Beiträge von M54B25

    Und auch wenn das Drehmoment etwas fehlt beschleunigt er trotzdem schneller von 0-100 als mein 330i.

    GT86 und BRZ haben als Werksangabe 7,6s für den 0 auf 100 Wert angegeben - dann muss irgendwas in deinen Fahrzeugen nicht stimmen - entweder der GT86/BRZ war leistungsgestiegert oder dein 330i eben leistungsgeschwächt. (Werksangabe hier 6,5sec für den Schalter) :/.


    Ich kann mich erinnern, das der Wagen akkustisch gefühlt schnell war, weil der Motor eben irrsinnig hoch dreht und natürlich bei 8.000+ mehr rausbrüllt als unsere R6 bei 6.000 aber die 205Nm eben nichts nach vorne gedrückt haben. Dazu gibt es auch Untersuchungen, das laute Autos sich schneller anfühlen / wahrgenommen werden als leise/gedämpfte Modelle, die realen Messwerte aber genau das Gegenteil bescheinigen.

    Und vielen Dank für das Angebot, evtl. komme ich darauf zurück! Mein Profilbild scheint mich verraten zu haben :)

    Nein - das nicht gezeigte Kotflügel-Rostbild des 320iger E46 Cabrios und die Suche nach dem Außenspiegel-Ersatz :P (Ach so falls noch nicht fündig geworden: ULO ist der OEM Hersteller, die Kappen kosten 30€ und mit Dosenlack ist das Ding schnell selbst eingefärbt)


    Und zum 330iT - natürlich behalten, aber notfalls erweiterst du deine Sammlung einfach...

    Ich bin gespannt, ob die Tourings später mal stark gefragt sein werden.

    Tendenzielle Meinung hier im Forum und auch von mir genauso gesehen - hängt vom Motor ab - ein 316i Touring in Buchhalterausstattung wird wohl eher weniger erhaltens- und damit dann auch begehrenswert sein, als ein 330i Touring - vielleicht noch als 33er, Individual oder Edition Modell. Der B30 allerdings scheint so was wie der heilige Gral im E46 zu werden. Persönliche erweitere ich das auf den M54 allgemein - das nahezu beste Triebwerk (in allen 3 Varianten) im nahezu besten 3er den BMW bis dato gebaut hat.


    Statistiken zu den verbleibenden Karossen und den 2021er Zahlen geht dann auch demnächst weiter...


    Kannst je einiges in den E36 Talk mit rübernehmen ;) Und wenn du mir mal die KBA Nummern der W124er Coupes/T-Modelle schreibst, gibt es auch gerne Sonderauswertungen - wir schauen hier ja auch gerne über den Tellerrand...

    Den GT86 bin ich auch mal probegefahren, allerdings mit Aufpasser des Händlers auf dem Beifahrersitz und Verbot höher als 5000 zu drehen.

    Ich hatte ihn 2 Tage als Rental-Car - der dreht bis 8.500 in den Begrenzer, ab 4.500 geht es antriebstechnisch auch erst richtig los - von Drehmoment mag ich gar niocht sprechen. Berlin Innenstadt - Braunschweig Innestadt mit 235km waren in 1:50h erledigt - Verbrauch 12,5 L/100km :saint:


    1250kg fahrfertiges Leergewicht, RWD und Sauger-Motor - muss man einfach als Gesamtpaket verstehen und mögen - ist bzw. war selbst 2014 schon etwas aus der Zeit gefallen, jedem TDI geht bei 4.000 U/Min die Luft aus, da war/ist man eher gewohnt schon bei 3.000 zu schalten.


    Als Tracktools sind die Kisten gut am Laufen - mit Kompressor oder Turboaufladung und 300PS lassen sich die diversen 911 jagen. Mit der Knatterheidi von Tim Schrick gibt es ja auch ein medial tolles Exemplar zu bestaunen.


    Als Spaßauto auch in meiner persönlichen Top 3 zu finden :thumbup:

    Bin wahrlich kein Grünen-Fan aber das Gebashe als "Verbotspartei" finde ich nicht ok.

    Leider ist das kein Gebasche - Quellen finden sich zu den folgenden "Ideen" der Grünen schnell selber:

    • Tempolimit seit Jahren ist ein Verbot so schnell fahren zu wollen, wie man möchte
    • Verbot von Inlandsflügen - wurde dann im Nachhinhein als Konsequenz eines tollen Ausbaus der Bahnverbindungen umformuliert - der Anfangstenor war klar ein Verbot, lässt sich ja leichter durchsetzen als die Bahn mal auf Vordermann zu bringen
    • Verbot des Verbrennungsmotors - gleichwohl ignorierend, das wir uns damit in Deutschland komplett zum Affen machen, wenn in allen anderen Ländern unsere Non-DPF-Diesel noch jahrelang weitergefahren werden
    • Verordnung für die Verweigerung von Baugenehmigung von EFH in Ballungsgebieten um der misratenden Wohnungsbaupolitik zu kaschieren

    Kann auch sein, das ich nach 5 Jahren rot-rot-grün Terror in Berlin da leicht übersensibilisiert bin und durch die neuestens Errungenschaften mit dem persönlichen Highlight der pandemie-gedeckten Erfindung und Einführung von "Pop Up Radwege" sowie den ausnahmslos imkonpetenten grünen Senatoren in Berlin die Situation hier dramatischer ist. Aber davon ausgehend, wird sich eine Bundesregiserung unter Führung oder starker Führungsbeteiligung durch die leichtfüßige Nicht-Juristin Anna-von-und-zu-Lena-aus-Pattensen keinen Deut anders benehmen.


    Warum ich den Namen so verballhorne hat auch einen Grund - das sie keine Juristin ist, sollte dem Interessierten klar sein, und das Pattensen rührt daher, dass sie selbst weiss, wie schlecht es sich auf dem flachen Land ohne Auto leben lässt. Wer die Gegend dort kennt, weiss das sich nahezu jeder 18 jährige sofort ein Auto wünscht, um am Leben teilhaben zu können oder um zur Arbeit oder der Ausblidung zu kommen. So wie Millionen andere Deutsche. Dafür habe ich noch keinen Lösungsvorschlag finden können.


    Ich habe bisher überhaupt wenig finden können, wo diese Partei eine große umweltrelevante Änderung vorschlägt, die Realisierung durchdenkt, eine konkrete Finanzierung darlegt und dann als Ergebnis erst die Ablösung einer alten Technologie beschreibt. Tendeziell wird das Pferd hier immer erst von hinten aufgezäumt, eben dem Verbots- bzw. Einschränkungshabitus.

    Danke für die Schärfung und den Hinweis zur Abhängigkeit der Akkugröße - darin findet sich ja der Puffer wieder, der eben bei den 100kWh Tesla Pack noch größer ist als beim i3 oder ID.3. Tesla hat wie kurz drüber geschrieben einen Vorsprung im E-Antrieb und Batteriebereich der sich auch in wirklich beeindruckenden Fahr-, Verbrauchs- und Langzeitwerten ausdrückt. Der i3 war ja der erste seiner Art und BMW hat dort sehr viel gelernt - z.B. das man Carbon nicht 3x um die Welt shippern muss, um gute Autos zu bauen...

    Aber bei "uneingeschränkt für jedermann alltagstauglich" sind wir bei den Elektroautos noch lange nicht angekommen

    Asolute Zustimmung - in Berlin sind aktuell z.B. offiziell 1,2 Mio- Fahrzeuge zugelassen und wahrscheinlich noch mal 1 Mio auswärtige Fahrzeuge dauerhaft unterwegs - da fragt man sich schon wie die Ladeinfrastruktur aussehen soll :/ Zumal die Verbotspartei der kleinen Möchtegern-Kanzler*:I:*n Annalena aka "Bündnis90/Die Grünen" zukünftig keine EFH mehr in Ballungsgebieten erlauben möchte, die am wenigsten Probleme mit einer Ladeinfrastruktur/Wallbox hätten...

    Allerdings hat der Tesla einen geringen Windwiderstand und niedrigen Schwerpunkt und allein dadurch tendenziell einen niedrigeren Stromverbrauch.

    Der Mercedes EQS hat einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,2 und ist damit derzeit weltweit Spitzenreiter - die Stirnfläche ist eventuell geringfügig größer, gleichwohl von den Außenmaßen nehmen sich Model S und EQS ja nicht viel. Mercedes ist seit einigen Jahren beim Thema cw-Wert ganz vorne dabei, das geht quer durch alle Modellreihen - der CLA ist mit 0,22 weltweit führend bei den Verbrennern (Fun Fact lange Zeit war es der gute Opel Calibra aus dem Jahre 1989 (!) mit 0,26).


    Die Tesla Effizienz kommt hauptsächlich durch die E-Motoren - da haben sie einfach einen Vorsprung, den die Deutschen langsam aufholen.


    Würde ich bezweifeln.


    Meredes ist mittlerweile eine Sparbude. Das Model S ist dagegen ziemlich ausgereift.

    Googel mal einfach nach Tesla und Qualitätsproblemen - abblätternder Lack bei Model 3 Neuwagen ist da nur das harmloseste - Elon spart bewusst beim Lack um die Produktionszeit und Kosten zu senken. Das Model Y, welches in einem ählichen Preisbereich unterwegs ist, ist da auch nicht besser. Das Model S ist maximal durch seine lange Produktutionszeit etwas ausgereifter aber immer noch meilenweit von einer Mercedes S-Klasse entfernt, gleichwohl der Preis und die Käuferschaft sich überdecken.


    Unterscheiden sollte man allerdings zwischen den offensichtlichen Mängeln und der Produktakzeptanz - Tesla ist so was wie das iPhone unter den Autos - selbst wenn es stündlich abstürzt und einen 4-stelligen VK hat sind die User blind vernarrt...

    Vor kurzem haben die im TV mal den Test mit einem neuen Merdedes EQS gemacht.

    Mercedes verspricht da bis zu 770 km Reichweite. Im Tv haben die über 630 km geschafft:

    ...und ist mit einem Grundpreis von ca. 95.000€ ja auch eine ernsthafte Alternative für den durchnittsverdienenden Deutschen :thumbdown:


    Die 2,5 bzw. 2,6 (AWD/AMG Version) Tonnen Leergewicht erwähne ich nur spaßeshalber - standesgemäßer kan man in Deutschland gar nicht sagen, wie sehr man auf Nachhaltigkeit und Umweltbewußtsein sch*ißt obwohl oder gerade weil man ein E-Auto fährt... frei nach dem hoffentlich dem einem oder anderen geläufigen Slogan "Mercedes - Das Beste oder nichts" - für mich dann bitte das Nichts...

    60 Prozent halte ich für sehr kritisch angesetzt. Und nach 20 Jahren wärst Du mit Deiner Rechnung bei 400.000 km,

    60% ist realistisch - der Verfall ist chemisch bedingt nicht linear - sonst würden die Hersteller ja ganz andere Zusagen treffen können. Und deswegen ja meine Annahme einer exponentiellen Kurve und ich habe nix von 400tkm geschrieben - ganz bewusst nicht ;) Batterien altern auch ohne das sie täglich genutzt oder geladen werden. Meine Prognose bezog sich rein auf das Alter der Batterie. Die gefahren Km wiederum helfen ja auch nicht weiter - bei Akkus ist eher die Frage nach der Ladestrategie und den Ladezyklen entscheidender zur Kapazitätsfrage.


    Aber davon ab es ist und bleibt derzeit Kaffeesatzleserei - ich versuche valide Fakten heranzuziehen und äußere meine Vermutungen durch Analagioeschlüsse. Wissen weiß ich es natürlich auch nicht. Abseits davon freue ich mich ja, wenn wir im Forum auch mal solche Gedankenaustausche haben und nicht zum drölfhundersten mal die berühmte 1,4/2 BarAGB-Deckeldiskussion (unnötigerweise) führen...


    Dabei geht es um höhere Energiedichte, mehr Ladezyklen,

    Falls du LiFePo meinst, die Tesla jetzt mit viel TamTam in die chinesischen Model 3 einbaut - alter Hut - hatte ich schon vor 4 Jahren in Solarlampen und seitdem in der gebräuchlichen 18650er Ausführung in einigen Heim-Projekte ersetzt. Ist halt ein neues Ladegerät fällig gewesen bzw. die Schaltungen mussten angepasst werden aber neu ist das mitnichten, nur halt jetzt in den Anforderungen der Automobilindustrie bzgl. Produktionskosten und Haltbarkeit angekommen.


    Aber die Sorge, dass die Akkus nach wenigen Jahren die Grätsche machen, ist wie gesagt wohl eher unbegründet.

    Die Grätsche nicht aber ein deartigen Verlust, das es dem geneigten E-Fahrzeug Gebrauchtwagenkäufer ein recht hohes Risiko ist ein Wagen mit klar reduzierter Nutzbarkeit und augenscheinlich weiter schwindender Nutzbarkeit zu erwerben.


    Die 86% die der ADAC gemessen hat, sind ja auch die Netto-Werte - bei e-Autos ist es üblich einen einigermaßen großen Bruttopuffer bei den Akkus zu verwenden. Ich müsste jetzt für den i3 nachschauen aber um auf 60kWh verkaufbare (!) Akkukapazität zu kommen, werden i.d.R. aktuell 10% Puffer genutzt also eher 66kWh Akkukapazität um genau solche Verluste schon auszugleichen - bedeutet 14% Netto sind dann eher schon 16% Brutto Verlust.


    Wie gesagt - jeder kann sich die Daten anlesen und mit seinen Wissen die Schlüsse ziehen. Das Thema ist ausreichend komplex, um überhaupt alle Facetten beleuchten zu können - Beispiel 100% regenerative Energie von Stromanbietern in Deutschland :m0039:



    Um aber b.t.T. zu kommen, ist das genau einer der Gründe warum mir in den nächsten 3 Jahren keine Akku-Waschmaschine ins Haus kommt und in der Folge dann auch nur als Leasingmodell - als Neuwagen ist der Gebrauchtwagenpreis derzeit schlichtweg kaum bestimmbar, das heben dann auch kaum die absolut geringeren Betriebskosten auf.


    Und noch ein Punkt - habe letztens im Urlaub einen ID.4 mal näher begutachtet - boa ist der häßlich und beim Datencheck ist der im Leergewicht mit ca. 2T (!!!) angegeben - ZWO TONNEN Leergewicht - abolut irre in welche wahnwitzige Entwicklungsrichtung die Automabilindustrie derzeit geht, da ware ja die Downsizing Motoren noch harmlos gegen.


    Ein 20 Jahre alter Golf ist heute auch nichts mehr wert, wenn er nicht gut gepflegt wurde.

    Dann nimm als Parallele einen Golf 3 VR6 die sind unverbastelt heute auch schon wieder locker beim 15 bis 20k€ - also damaliger Neupreis. Ein ungepflegter Z3 Roadster mit den kleinen R4 ist heute auch kaum was wert, insofenr hast du Recht, war der Vergleich überzogen - aber der TE hat den quasi aufs Silbertablet gelegt....