Zu den Sitzen: Ich habe beide Varianten in verschiedenen Fahrzeugen. Die Sportsitze sehen optisch besser aus, haben mehr Oberschenkelauflage und lassen sich tiefer runter fahren. Die normalen Sitze sind aber chilliger beim Fahren und man kommt bei denen auch viel besser rein und raus, weil man dort nicht immer von der Sitzwange eingebremst wird. Zudem haben die normalen Sitze auch nicht das Problem mit der Naht an der Lehne, wo sich ein Großteil der e46-Fahrer gerne abstützt und dann die Naht dort aufgeht.
Beiträge von thomas73
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Gepflegte Fahrzeuge. Endlich wird mal der Preis vom e46 Cabrio angezogen. Das hat er verdient.
Ich frage mich immer wie man die 19“ M3 ohne Bearbeitung hinten darunter bekommt. Sowas will ich auch haben. Wie geht das?
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Bisher kam aber wenig bis gar keine Info vom TE zurück. Da wurde doch nur ein Ballon hochgelassen. Das Auto soll noch möglichst zehn Jahre störungsfrei in der Stadt fahren. Welcher wäre da gut? Wer auf dieser Basis eine fundierte Beratung aufbauen soll, muss wohl im Nebengewerbe noch Kartenleger oder Glaskugelkunde studiert haben.
Relevante Fragen wurden nicht beantwortet: Kannst Du schrauben? Wo wird das Auto abgestellt? Ein e46 als Laternenparker in Berlin mit Ganzjahreszulassung hält nach meiner Einschätzung keine 10 Jahre mehr durch.

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Quasi eine Fehlkonstruktion ab Werk, allerdings auch recht gut zu beheben, wenn der erste Schock-Blick überwunden ist und man noch kein Fred Feuerstein-Mobil hat. Irgendwann ereilt das vermutlich alle, da nicht jeder Besitzer von Tag 1 an sein Auto regelmäßig von unten und auch diese Stopfen inspiziert hat. Sie sind zudem noch häufig mit U-Schutz übertüncht und täuschen eine perfekte Versiegelung vor.
Man kann eigentlich jedem e46 Käufer/Besitzer empfehlen, alle Sitze vorne und hinten auszubauen, den Teppich hochzuziehen und die Fußraummulden zu prüfen, um zu sehen was dort Sache ist. -
Der Teppich mit Dämmschaum ist an den Stellen extrem dick. Selbst wenn es von oben trocken erscheint, ist der unten häufig nass oder feucht. Die Stopfen kann man versuchen wieder mit Stopfen zu verschließen, in den meisten Fällen werden da aber Bleche drübergesetzt und verklebt oder verschweißt. Dazu gibts diverse Beiträge im Forum.
Die Löcher hatten nur im Werk einen Sinn - zum Ablaufen des Spülwassers und der KTL-Beschichtung. Danach sorgen die Stopfen und Löcher nur noch für Ärger.
Anbei mal 2 Bilder von meinem e34 mit identischer Stopfenproblematik.IMG_4867.jpegIMG_4866.jpeg
Von außen nicht zu sehen, die Überraschung kommt nach dem Hochklappen des Teppichs…und offenbart das lange Wirken von Nässe unterm Teppich.
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Typisches Problem mit den Stopfen. Darüber saugt er sich dann das Wasser von unten in den Teppich und gammelt unbemerkt vor sich hin. Nimm mal nen Schraubenzieher und drück am Rand des Ablauflochs in den U-Schutz. Man ist gelegentlich erstaunt wie weit das schon gegammelt und durchgerostet ist ohne das man es sieht.
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Deine Öffentlichkeitsarbeit hat bestimmt auch einen Teil dazu beigetragen...
Meinste?

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Moin,
gib uns doch nochmal ein paar genauere Eckdaten:
- hast Du Garage oder Caport?
- kannst Du selbst schrauben?
- wenn Du nicht schrauben kannst: musst du in die Werkstatt oder hast Du Freunde/Familie die das übernimmt?
Hintergrund: Dass ein e46 unter freiem Himmel noch 8-10 Jahre gut durchhält möchte ich bezweifeln. Allein einige Dichtungen (die schon heute sehr teuer sind oder nicht mehr zu bekommen sind) werden das nicht schaffen. Dazu muss man sich nur andere ältere BMW ansehen. Dazu kommen Sensoren und Gummibälge im Motorraum, Kühler, Bremsleitungen, Stossdämpferpuffer etc. die allein durch das Alter mürbe werden. Das kann man alles neu kaufen und auch selbst tauschen, aber man muss das auch wollen und können. Wer wegen jedem Furz in die Werkstatt muss oder immer 60-80,- auf den Tisch legen soll, weil er mal wieder ausgelesen werden muss und keine eigene Diagnose vorhanden ist, verliert auch schnell die Lust an so einem Auto oder lässt dann einige Dinge unerledigt was sich in der Folge immer weiter aufsummiert.
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Hallo zusammen,
ich darf heute die Info geben, dass mein Leebmann-Teile-Gewährleistungs-Problem gelöst werden konnte. Diverse Mails mit dem Sachbearbeiter dort führten in der Folge zu einem persönlichen Anruf des GF bei mir und wir konnten den Vorgang besprechen. Ich habe das defekte Teil dann einschicken können und eine Gutschrift wurde veranlasst.
Das ist ein guter Zug des Unternehmens Leebmann24. Herzlichen Dank dafür! Aber im Grunde hätte ich es von vornherein und auch ohne meine Mails und Interventionen so erwartet.
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Hallo,
das wird eventuell zu Irritationen führen, aber ich spreche aus persönlicher (Lebens)Erfahrung: Sofern Du daheim laden kannst und Du nicht zwingend ein absoluter e46-Fan bist, der sowas unbedingt haben will, schlage ich Dir bei den Eckdaten das Leasing eines E-Autos oder eines anderen neuen Verbrenners vor. Dazu am besten mal bei Leasingmarkt.de schauen. Es gibt neue Autos für um die 100 - 150,-/Monat bei der geringen Jahresfahrleistung. Ich habe beispielsweise noch einen E-Mazda für 150,-/Monat inkl. Servicepauschale im Fuhrpark bei 10.000 km Jahresstrecke ohne Anzahlung. Hintergrund: Kein Stress mit einer alten Karre, aktuellste Sicherheitstechnik und am Ende unterm Strich nicht teurer als einen Youngtimer am Leben und Laufen zu halten. Ich habe erst kürzlich meiner Tochter ein Auto fürs Studium fertig gemacht. Wenn ich realistisch alles zusammenzähle was da an Kohle für neue Reifen, Ersatz gebrochener Feder, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Zahnriemen, etc. rein ging (ohne Kaufpreis), hätte ich ihr auch für 1 Jahr einen Neuwagen leasen können und keine Arbeit daheim gehabt. Und der Wagen, den ich fertig gemacht habe war erste Hand aus Bj. 2010 und hatte nur 34tkm auf der Uhr. Irgendwas ist trotzdem immer zu machen.
Thema e46: Der 320 hat kein Drehmoment und mit Automatik geht da noch weniger. Er ist nicht sparsamer als 323, 325, 328 oder 330, da man ihn immer treten und drehen muss, um vorwärts zu kommen. Der 323 ist prinzipiell ein 325 (also 2,5l Hubraum) und wird mit Automatik so 8,5-9,5L/100 km nehmen. Einen (alten) e46 zu kaufen macht aber (wenn überhaupt) nur Sinn, wenn man sich selbst jederzeit helfen kann, einen überdachten Platz und Lust zum schrauben hat oder Freunde die das für einen übernehmen und ihre Lebenszeit opfern wollen. Und man muss das Auto natürllich noch mega geil finden oder einen gewissen Bezug dazu haben. Ansonsten rate ich davon ab. Bei einem bald 20 Jahre alten Auto kann und wird immer etwas sein. Besonders wichtig ist es, bei der Besichtigung auf eine gesunde Karosseriesubstanz zu achten und alle neuralgischen Stellen zu inspizieren.
Einen ADAC-GW-Check kann man sich eigentlich sparen. Dann eher die 150,- investieren, eine HU machen lassen und dabei selbst mit unter die Bühne oder in die Grube steigen.