Beiträge von Strikeeagle

    Nein, war nicht auf dich bezogen, sondern maximal auf deine Aussage, ws ich ja zitiert habe. Wissenschaftler wollen ordentlich arbeiten, dazu zählt auch in den wissenschaftlichen Diskurs einzutreten und eigene Argumente und

    Schlussfolgerungen prüfen zu lassen. Das schärft die eigenen Sinne, die eigene Arbeit. Wie wenn man nem kumpel sagt, dass der auch mal scheiße gebaut hat. Das gehört dazu! Wenn man immer nur Ja Sager um sich rum hat, verliert man die Chance, seine Eigenen fehler zu korrigieren und besser zu werden. Andere verkaufen das als Kontinuität und wälzen sich weiter in der eigenen Unzurechnungsfähigkeit, weil schön angenehm, wenn man nichts mehr hinterfragen muss.


    Außerdem fand ich schon deinen Post #86 prima. :m0006:


    Dat Video sollte nur zur Auflockerung der Atmosphäre beitragen und ggf den einen oder anderen zum Nachdenken anregen ... :thumbsup:

    Auch am Paper von Gerlich gibt es ja erhebliche Kritik. bzw. Widerlegungen:


    so mal als Anregung zum Nachdenken,


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    warum Wissenschaftler immer kontrovers diskutieren, ja sogar Kritik und Widerlegungen ausgesetzt sind. das ist absolut normal!
    D.h. nicht, dass sie deswegen falsch liegen, sondern dass es so etwas wie Interpretationen gibt, weil nicht das ganze Wissen erschlossen ist ...

    So etwas wird gerne von den Leugnern jeglicher Fakten zum Anlass genommen, ist aber nun mal Blödsinn, weil wir eben noch längst nicht alles wissen ...


    Hoffe das Video war unterhaltsam und dennoch gut zum Nachdenken ...

    Warum nicht einfach die enden Verzinnen und verlöten? Aderendhülsen sind bekanntlich nicht flexibler als ne verlötete Verbindung und ich finde gelötet immer noch für Signalübergänge sicherer als mechanische Verbindungen mit Stecker m/w oder geklammerte Lösungen. Demontieren will das sicherlich keiner, oder?

    Die Lager hat man weitgehend aufgelöst und statt dessen das Just-in-time Prinzip eingeführt.

    eben, der Blödsinn vor dem Herrn und eine Erfindung großer Unternehmen, die ihre Kosten und Ihre saubere Planung auf die Zulieferer abwälzen.


    Im Endeffekt muss der Zulieferer extrem viele Teile vorhalten und darf blind planen, weil der Verbraucher eben die nicht machen will, aber leider die besten Informationen für eine gute Planung hat.

    Im besten Fall gibt er seine Plandaten noch weiter, aber meine Erfahrung sagt:

    Mangelnder Wille, Personaleinsparung und saubere Bedarfsplanung wird durch Marktmacht, Druck und Knebelverträge einschließlich Just-in-time ersetzt.


    Wie es dann ein der Lieferkette aussieht, darf man heute noch nachfühlen, wobei das Erdbeben bereits April 2020 stattgefunden hat.

    Vielen große Hersteller haben mal eben nen Vollstorno rausgehauen und dann die Bude für 2 Wochen abgeschlossen , Risiko mal eben auf die Zulieferer abgewälzt, trotz vertraglicher Regelungen und Abnahmeverpflichtungen einfach mal alles ignoriert. Typischerweise unsere hochgelobte Automibilindustrie, währen klassische Industriekunden und kleinere Unternehmen da besonnen und ruhig reagiert haben ...


    Das danach dann der Boom losgeht und alle wieder noch mehr und noch kurzfristiger ernorme Mengen abnehmen wollen... peng, das Pendel der Extreme.

    Nun ja, dass Rohstoffe erst einmal gefördert werden müssen und neue Kapazitäten nicht vom Himmel fallen sondern langfristige Investitionen sind, ist dann den Wenigsten aufgefallen.

    Dass dann lange Lieferketten allergisch auf solches Tun reagieren ist auch völlig normal.

    Aber der Konsum muss ja angefeuert werden, denn es geht immer noch mehr beim Endverbraucher.

    Auch wenn weder Bedarf noch Geld vorhanden ist. Kredite und fleißiges Bewerben wird es schon richten.


    Irgendwann werden wir an dieser kranken Scheiße noch ersticken. Ich komme mir oft vor wie in "Der Sinn des Lebens" wo am Ende der Fettsack platzt.

    Kauf Dir doch die Styling 32 in 17 Zoll vom E9x mit besagter ET34 - da brauchste keine gammelnden Distanzen und auch keine neuen Radschrauben - 3x Probleme mit einem Lösungsansatz erledigt

    der Mann hat zu viel Geld.


    meine 2 Satz Styling 119 sind gepulvert und von der Erstauslieferung des Cabrios und die Styling 32 habe ich bei der Lagerräumung neu für 99€ /Stück gekauft. da hole ich mir jetzt auch nochmal neue Felgen, oder wie?

    Welche Distanzscheiben sind bei Serienbereifung Gleichbereifung 17" (Styling 119, Styling 32) alle ET47 empfehlenswert?


    Sowohl qualitätsmäßig (Hersteller), Praktikabel (andere Radschrauben?) als auch von der Größe her (vorne, hinten?)


    Der Markt bietet viel. Ich will mir aber keine Vibrationen, gammelnden Mist oder wahnsinnige Mehrarbeit beim Reifenwechsel anlachen ...


    Reicht ja, wenn ich aufs Niveau von E9x Felgen am E46 komme . ET47 zu ET34, 13er Scheiben gibt es eher selten .... ;)

    Von daher gibt es für mich keinen Grund, den altbewährten Verbrenner gegen eine unpraktische, teure und anfällige E-Technik zu ersetzen.

    irgendetwas verwechselt? Es gibt heute kaum noch leute, die einen vergaser gut einstellen können und von dem hängt bekanntlich auch ein geringer Verbrauch bei alten verbrennern ab.
    So wird es in 30 Jahren allen verbrennern gehen, dass kaum noch Leute und Werkstätten da sind, die sich mit einem Verbrenner auseinandersetzen wollen und auf fehlersuche gehen.


    Ein Verbrenner mit seiner notwendigen Technik, Mechanik und allein schon das Unterdrucksystem beim E46 (Stichwort Falschluft) ist eine Sache für sich.



    E-technik ist da wesentlich einfacher gestrickt, von der Software mal abgesehen. Die reinen EAutos sind wesentlich simpler aufgebaut in Ihrer Technik, weil Getriebe, Verbrennermotor und Abgasreinigung schon mal komplett wegfällt.

    Ein Freund von mir fährt seit vielen Jahren Bus im städtischen Betrieb und war sehr skeptisch gegenüber E-Modellen. Und tatsächlich müssen die ersten Busse auch eine Katastrophe gewesen sein. Nach nicht mal zehn Jahren jedoch sagt er, dass die Dinger absolut top sind. Nicht nur zum Fahren sondern auch absolut praktikabel im Alltag.

    unsere Nachbargemeine äh -stadt Solingen setzte immer dauerhaft auf O-BVusse und hat dies über alle Jahrzehnte beibehalten. Die Luftwerte in der Stadt danken es.

    Wuppertal hat zusammen mit Köln erste Wasserstoffbusse angeschafft, die nun seit über 2 Jahren fahren und sehr positiv ankommen. Verbräuche sind in der Praxis niedriger als kalkuliert, die Praxistauglichkeit ist bewiesen und im Alltag kommen die Busse auch gut an - sowohl bei Fahrern als auch bei Passagieren. Gerade in Wuppertal sind die Ansprüche hoch, weil wir extreme Hügellagen haben und innerhalb der Stadt 150 Höhenmeter Differenz normal sind.

    Ok, eigentlich E-Busse mit Wasserstoff als Energieträger, der aus dem Reststrom der Müllverbrennung erzeugt wird. Also Upcycling von Müll, sozusagen.


    Dass die Kosten enorm sind und Infrastruktur auch genug kostet, das ist denke ich mal jedem klar. Alternativen würde ich aber gerne mal sehen und vergleichen ... Hybridbusse sind ja auch nicht so abwägig und im Alltag der Stadtwerke kann man die Rechnung ja schnell mal aufmachen ..

    Vergessen wird bei E-Auto gerne, das das nur dann CO2-frei fährt, wenn 100% des Stromes aus erneuerbaren Energiene kommt.

    Das ist aber derzeit gar nicht der Fall, sondern im aktuellen Jahr bei ca. 40-45%. D.H. mehr als 50% des Stromes wird in Kraftwerken erzeugt, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden.

    Aktuell verlagert man also den CO2-Ausstoß bei E-Autos nur vom Auspuff des Autos in den Schornstein des Kraftwerks.

    Alles richtig ...


    Aber es geht halt nicht um 100% oder 0%
    Vor 10 Jahren war der Anteil regenerativer Energien im Stromnetz wie hoch?


    Bei einem Verbrenner kannst du zumindest bei den meisten nicht mal eben von fossilem Brennstoff auf regenerativen Brennstoff umsteigen. Ein gewisser Anteil wird ja E5 und E10 bereits beigemischt, aber ein E70 gab es z.B. in Deutschland nie, obwohl Fahrzeuge dafür wie Opel mit BiFuel und Volvo für Ethanol durchaus verfügbar waren...


    Bei E-Auto kannst Du über den Strommix, und als Verbraucher auch ganz klar über den Konsum den Antewil immer weiter erhöhen, ohne an der Technik des Fahrzeugs etwas ändern zu müssen.


    Hinzu kommt der Effizienzgrad bei solchen Fahrzeugen im Stadtverkehr, Anfahren, bremsen, Stop&Go, Stau auf der BAB usw.
    Dass ein E Auto auf der Landstrasse bei durchgehend Tempo 80 oder 100 nicht effizienter ist, da muss man nur mal in Physik aufgepasst haben, das ist klar. Hinzu kommen noch nicht wirklich gute Akkus, die mit der Feststoffbatterie den nächsten Entwicklungssprung machen werden.


    Will man jetzt lieber am Energiemix drehen, oder alle 8 Jahre ein neues Fahrzeug ausloben? Ich denke, der Energiemix ist dauerhaft die besser zu steuernde Lösung.

    Und wenn jetzt wer mit umgefallenen Windrädern kommt, der darf zu Vergleich gerne mal ein brennendes Kohlekraftwerk oder so besuchen. Alles nicht schön, aber Unfälle gehören leider immer wieder dazu, damit etwas verbessert wird.


    Flugzeugkatastrophe von Teneriffa – Wikipedia

    oder sind nach 1977 keine Flugzeuge mehr geflogen?


    Nuklearkatastrophe von Fukushima – Wikipedia

    oder hat sich hier nach Japan von der Atomkraft verabschiedet?


    Nein, Deutschland auch nicht erst in 2011 (bevor jdm so argumentiert).

    Der Ausstieg war bereits 2000 beschlossen und 2002 vertraglich geregelt worden (ohne Mehrkosten für die Bürger), dann 2010 zurückgedreht und dann nochmal mit dem Einsatz enormer Summen an Steuergeldern 2011 beschlossen worden ...

    Noch ein Koriosum:

    Als 2011 beim Atommoratorium alle KKWs in D abgeschaltet waren, hat D netto immer noch Strom ins Ausland exportiert. Die aus Frankreich importierten Strommengen (teilweise sogar ansteigend) sind zum Großteil Durchleitungen Richtung Schweiz gewesen. Das Argument wird natürlich gerne hergenommen, wenn es um den Strommix geht). Man kann es eben punktuell betrachten oder ehrlich und objektiv.


    Ich persönlich finde es nur nicht so gut, dass man fixe Termine für die Abschaltung von Kraftwerken hernimmt, aber gleichzeitig nicht dies an den Kapazitätsausbau der Regenerativen koppelt. Das kann schiefgehen, vor allem, wenn man sieht, das aufgrund der schlechten Wirkungsgrade die anvisierten Energieträger wie Wasserstoff enorme Mengen Energie fressen werden. Von den hocheffizienten Gaskraftwerken, die technologisch sehr weit vorne waren, aber dank billigster Braunkohle teilweise wieder außer Dienst gestellt wurde, davon mag ich gar nicht reden. Klassische Fehlentwicklungen wenn Bereiche der Wirtschaft weiter denken als die lobbygesteuerte Politik der damaligen Regierung und dann finanzwirtschaftlich zurückrudern muss, weil so schneller Fortschritt ja gar nicht gewünscht war.