Gudn, also wie gesagt handelt es sich dabei um ein in Silikonmasse abgeformtes Modell der Einlass- und Auslasskanäle.
Je nach Wissensstand in Aerodynamik sagt einem das dann mehr oder weniger.
Man muss sich quasi überlegen, welcher Einfluss welcher Bereich auf die Luftpartikel und Rohrwandströmung hat.
Gegenüber anderen Köpfen ist der Zylinderkopf scheinbar sehr gut auf Effizienz getrimmt, keine scharfen übergange, keine scharfen Kanten, grosse Radien und selbst auf der kurze Seite des Einlasskanals sieht das sehr gut aus.
Man sieht aber auch, gerade im Einlasskanals, das die ersten paar Millimeter zur Ansaugbrücke und vor dem Ventilteller maschinell bearbeitet wurde. Grundsätzlich ist das für Reproduzierbarkeit natürlich sehr gut. Blöd ist dann nur, wenn die übergange nicht verschliffen werden. Da entstehen dann Übergange die für Turbulenzen sorgen und die insgesamt die Strömung verschlechtern.
Ich mache es immer so, das ich zuerst die Ventilsitze bearbeiten lasse, dazu wird die Dichtfläche möglichst ganz nach aussen gefräst und deutlich verkleinert. Die restliche Fläche dient anschließend als Möglichkeit die Ansaugluft über einen Radius in den Brennraum zu leiten (harte Übergange vermeiden!).
Im Brennraum kann man dann noch ein wenig optimieren dann hat man bei dem Motor gut 15PS alleine durch die Kopfbearbeitung "gefunden". Dann noch 2-3 andere Sachen und dann sollten da 180-190PS stehen.