Beiträge von Jakeman

    Ja, das sieht aus, als wären richtig Stückchen aus der Scheibe gerupft. Als hätten die Beläge kurz geklebt und sich das Ganze mit Gewalt dann gelöst.

    Mit normalen Belägen sahen diese Scheiben recht schnell wieder ganz normal aus. Leider aber mit dem Rubbeln nicht mehr auf Dauer zu gebrauchen.

    ATE Ceramic mit Standard-ATE-Scheiben funktioniert ganz gut

    Hatte ich auf dem 5er und hatte ich auch auf dem 330. Bei mir haben die bei beiden Fahrzeugen so nach ca. 10000 km angefangen zu Rubbeln.

    Verschleiß ist minimal, da ich mit dem 5er meistens Rollen lasse. Ab und an gibts dann eine Vollbremsung, damit die Beläge nicht verglasen.


    Nachdem die Scheibe so aussah hab ich die Ceramic runter und normal ATE drauf gebaut. Aber das Gerubbel ist nicht mehr wegzubremsen. Das nervt wirklich.

    Also der Getriebedrehzahlsensor kann nur bei Fahrzeugbewegung ausgelesen werden. Auch irgendwie logisch. Den Aktuator und somit die Sensorik im Zylinder haste ja quasi neu, Da würde ich nur Stecker und Kabel mal kontrollieren. Der Sensor läuft mit 5V vom Steuergerät. Niedrige Spannung ist immer empfindlich gegen steigende Übergangswiderstände, da die 5V nicht ausreichen um eine Korrosionsschicht zu durchschlagen. Was bei 12 V noch gut funktioniert kann bei 5 V schon Ärger machen.


    Aber ich würde mich echt mal auf den Drehzahlsensor stürzen. Und vor allem Stecker und Kabel. Da ist ja gerne mal der Korrosions-Wurm drin.


    Halte uns bitte auf dem Laufenden :m0001:

    Ich habe noch ein bisschen recherchiert. Also auf dem Kupplungszylinder befinden sich Spulen die dem Steuergerät die Position melden. Aber was ich für dein Problem eigentlich interessanter finde ist der Getriebedrehzahlsensor. Der misst die Getriebeeingangsdrehzahl, vergleicht mit der Motordrehzahl und das Steuergerät errechnet dadurch den Schlupf der Kupplung. Das ist auch maßgeblich beim Einkuppeln.


    Also wäre mein Startpunkt für die Fehlersuche ganz klar dieser Sensor. Der befindet sich vorne rechts an der Kupplungsglocke auf Höhe der Vorgelegewelle.


    Noch ne kleine Korrektur meines Gekritzels, so sollte es richtiger sein :floet: SMG.jpg

    Ich hab mal versucht, dass Schaltschema aufzumalen so wie ich es mir vorstelle. Es kann eigentlich nur so in der Art funktionieren, wenn vermutlich auch in der Hardware ein paar Funktionen integriert sind. Aber egal. Da der Kupplungsaktuator nur eine Zuleitung hat handelt es sich um einen ganz popeligen einseitig wirkenden Zylinder. Vermutlich mit Federrückstellung, damit das Ausrücklager nicht ständig mitläuft. Aber die eigentliche Rückstellung erfolgt über die Kupplungsfedern, so wie beim normalen Schalter auch.


    Das bedeute aber, dass ich den Einkuppelvorgang nur steuern kann, wenn ich den Druck geregelt aus dem Zylinder ablasse. Da dein Auto ja bis zu einem bestimmten Zeitpunkt funktioniert und nach dem Reset durch Schlüssel abziehen wieder, denke ich, da ist ein elektrisches Problem. Die Mechanik und Hydraulik scheint ja zu funktionieren.


    Ich würde also mal zu erst die Sensoren und den Signalfluss prüfen. Vielleicht hat dein Steuergerät auch ne Macke ==> Dani :m0045: SMG.jpg

    Hmm, aber wenns der Druckspeicher wäre würde die Pumpe die ganze Zeit laufen.


    Ohne mich schon tiefer mit (meinem eigenen) SMG befasst zu haben funktioniert es doch so, dass der Druck im System den Kupplungsaktuator betätigt. Wenn also normal ausgekuppelt wird, aber nicht sauber wieder eingekuppelt, dann hört sich das für mich so an, als wäre der Druck zwar da (zum Auskuppeln) aber der Druckabbau funktioniert nicht richtig. Das heiß, das Magnetventil lässt den Druck nicht wieder aus dem Kupplungsaktuator ab wie es soll. Ich gehe dabei davon aus, dass es sich um einen einseitig wirkenden Zylinder mit Federrückstellung handelt.


    Ich muss mich da unbedingt mal tiefer mit befassen, dann dass das SMG Liebe braucht war mir schon klar als ich meinen kaufte.

    Aber wie Adi schon sagte, der Dani ist dafür die erste Adresse hier ;)


    Du kannst mit dem besagten Programm INP*** den Druck im System auslesen, das wäre vielleicht schon mal hilfreich.

    Die Tage bin ich endlich dazu gekommen, meinen Neuerwerb mal von unten gründlich in Augenschein zu nehmen. Ich muss sagen, ich habe noch nie ein Auto gesehen, dass derart viel Salz abbekommen haben muss. Alles, aber wirklich alles, was irgendwie metallisch ist, ist korrodiert. Die Ölwanne ist weiß, gut dazu brauchts nicht viel. Aber das alle Ölwannenschrauben komplett rostige Köpfe haben... Alle Anschlüsse der Hydraulikleitungen, total vergammelt. Sieht schlimm aus. Da wartet ein Stück weit Arbeit auf mich, was aber wiederum nicht schlimm ist :m0001:


    Der Plan war ja eh, den Motor samt Getriebe zu ziehen und einer gründlichen Revision zu unterziehen. Dabei kommt der korrodierte Kram natürlich weg. Das wollte ich allerdings erst nach der nächsten Saison machen. Das heißt den Motor mit Getriebe im Oktober ausbauen und übern Winter revidieren. Jetzt überlege ich tatsächlich, wo fang ich den am besten an :gruebel:


    Funktionieren tut es alles gut, trotz der korrodierten Optik. Aber ihhh, ich weiß, dass der Gammel da ist :m0033:


    Ursprünglich wollte ich die Hinterachse als Erstes in die Mangel nehmen so im Laufe des Sommers. Ich habe mir nämlich feste vorgenommen, nicht in eine ähnliche Eskalation zu geraten wie unser User Guggag. Kenn mich nur zu gut, das geht fix und alles liegt verstreut aufm Hof :m0003:


    Wobei das Fahrwerk fühlte sich wirklich knackig an, da ist erstmal anscheinend kein akuter Handlungsbedarf :auto:


    Tröstlich an der ganzen Sache ist, dass die Karosserie den Salzangriff gut überstanden hat. Der Unterbodenschutz hat gehalten und soweit ich gesehen habe war nichts Gammeliges am Wagen selber. Ich hatte jetzt die Seitenschweller noch nicht runter, aber nachdem ich den Karosseriezustand unten gesehen habe rechne ich da auch nicht mit irgendwelchen Katastrophen.


    Auch mal noch überlegen, wie ich mit den Steinschlägen an der Front umgehe. Das Auto ist bewegt worden, kein Zweifel. Leicht aufgesetzt hatter wohl mal mit der Front und dabei leider die Frontschütze verschrabbelt. Aber das ist alles Kleinkram der zwar mit Sicherheit noch behoben wird, aber späääter, viel späääter mal.


    Erstmal hab ich mir zu Weihnachten eine Lenkradüberarbeitung gegönnt und den obligatorischen Getränkehalter für die Mittelkonsole


    Dann muss ich mal, wenn es wieder wärmer wird, auf die Suche gehen, wofür denn wohl dieser Schalter da ist. Funktionen sind keine zu spüren. Ich hätte ja gesagt, da war mal ein Klappenauspuff drunter, aber zumindest vorne an den Krümmern war der Auspuff noch nie auseinander. Die Schrauben erkennt man tatsächlich nicht mehr, dass ist nur noch ein ekeliger brauner Klumpen :m0037:

    :D

    vielen Dank.


    Bis hier kann ich sagen, dass ich bei den Fotos in der Anzeige dachte, der Wagen ist schwarz. Erst im Text hatte ich gelesen, dass es ein Blau ist. Als ich auf den Garagenhof gefahren kam sagte meine Frau: Der schimmert ja lila... Und wenn man davor steht ist der Abstand zum Orientblau gar nicht mal so groß, aber dunkler. In der Garage gestern dachte ich: Sieht genau aus wie mein Vorheriger. Die Farbe scheint sich je nach Perspektive vielseitig darzustellen. Das hat das Orientblau nicht gemacht, der sah immer gleich aus. Da änderte sich nur der Sauberkeitsgrad, logisch.


    Was mich ein bisschen wundert ist, dass die Black Shadow Leisten auch so schimmern. Ein bisschen, als wäre da eine Ölschicht drauf. Ich weiß natürlich nicht, was der Verkäufer da an Mittelchen draufgepackt hat.


    Darum wie du schon sagst: Genauere Infos nach der Aufbereitung im Frühjahr.