Beiträge von M54B25

    ja, das sind M6x22x1 8.8 Torx mit Scheibe. Die gibts nicht im Baumarkt.

    Für solche spezielleren Schrauben gibt es einige gute Online-Quellen. Bei den sehr speziellen Schrauben mit Scheibe würde ich eine kleine Unterlegscheibe verwenden. Hier wäre eine möglicherweise passende Linsenkopfschraube im Angebot zusammen mit einer Unterlegscheibe sollte das dem Original nahekommen. Für eine Materialauswahl eine Ebene im Auswahlbaum hochgehen, da gibt es dann auch A4 oder verzinkte Varianten.

    Ist doch klar:
    Wenn ich nicht explizit auf Tieferlegung aus bin, dann erwarte ich, daß das Fahrzeug nach Einbau genau so hoch ist, wie vorher.

    Die Höhe einer Feder sagt nichts darüber aus, wie weit sie unter Belastung zusammengedrückt wird. Dies wird durch die Federrate bestimmt. Daher ist die Aussage des Herstellers richtig.


    Bei Lesjöfor gibt es 3 Arten von Federn: die normalen mit einem durchgehendem Drahtdurchmesser, welche mit inkonstanten Durchmesser (an den Enden dünn, in der Mitte dick) und dann das ganze noch in einer verstärkten Ausführung.


    Dieser Aufbau und die verwendeten Stähle bestimmen die Federrate und die Federprogression, die wiederum für das Zusammenstauchen und damit die Tiefe im Stand und Fahrbetrieb verantwortlich sind.


    Die OEM BMW Federn sind i.d.R. nahezu gleich groß und über die VIN und dadurch codiert das Fahrzeuggewicht wird bei der Herstellung die entsprechende Federrate gewählt, um für die verschiedenen Fahrzeugausführungen nahezu gleiche Federungseigenschaften zu erzielen.

    Die sollte eigentlich neu sein (Kaltland).

    Mythos Kaltland KGE - da ist nur Schaumstoff drum - bei -5 Grad Außentemperatur hat die natürlich auch -5 Grad und kein Zehntel weniger.


    Gefährlich wird das ganze eigentlich nur wenn du aufgrund sehr viel Kurzstrecke eine Kondenswasser/Ölemulsion im Abscheider hast (Stichwort: Cappuccino im Öldeckel) - das friert dann ein. Bist du vor den Abstellen viel und ordentlich gefahren, sollte nur der Ölnebel vorhanden sein, der je nach Öl erst ab -35 Grad friert.

    Die einführenden Zeilen des TÜV Reports stützen die These. Da wurden sicherlich nochmal einige Fahrzeuge repariert und geschweißt statt verschrottet oder exportiert. Ich tippe daher mal auf eine signifikant niedrigere Verlustquote.

    Eine meiner Angewohnheiten ist ja solche Berichte bis zum Ende und gerne auch zweimal zu lesen. Zum einen basiert der Bericht auf den Zeitraum Juli 2020 bis Juni 2021 - und wurde ja schon im November 2021 veröffentlicht - d.h. Deine genannten Faktoren sind bereits zu 50% in den 2021er Zahlen enthalten ;)


    Zum anderen wird klar drauf verwiesen, dass ältere Autos mehr schwere Mängel haben - insbesondere Ölverlust, dessen Beseitigung aufwendig ist - beides trifft auch auf den E46 zu - selbst die jüngsten Modelle sind mit 16 Jahren weit über dem Altersdurchschnitt des deutschen Durchschnitt-Kfz von 10 Jahren, die ältesten mit 22 Jahren im HU-Endszenario.


    Bei meiner Prognose setze ich auf die schwachen Lagerschalen des M43, die AGR-Todesfälle des M47 und den verlässlich verschleißfragilen N42/N46, der milde Winter wird der M54-KGE Todesfalle einige Opfer erspart haben - aber Gevatter Rost wird zuverlässig den meisten E46 zusetzen. Und zu guter letzt haben die HU-Prüfer ein Jahr mehr Zeit gehabt die weiteren E46-Schwachstellen zu studieren...

    Ist bei dem bj die Problematik mit der ausgerissenen Hinterachse schon zu 100% behoben? Habe mir nämlich vorher ein Video angeschaut und da hieß es das alle e46 betroffen sind.

    Hier gibt es etwas Lesestoff dazu und zu deinen Fragen: Nein und ja das Video übertreibt nicht. Leistungsschwächere E46 und/oder Cabrios sind nicht/sehr wenig davon betroffen. Die konstruktive Maßnahme seitens BMW ab 03/2000 war das zusätzliche Setzen von Schweißpunkten - geholfen hat es bei dem konstruktiven Fehler eher nicht.

    wird die Verlustrate die nächsten Jahre auch expotentiell steigen.

    So ich habe nochmal einen anderen Ansatz zur mathematische Ermittlung der E46 Zulassungszahlen zum 01.01.2022 versucht:

    • Dazu habe ich die absolute Verlusterate an Fahrzeugen auf Basis der Gesamtzulassungszahl von 2008 berechnet und diese als prozentualen Verlust umgerechnet (Werte der Y-Achse).
    • Das Ganze dann mit Excel visualisiert und mal einige Trendlinien ausrechnen lassen, die dem bisherigen Verlauf entsprechen.
    • Am nächsten dran ist eine polynomische Formel des vierten Grades, in der Darstellung rot dargestellt. Der X-Wert ist der Jahresabstand zu 2008, um das etwas einfacher zu halten, der Y-Wert dann der prognostizierte Gesamtverlust zur Basis von 2008.


    Mit dem aktuellen Jahr eingesetzt, ergibt sich so eine theoretische Gesamtverlustrate von ca. 59% (2022 zu 2008). Absolut bedeutet dies einen E46 Verlust von 365.298 Fahrzeugen zu 2008 (619.150). Demnach würden zum Jahresanfang 2022 dann noch 253.852 E46 zugelassen sein, was zum Vorjahr einen Verlust von 24.667 Fahrzeugen oder 8,856% (und damit minimal höher als 2021 zu 2020) entspricht.


    Persönlich tippe ich auf einen Bereich von eher 252.000 bis 254.000 Fahrzeugen und bin dann mal gespannt, wie sich die Realität im Vergleich zur Excel-Trendlinie schlägt ;)


    E46-Zulassungen-Prognose-2022.jpg

    Aber müssen andere User dann noch zusätzlich "nachtreten" ?

    Ja weil du die erste Antwort falsch gelesen hast und es im Forum jedem zusteht seinen Kommentar dazu abzugeben. Dann hast du weiter nachgetreten und Daniel eine pampige Art unterstellt die nun mal auch nicht ansatzweise in der Antwort herauszulesen war.


    Und wie ich es oben auch schon geschreiben und Daniel gerade noch mal dargelegt hat, war die Antwort aus der N42/N46 Historie heraus eine sehr gut gewählte und ehrliche Antwort und damit eine durchaus kompetente Hilfestellung. Das weder der Fragesteller noch anscheinend du das akzeptieren wollen, ist nunmal euer persönliches Dilemma.

    Weil es vielen so geht, wird die Verlustrate die nächsten Jahre auch expotentiell steigen.

    Das habe ich hier schon mal versucht mathematisch zu betrachten - mit abnehmender Anzahl an Fahrzeugen wird aber der Erhaltungswille ausgeprägter und die Kurve wird sich ändern - Fazit bisher habe ich noch keine verläßliche Formel finden können die Verlustrate der letzten 12 Jahre abzubilden, dass eine valide Aussage (Abweichung bei max. 2%) möglich ist.