Hallo,
das wird eventuell zu Irritationen führen, aber ich spreche aus persönlicher (Lebens)Erfahrung: Sofern Du daheim laden kannst und Du nicht zwingend ein absoluter e46-Fan bist, der sowas unbedingt haben will, schlage ich Dir bei den Eckdaten das Leasing eines E-Autos oder eines anderen neuen Verbrenners vor. Dazu am besten mal bei Leasingmarkt.de schauen. Es gibt neue Autos für um die 100 - 150,-/Monat bei der geringen Jahresfahrleistung. Ich habe beispielsweise noch einen E-Mazda für 150,-/Monat inkl. Servicepauschale im Fuhrpark bei 10.000 km Jahresstrecke ohne Anzahlung. Hintergrund: Kein Stress mit einer alten Karre, aktuellste Sicherheitstechnik und am Ende unterm Strich nicht teurer als einen Youngtimer am Leben und Laufen zu halten. Ich habe erst kürzlich meiner Tochter ein Auto fürs Studium fertig gemacht. Wenn ich realistisch alles zusammenzähle was da an Kohle für neue Reifen, Ersatz gebrochener Feder, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Zahnriemen, etc. rein ging (ohne Kaufpreis), hätte ich ihr auch für 1 Jahr einen Neuwagen leasen können und keine Arbeit daheim gehabt. Und der Wagen, den ich fertig gemacht habe war erste Hand aus Bj. 2010 und hatte nur 34tkm auf der Uhr. Irgendwas ist trotzdem immer zu machen.
Thema e46: Der 320 hat kein Drehmoment und mit Automatik geht da noch weniger. Er ist nicht sparsamer als 323, 325, 328 oder 330, da man ihn immer treten und drehen muss, um vorwärts zu kommen. Der 323 ist prinzipiell ein 325 (also 2,5l Hubraum) und wird mit Automatik so 8,5-9,5L/100 km nehmen. Einen (alten) e46 zu kaufen macht aber (wenn überhaupt) nur Sinn, wenn man sich selbst jederzeit helfen kann, einen überdachten Platz und Lust zum schrauben hat oder Freunde die das für einen übernehmen und ihre Lebenszeit opfern wollen. Und man muss das Auto natürllich noch mega geil finden oder einen gewissen Bezug dazu haben. Ansonsten rate ich davon ab. Bei einem bald 20 Jahre alten Auto kann und wird immer etwas sein. Besonders wichtig ist es, bei der Besichtigung auf eine gesunde Karosseriesubstanz zu achten und alle neuralgischen Stellen zu inspizieren.
Einen ADAC-GW-Check kann man sich eigentlich sparen. Dann eher die 150,- investieren, eine HU machen lassen und dabei selbst mit unter die Bühne oder in die Grube steigen.