prüfe, ist mir der Sensor relativ wurscht.


    LG

    Thomas

    Der 330d E91 hat 231 PS, der Alpina D3 hat 214 PS (in der ersten Version nur 200 PS). Der Leistungsunterschied ist deutlich spürbar. Da mein 330d so ab 250tkm nur noch Probleme machte (LLK, Turbolader, Vakuumpumpe, Druckwandler, Simmerringe, VDD, ASB, Glühkerzensteuergerät usw.) habe ich ihn dann verkauft und mir den E46 als Saug-Benziner geholt. Der hat auch seine Schwächen, aber die Gefahr, mit Unterboden und der Heckpartie voller Öl herumzufahren (2 x beim 330d passiert) ist da einfach geringer :)

    Das interessiert mich gerade sehr: ich denke gerade darüber nach, mir evtl meinen ersten Diesel zu kaufen :m0003: , eben in Form des D3 Biturbo. Bist du den probegefahren?

    Ich bin prinzipiell ja auch von der Hubraum-ist-durch-nichts-zu-ersetzen Fraktion, würde mir vom D3 Biturbo allerdings durch das (vergleichsweise) geringe Gewicht ein gutes Handling versprechen (so 1.480 vs 1.610kg und der kleinere Motor sitzt weiter hinten) und es sind 450Nm vs 500/520Nm und die Verteilung beim D3 BiT ist auch nicht schlecht...

    Vielleicht rede mir da aber auch was schön :w0031:

    Nein, ich bin den nicht probegefahren. Mich hat einfach der Druck des 3-Liters in Verbindung mit der Laufkultur und dem Sound gefallen. Der Alpina ist allerdings vom Fahrwerk her sicher anders zu fahren. Aber wenn Alpina, dann den D3 mit R6. Der ist von den Fahrleistungen her eine ganz andere Kategorie als der R4, der doch sehr nahe am Standard 320 d ist. Den gab es später ja auch als Version mit über 200 PS.

    Bei meinem B10 war die Überlegung damals genau anders rum. Zur Wahl stand auch ein 540i, aber der B10 ist nahezu leistungsgleich und dabei erheblich leichter und dadurch handlicher zu fahren. Vom deutlich geringeren Verbrauch mal abgesehen.

    Wenn Geld eine Rolle spielt, ist der kleine D3 aber durchaus eine Alternative, da er im Unterhalt deutlich günstiger ist. Und das Fahrgefühl eines Alpina ist doch wieder was anderes :)

    LG Thomas

    Mir ist mal ein Alpina D3 (2-Liter Turbodiesel mit 214 PS) über den Weg gelaufen. Hab mich dann aber, obwohl Alpina-Fan, für einen E91 330 d als dailydriver entschieden, der einfach motorisch besser passt: mehr Hubraum, etwas mehr Leistung, mehr Drehmoment, einfach ein runderes Gesamtpaket. Wenn schon D3, dann mit dem 3-Liter R6, das macht dann wieder Sinn. Ich verstehe den Sinn von so einem Tuning nicht so ganz. Lieber einen 3-Liter etwas steigern, als einen kleinen 2-Liter mit viel größerem Aufwand auf nur das gleiche Niveau, aber größeres Risiko zu bringen. Wer Spaß am Basteln und Experimentieren hat und dem die Kosten und Risiken nicht ganz so wichtig sind, der kann das natürlich gerne machen.


    LG

    Thomas

    Ich würde den jetzt nicht so pauschal wegtun. Bei den gebrauchten E46 spielt der Zustand mit die größte Rolle, und da scheint der ganz gut da zustehen. Einfach mal anschauen, Probefahrt machen, und dann entscheiden.

    LG Thomas

    Meiner ist mir beim Radwechsel mit 20 m umparken auch schon abgesoffen. Hab ihn aber ohne umständliche Basteleien wieder zum laufen gebracht. Mit halb durchgetretenem Gaspedal orgeln lassen, dann ist er nach ca 20 bis 30 Sekunden angesprungen (und sofort auf über 3000 Touren hochgedreht). Der Motor hat mir da schon leidgetan. Seitdem vermeide ich solche Umparkaktionen oder kurze Motorstarts.

    Viel Spaß mit dem Neuen. Ich bin vor einigen Jahren auch mal einen mit DSG gefahren.

    Sehr geräumig, gut verarbeitet, gutes Fahrwerk und sehr angenehm zu fahren.

    Allzeit gute Fahrt!

    LG Thomas

    Bei der Ausstattung gibt es viele Haken, die mich erheblich zweifeln lassen, z.B. beheizbare Frontschebe, Winterreifen, Sprachsteuerung. Das ist alles sehr oberflächlich zusammengestückelt.