Beiträge von Strikeeagle

    ZEIT ONLINE: Elektromobilität: Machen E-Autos den Strom teurer?.
    https://www.zeit.de/mobilitaet…-kosten-anstieg-verbrauch

    Strom wird nicht durch Verbrauch teurer, sondern nur durch mehr Nachfrage als Angebot. Das ist seit Jahren der Fall, dass mehr Angebot als Nachfrage am deutschen Markt herrscht.

    Höhere Strompreise führen langfristig eher zu Minderverbrauch , weil die Leute sparsam sind oder andere Alternativen suchen, siehe Ölpreise.

    Angebot und Nachfrage ist das Stichwort und wenn viel erzeugt wird, werden auch unsere Stromkonzerne gut verdienen, was sie bisher auch gemacht haben. Das ist immer nur jammern auf sehr hohem Niveau. Natürlich wäre es immer einfacher, mal eben Braunkohle zu fördern und zu verstromen, der Tagebau ist ja nun mal vorhanden - auch Atomstrom ist eben günstig zu produzieren, weil man eben die teile rumstehen hat, aber die Folgen sind halt oft ausgeblendet und extrem teuer.



    Die Kommentare zum Artikel sollte man sich aber auch nicht geben , wie überall kommen dann die Halbwahrheiten und das Halbwissen um die Ecke.


    Der Mythos: Wenn alle nach Hause kommen und Ihr Auto ans Ladenetz hängen. Nicht jeder muss jeden Tag zum Feierabend sein Fahrzeug am Schnellader betreiben, sondern normale Steckdose reicht über nach fast immer bei täglichem Laden (ja, Arbeitswege sind im Durchschnitt nur ca 25km) 95% der Autofahrer fahren durchschnittlich nur 100km am Tag. = 15kWh = locker an der Steckdose über Nacht in 6-8h zu laden ...


    2. Mythos: Wenn mal kein Wind weht, wenn mal nachts keine Sonne scheint

    Naja, Wasserkraftwerke, intelligente Speichertechnologien, dezentrale Stromerzeugung usw. Was soll man da noch sagen? Außerdem ist im Gegensatz zum bodennahen Wind der Wind in 50-80m Höhe ein ganz anderer, so dass sich bei guter Platzierung, ggf auch in Tallagen Windräder als sehr effizient herausstellen. Der Mensch am Boden bekommt da eher selten was von mit, aber wer mal auf einem Hochhaus auf dem Dach war, oder weiter oben nen Balkon hatte, der merkt schnell, dass der Wind oben ein ganz anderer ist als unten.


    3. Mythos: Abschaltung der Atomkraftwerke läßt das Netz zusammenbrechen, weil der billige Strom und die Grundlast fehlt. Bei der Grundlast würde ich ja noch mit mir reden lassen, aber selbst bei der Abschaltung aller Atomkraftwerke - hatten wir ja mal - gab es in Deutschland weder realen Stromimport, noch Probleme mit der Versorgung. und seit dam sind wieder ein paar Jahre ins Land gegangen und wir sind weiter gekommen mit den Regenerativen und mit dem Strommanagement.

    Nein, war nicht auf dich bezogen, sondern maximal auf deine Aussage, ws ich ja zitiert habe. Wissenschaftler wollen ordentlich arbeiten, dazu zählt auch in den wissenschaftlichen Diskurs einzutreten und eigene Argumente und

    Schlussfolgerungen prüfen zu lassen. Das schärft die eigenen Sinne, die eigene Arbeit. Wie wenn man nem kumpel sagt, dass der auch mal scheiße gebaut hat. Das gehört dazu! Wenn man immer nur Ja Sager um sich rum hat, verliert man die Chance, seine Eigenen fehler zu korrigieren und besser zu werden. Andere verkaufen das als Kontinuität und wälzen sich weiter in der eigenen Unzurechnungsfähigkeit, weil schön angenehm, wenn man nichts mehr hinterfragen muss.


    Außerdem fand ich schon deinen Post #86 prima. :m0006:


    Dat Video sollte nur zur Auflockerung der Atmosphäre beitragen und ggf den einen oder anderen zum Nachdenken anregen ... :thumbsup:

    Auch am Paper von Gerlich gibt es ja erhebliche Kritik. bzw. Widerlegungen:


    so mal als Anregung zum Nachdenken,


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    warum Wissenschaftler immer kontrovers diskutieren, ja sogar Kritik und Widerlegungen ausgesetzt sind. das ist absolut normal!
    D.h. nicht, dass sie deswegen falsch liegen, sondern dass es so etwas wie Interpretationen gibt, weil nicht das ganze Wissen erschlossen ist ...

    So etwas wird gerne von den Leugnern jeglicher Fakten zum Anlass genommen, ist aber nun mal Blödsinn, weil wir eben noch längst nicht alles wissen ...


    Hoffe das Video war unterhaltsam und dennoch gut zum Nachdenken ...

    Warum nicht einfach die enden Verzinnen und verlöten? Aderendhülsen sind bekanntlich nicht flexibler als ne verlötete Verbindung und ich finde gelötet immer noch für Signalübergänge sicherer als mechanische Verbindungen mit Stecker m/w oder geklammerte Lösungen. Demontieren will das sicherlich keiner, oder?

    Die Lager hat man weitgehend aufgelöst und statt dessen das Just-in-time Prinzip eingeführt.

    eben, der Blödsinn vor dem Herrn und eine Erfindung großer Unternehmen, die ihre Kosten und Ihre saubere Planung auf die Zulieferer abwälzen.


    Im Endeffekt muss der Zulieferer extrem viele Teile vorhalten und darf blind planen, weil der Verbraucher eben die nicht machen will, aber leider die besten Informationen für eine gute Planung hat.

    Im besten Fall gibt er seine Plandaten noch weiter, aber meine Erfahrung sagt:

    Mangelnder Wille, Personaleinsparung und saubere Bedarfsplanung wird durch Marktmacht, Druck und Knebelverträge einschließlich Just-in-time ersetzt.


    Wie es dann ein der Lieferkette aussieht, darf man heute noch nachfühlen, wobei das Erdbeben bereits April 2020 stattgefunden hat.

    Vielen große Hersteller haben mal eben nen Vollstorno rausgehauen und dann die Bude für 2 Wochen abgeschlossen , Risiko mal eben auf die Zulieferer abgewälzt, trotz vertraglicher Regelungen und Abnahmeverpflichtungen einfach mal alles ignoriert. Typischerweise unsere hochgelobte Automibilindustrie, währen klassische Industriekunden und kleinere Unternehmen da besonnen und ruhig reagiert haben ...


    Das danach dann der Boom losgeht und alle wieder noch mehr und noch kurzfristiger ernorme Mengen abnehmen wollen... peng, das Pendel der Extreme.

    Nun ja, dass Rohstoffe erst einmal gefördert werden müssen und neue Kapazitäten nicht vom Himmel fallen sondern langfristige Investitionen sind, ist dann den Wenigsten aufgefallen.

    Dass dann lange Lieferketten allergisch auf solches Tun reagieren ist auch völlig normal.

    Aber der Konsum muss ja angefeuert werden, denn es geht immer noch mehr beim Endverbraucher.

    Auch wenn weder Bedarf noch Geld vorhanden ist. Kredite und fleißiges Bewerben wird es schon richten.


    Irgendwann werden wir an dieser kranken Scheiße noch ersticken. Ich komme mir oft vor wie in "Der Sinn des Lebens" wo am Ende der Fettsack platzt.

    Kauf Dir doch die Styling 32 in 17 Zoll vom E9x mit besagter ET34 - da brauchste keine gammelnden Distanzen und auch keine neuen Radschrauben - 3x Probleme mit einem Lösungsansatz erledigt

    der Mann hat zu viel Geld.


    meine 2 Satz Styling 119 sind gepulvert und von der Erstauslieferung des Cabrios und die Styling 32 habe ich bei der Lagerräumung neu für 99€ /Stück gekauft. da hole ich mir jetzt auch nochmal neue Felgen, oder wie?

    Welche Distanzscheiben sind bei Serienbereifung Gleichbereifung 17" (Styling 119, Styling 32) alle ET47 empfehlenswert?


    Sowohl qualitätsmäßig (Hersteller), Praktikabel (andere Radschrauben?) als auch von der Größe her (vorne, hinten?)


    Der Markt bietet viel. Ich will mir aber keine Vibrationen, gammelnden Mist oder wahnsinnige Mehrarbeit beim Reifenwechsel anlachen ...


    Reicht ja, wenn ich aufs Niveau von E9x Felgen am E46 komme . ET47 zu ET34, 13er Scheiben gibt es eher selten .... ;)

    Von daher gibt es für mich keinen Grund, den altbewährten Verbrenner gegen eine unpraktische, teure und anfällige E-Technik zu ersetzen.

    irgendetwas verwechselt? Es gibt heute kaum noch leute, die einen vergaser gut einstellen können und von dem hängt bekanntlich auch ein geringer Verbrauch bei alten verbrennern ab.
    So wird es in 30 Jahren allen verbrennern gehen, dass kaum noch Leute und Werkstätten da sind, die sich mit einem Verbrenner auseinandersetzen wollen und auf fehlersuche gehen.


    Ein Verbrenner mit seiner notwendigen Technik, Mechanik und allein schon das Unterdrucksystem beim E46 (Stichwort Falschluft) ist eine Sache für sich.



    E-technik ist da wesentlich einfacher gestrickt, von der Software mal abgesehen. Die reinen EAutos sind wesentlich simpler aufgebaut in Ihrer Technik, weil Getriebe, Verbrennermotor und Abgasreinigung schon mal komplett wegfällt.

    Ein Freund von mir fährt seit vielen Jahren Bus im städtischen Betrieb und war sehr skeptisch gegenüber E-Modellen. Und tatsächlich müssen die ersten Busse auch eine Katastrophe gewesen sein. Nach nicht mal zehn Jahren jedoch sagt er, dass die Dinger absolut top sind. Nicht nur zum Fahren sondern auch absolut praktikabel im Alltag.

    unsere Nachbargemeine äh -stadt Solingen setzte immer dauerhaft auf O-BVusse und hat dies über alle Jahrzehnte beibehalten. Die Luftwerte in der Stadt danken es.

    Wuppertal hat zusammen mit Köln erste Wasserstoffbusse angeschafft, die nun seit über 2 Jahren fahren und sehr positiv ankommen. Verbräuche sind in der Praxis niedriger als kalkuliert, die Praxistauglichkeit ist bewiesen und im Alltag kommen die Busse auch gut an - sowohl bei Fahrern als auch bei Passagieren. Gerade in Wuppertal sind die Ansprüche hoch, weil wir extreme Hügellagen haben und innerhalb der Stadt 150 Höhenmeter Differenz normal sind.

    Ok, eigentlich E-Busse mit Wasserstoff als Energieträger, der aus dem Reststrom der Müllverbrennung erzeugt wird. Also Upcycling von Müll, sozusagen.


    Dass die Kosten enorm sind und Infrastruktur auch genug kostet, das ist denke ich mal jedem klar. Alternativen würde ich aber gerne mal sehen und vergleichen ... Hybridbusse sind ja auch nicht so abwägig und im Alltag der Stadtwerke kann man die Rechnung ja schnell mal aufmachen ..