Das Zusatzmodul vom Eduard ist ja nur eine Vortäuschung bzw. Aktuierung der WÜK, die bis vor wenigen Monaten eine recht schlagartige Wirkung vollzogen hat. Ab Geschwindigkeit (bzw. Drehzahl) x wurde die WÜK einfach knallhart zugemacht, unabhängig vom Belastungsgrad.
Merkwürdigerweise hat sich da vor wenigen Wochen etwas dran massiv geändert und der Eduard empfiehlt allen Nutzern auf die neue Version umzuspringen. Da fragt sich Otto-Normalverbraucher dann doch: Warum ist das jetzt so und nicht schon früher und wenn das jetzt fürs Getriebe besser ist, was hat da schon alles im Getriebe leiden müssen bei der alten Version? Hat das Getriebe dadurch vielleicht sogar einen Schaden erlitten? Nach welcher Laufleistung tritt ein eventueller Defekt zu Tage und ist der mit dem WÜK Modul in Verbindung bringbar?
Im Gegensatz dazu ist die Applikation von BMW/Alpina sehr weit durchdacht und in monatelangen Tests auf Stabilität und Haltbarkeit hin getestet. Das die Seriensoftware bestimmte Mißstände mitsich bringt, ist einfach der Tatsache geschuldet, das BMW zur damaligen Entwicklungszeit bei den Wandlerautomatiken sehr auf Komfort geachtet hat. Das in Verbund mit der langen Übersetzung um den Verbrauch zu reduzieren, führt dann zu viel Wandlereinsatz.
Durch den Einsatz entsprechender Software auf dem EGS kann der Einsatz der Wandlerkupplung optimiert werden, die "Probleme" durch die lange Übersetzung bleiben aber bestehen und führen bei frühem Wandlerschluss zu einem deutlich spürbaren Drehmomentloch.
Die Kombination aus angepaßter Übersetzung und passender Software gestattet es indes, die Wandlerautomatik im E46 mit annähernder Effizienz und Effektivität eines SMG Getriebes agieren zu lassen. Neben dem sportlichen selberschalten bleibt dann noch der Komfort durch den Automatikmodus.