Beiträge von thomas73

    Was für eine Stümper-Werkstatt ist das? Lässt den Stecker ab, weil man das Problem nicht lösen will oder kann und sagt dem Kunden nichts davon? Welche Kabel lässt man beim nächsten Mal ab?

    Man muss sich hier die Frage stellen welchen Anspruch die Werkstatt an sich selbst hat und was man von einem ehrlichen Umgang mit dem Kunden hält.

    Es kann natürlich auch sein, dass man den Anspruch runter schraubt, wenn Kunden mit einem 20 Jahre alten BMW auf den Hof rollen. Aus dieser Aktion würde ich eins lernen: da fahre ich nicht mehr hin!

    Moin,
    schon mal daran gedacht, dass der Vorbesitzer downgraden wollte? Weniger auf den Putz hauen und im 4 Zylinder Front-Look auf die Pirsch gehen. :)

    Eventuell war es ihm mit den Titaninlays-der Kurvenlichscheinwerfer auch zu viel silber/chrom in der Frontmaske und er hat deshalb die schwarzen Stäbe vorgezogen.

    Moin,

    von innen einwachsen oder mit Fluid-Film behandeln und nicht 20 Jahre lang die Innenkotflügel montiert lassen, sondern mal regelmäßig ausbauen. Dann sammelt sich dort kein Dreck der dann als Feuchtbiotop den Kotflügel von innen kaputt macht. Zudem sind die meisten erhaltungswürdigen e46 doch überwiegend ohnenhin nur noch saisonal im Einsatz. Da werden die neuen Kotflügel kein Problem mehr mit Rost haben.

    Moin,


    die Bilstein B4 sind aber der 0815 Ersatzdämpfer von Bilstein. Die ersetzen quasi alle Seriendämpfer von BMW. Da ist nicht viel mit sportlicher Abstimmung oder M-Dämpfer Ersatz. Es könnte aber tatsächlich helfen, dass er damit weicher ist. Dennoch ist es suboptimal (andere sagen Pfusch), diese mit kürzeren Federn zu kombinieren. Da hättest schon einen Bilstein B8 nehmen sollen, der von haus aus kürzer und besser auf die Tieferlegungsfeder abgestimmt ist.
    Wichtig ist nicht zuletzt die korrekte Reifenwahl. Manche Reifenhersteller sind auch ohne Runflat so steif in der Flanke, dass da nicht mehr viel mit Komfort ist. Andere bekommen das komfortabler hin.

    Bist Du Dir denn sicher, dass eine 9,5er Felge hinten mit 255er Reifen (die je nach Marke auch große Toleranzen in der Breite haben) überhaupt ins Radhaus passt, ohne das man hier nachträglich Hand anlegen muss?

    Der e46 ist für 19" nicht gemacht. Vor allem nicht das Cabrio. Das hatte ich bereits geschrieben. Aber das wirst Du schon merken oder ignorieren oder Dir zunächst schön reden und irgendwann denken - verdammt warum habe ich damals meinen neuwertigen 17"-Radsatz erst teuer hergerichtet und dann verschleudert. Mitunter lernt man durch finanziellen Schmerz.

    Egal ob man 3000 oder nur 100km pro Jahr fährt. Wenn die Kiste bockhart ist, störrisch abrollt und man an jeder Bordsteinkante aufpassen muss, macht kein einziger Kilometer Spaß. Sorry für meine Direktheit, aber Du hast nach Meinungen gefragt. Vielleicht ist Dein Empfinden auch anders. Bin deshalb gespannt auf Dein Feedback in einem halben Jahr.

    2 Möglichkeiten aus meiner Sicht:

    - Ich würde ohne Reiniger arbeiten und stattdessen einfach öfter die Brühe im Getriebe wechseln. Natürlich ist dann nicht alles raus weil ein Teil im Wandler bleibt, aber das frische Öl mischt sich mit dem verbliebenen Öl und verbessert so zugleich die Ölqualität insgesamt. Zudem kommt ein neuer Filter rein und die Magneten werden auch gereinigt. Das heißt, das "Mischöl" wird über die kommende Nutzung über den Filter weiter gereinigt. Natürlich wird es dadurch nicht den Frischegrad komplett neuen Öls bekommen. Deshalb schlage ich vor nach 8-10tkm nochmal zu wechseln. Das würde ich aber individuell entscheiden. Denn wenn man das Öl beim ersten Mal ablässt, sieht man ja wie es ausschaut und auch wie die Magneten und die Ölwanne innen verschmutzt sind. Ich habe beim 330Ci nach 120 tkm das Öl gewechselt und es sah optisch deutlich besser aus als ich dachte. Noch schön rot und auch die Magneten kaum verschmutzt. Die Variante des eigenen Getriebe-Ölwechsels empfiehlt sich natürlich nur, wenn man die Möglichkeiten dazu hat - Auto auf die Bühne oder Grube, digitales Thermometer und etwas Schrauberambition und -talent.


    - Die zweite Möglichkeit sehe ich darin, das man es in einer Werkstatt machen lässt und diese über das Automatikgetriebeölwechselgerät mit mehr Öl spült. Das verursacht zwar höhere Kosten durch die Mehrmenge Spülöl, den Reiniger gibts aber auch nicht umsonst, und man ist auf der sicheren Seite, dass kein schädigender Reiniger verwendet wird.

    Erzähl doch mal, was dir live und in Farbe gezeigt wurde. Würde mir interessieren. :m0045:

    Grüß Dich. Es waren insbesondere durch den "Reiniger" (häufig war es eine Art Petroleum oder Diesel) aufgequollene Reibbeläge bei den Lamellenkupplungen, die dann zu erhöhter Klemmung und einem Verändern der Reibpaarung führten. Der Verschleiß am Lamellenbelag und den Reibscheiben wurde infolgedessen forciert und die Lebensdauer des Getriebes reduziert. Zudem verschmutzte das Getriebe intern auch schneller als üblich. ZF empfahl den regelmäßigen Austausch des Öls je nach Getriebe und Belastung des Fahrzeugs alle 50 - 80.000 km. Damit sollte man auf der sicheren Seite sein.


    Inzwischen hat sich die "Getriebespülung" zu einem lukrativen Markt für Werkstätten, Konzeptgeber und Dienstleister entwickelt. Schaltgetriebe sind am Aussterben, das automatisierte Getriebe ist auf dem Vormarsch. Mit jeder extra verkauften oder standardmäßig eingefüllten Dose "Reiniger" steigert man den Umsatz je Ölservice um 15,- bis 25,- und vermittelt dem Kunden zugleich ein besseres Reinigungsfeeling. Wenn das Getriebe irgendwann kaputt geht, werden es die wenigsten auf den Ölservice schieben und vielmehr dem normalen Verschleiß zuordnen. Denn im Regelfall finden die meisten "Spülungen" nicht prophylaktisch oder turnusgemäß statt, sondern wenn ein verändertes Schaltverhalten bemängelt wird. In dem Fall liegt aber bereits ein Getriebeproblem vor, das man mit einer "Spülung" nur günstiger reparieren will.