Beiträge von M54B25

    Wo man gegen Ende dann das Geräusch hört was mich plagt.

    Die Klackergeräusche haben doch aber eine ganz andere - viel geringere Frequenz - als die Umdrehungen der KW. Du drehst in dem zweiten Video doch recht eindeutig über Leerlaufdrehzahl - ich tippe mal auf mindestens 1.000U/Min eher sogar 1.500 U/Min ? Das Klackern ist doch aber maximal bei einer Frequenz von 1x bis 2x höchstens 3x pro Sekunde - also 120 bis höchstens 200x pro Minute - das kann doch gar nichts mit der KW zu tun haben. Zusammen mit deiner Rückfahrbeschreibung von 170 km/h (die AB A24 oder A20 lässt grüßen;)) würde es dir den Motor doch schon sonst locker zerlegt haben.


    Zur Öltheorie - du fährst 5W-40 - wenn ich mich recht erinnere aus einem Beitrag- nimm mal bei den aktuellen Temperaturen dieses Öl und bewerte die Viskosität - die ist nicht ganz soweit von gutem italischen Olivenöl entfernt und fliesst damit recht gut. Bei "warmen" Motor - also 70 oder 80 Grad ist das nicht viel flüssiger. Ich könnte dir unter Angabe des konkreten Öls mal den Viskositätsindex ausrechnen, damit der Olivenölvergleich wissenschatlicher wird - ändert aber wenig daran, das die Unterschiede m.M.n. zu gering sind für das Ritzelproblem.


    Wir hatten mal bei der BlackBeauty -ein B25- ein Geräusch bei 1.000 bis 1.500 U/Min aus dem vordere Bereich - die Krümmerabdeckung hat sich dort losegerappelt und nur genau in dem Drehzalhlbreich geklappert undzwar auch mit einer gleichbleibend geringen Eigenfrequenz. Hat uns 2h und unzähliche Fahr-/Drehzahl-/Motorhaube-Auf-Versuchanordnungen auf einem popoglatten sonntäglichen Lidl-Parkplatz gekostet das rauszufinden...


    Ich kann dir daher auch nur Raten mal die Riemen runterzunehmen und wirklich mit guten Ohren -möglichst mehrere davon- jedes einzelne mechanische Anbauteil, Unterboden, AGA-Befestigung, Gebtriebeanbau zu prüfen - idealerweise auch auf einer Bühne damit das Geräusch auch von unten eingegrenzt werden kann. Ich tippe aber auch wie derMaggus darauf, dass es eventuell im KGE oder dem Unterdrucksystem zu suchen ist - das Klackern ist für mich zum Ende hin schon mehr wie ein Flattern aber eben auch ein mechanisches Flattern eines nicht richtig befestigten Bauteils.

    Was mir hier halt fehlt ist ne Hebebühne, bzw ne Halle oder so.

    Dafür gibt es aber Mietwerkstätten - im Berliner Norden für 12€ die Stunde + 5€ wenn du spezielles Werkzeug in Anspruch nimmst oder Öl da lässt. Falls du es also mit dem Pleuellagerschaden bis hierher schaffst, helfe ich dir gerne die Unterbodenverkleidung abzubauen ;)

    Hat jmd. eine Idee warum NUR bei laufenden Motor das passiert ?

    Auf dem Bild ist ein ca. 63 Cent teurer chinesischer IR-Controller zu sehen der unfachmännisch an das Auto rangebastelt wurde - nach einer (E) Nummer oder CE-Bescheinigung frage ich jetzt mal bewusst nicht. Sobald der Motor läuft, läuft die Lima mit und erzeugt ein gewisses elektromagnetisches Feld das ziemlich in der Nähe des besagten Controllers liegt. Und ohne jetzt noch deutlicher werden zu müssen, lässt sich 1 und 1 gut zusammenzählen und schlussfolgern, dass es ein Wunder ist, das der Schrott überhaupt Licht von sich gibt und nicht noch die Bundesnetzagentur oder wer auch immer gerade die Funkfrequenzen überwacht auf den Plan ruft.


    Sollte ich mit meinen gewagten und OEM-haft-naz*stischen Aussagen komplett falsch liegen, dürfte dir die in der EU vorgeschriebene Installationsanleitung bzw. der mit der CE-Konformität vertraute Hersteller helfen können, den der wird jawohl gewissenhaft die Fahrzeugspezifische Lichterweiterung getestet haben.

    Stimmen diese Gewichte?

    Ich habe die Autos nicht einzeln nachgewogen sondern die Angaben den technischen Spezifikationen von BMW entnommen ;)


    In der Spaltenüberschrift findet sich auch der Hinweis, dass es sich hier um die EU DIN Gewichte handelt - laut Datenblatt also "Gewicht des betriebsfertigen Fahrzeugs (DIN) plus 75 kg für Fahrer und Gepäck." Zieh beim 330i Schalter von den 1505kg die 75kg ab bist du bei 1430kg mit vollem Tank, voller SWR, Ersatzrad und allem was das Auto zum Fahren benötigt und was Serienausstattung war.

    Bist du dir sicher?

    Jetzt nicht mehr :D


    In der 03/2003er Spec-Liste ist es wie von mir beschrieben - allerdings hat dort das 330Ci auch eine 3,93er Diff-Übersetzung - damit dürfte der Wagen aber locker mit 6 Sekunden auf 100 sein, was er aber nicht ist - ist vermutlich eine fehlerhafte Angabe und müsste 2,93 sein wie bei den anderen E46 B30 Ausführungen.

    Cabrio_Uebersetzung_3003-03.jpg

    In der 09/2001er Spec trifft deine Aussage zu 3,38 für B22 Schalter und Automat - habe bei meinem noch (!) nicht untergelegen, um das zu prüfen, sobald es wärmer ist, hole ich das aber natürlich nach. Den Unterschied zum B25 merke ich aber schon, grad heute Morgen nochmal ne Runde (geschlossen ;( ) gedreht :auto:

    Als B30-Fahrer fühle ich mich genötigt, mich zu rechtfertigen ;)

    Wirklich nicht nötig - ich lasse da gerne Zahlen sprechen:

    M54_Coupe-Cabrio_Daten.jpg

    Deswegen auch meine Aussage zum leichten Unverständnis - gefühlt haben viele das 330Ci Cabrio als Automatikwagen - wegen des Cruisens aber den B30 wegen des schnellen Fahrens. Gut sagt die B22/B25 Coupe/Limo Fraktion - dafür habe ich Hände zum Schalten und bin damit schneller bzw. nahezu gleichschnell wie die Dachlosen Sixpack-Driver;)



    Zum B22 (ohne mich rechtfertigen zu wollen 8o) noch kurz, denn das hatte mich auch beim Anfahren im Cabrio überrascht (zeigt aber wieder wie clever BMW war) das Diff ist mit 3,45 etwas kürzer übersetzt als beim B22 Coupe mit 3,38 und im Vergleich zu meinem B25 Coupe mit 3,15 gibt mir das dann eine fühlbare Spritzigkeit trotz der mehr als 100kg Mehrgewicht.



    Und noch eine Zahlenkolonne sei mir gestattet - die E36 Cabrios mit Zulassungsstand 01.01.2020 - da ist das Bild der Gleichverteilung auch gut zu erkennen (für 318i und 320i habe ich die beiden Modellvarianten zusammenaddiert) - stützt damit Heikos These, das die Topmodelle eher verheizt werden, während die uncoolen "Basismodelle" dafür länger aufbewahrt werden.


    E36_Cabrio_Stand_2020.jpg


    Für den E46 sind wir meiner Beobachtung nach davon aber noch weit entfernt, aktuell beschreiten wir hier eher den Gipfel des großflächigen Verschrottens - egal ob verbastelt oder original - Reparatur- und Unterhaltsgetrieben werden diese Entscheidungen derzeit eher getroffen als eine Liebhaberei abzuwägen. Der Kreis der Liebhaber bildet sich aber sichtbar langsam raus - das zeigen mir in diesem Thread nahezu alle Beiträge und dafür: :m0012:

    Nach objektiven Gesichtspunkten wird der Neue natürlich in allen Belangen im Zweifel besser sein.

    Du weisst schon, dass der 430i nur einen R4 hat - das war für mich ganz klar ein NoGo - es musste ein M54 sein und wie Sven schon schrieb, ein AG E46 ist 2021 kein schneller Spielkamerad.


    Der Punkt: Schnell ist relativ,

    Sehr gut erkannt - Florida mit seinen 70 mph empfand ich mit dem 2020er Mustang/430Ci schon als sehr langsam :PI love german Autobahn :love:


    Aber oben offen ist einfach was anderes, da waren die herbstlichen 32 Grad und 40 mph schon angenehm und ausreichend.



    Und ihr diskutiert E-Umbau.

    Als OEM-König :lehrer:: Solange der WaschmaschinenInvertermotor aus einem i3, i4 oder einem ähnlichen BMW-Elektro-Modell stammt, passt das ja auch wieder ^^


    Ich würde Daniel ja schon fast bitten mal eine entsprechende Unterkategorie anzulegen - persönlich tippe ich, dass es solche Umbauten in drei, vier Jahren geben wird. In den USA gibt es dafür schon Umbaupacks (z.T. in V8 Optik komplett mit Batteriepack):


    umbaukit.jpg

    und falls in 5 Jahren der Spritpreis bei 4 Euro liegt, ist die Situation natürlich noch mal eine ganz andere.

    Jetzt malst du aber das schlimmste Annalena-Sezario an die Wand, das Deutschland bevorsteht - naja wenn der arme Armin sich nicht zusammenreißt, ist das aber nicht ganz unwahrscheinlich :m0037:


    BtT:


    Persönlich finde ich die allgemeine B30-muss-es-sein Attitüde - denn eine Diskussion ist es ja nicht- völlig überzogen. Ich habe mir ja im Februar meinen zweiten E46 gekauft - als 320Ci Cabrio Schalter. Freunde - wir reden hier über 170PS, das ist auch 20 Jahre nach dem Bau des Wagens mehr als der deutsche Durchschnittswert neu zugelassener Fahrzeuge!


    Und was war mein Kaufgrund? Der Wagen ist komplett rostfrei, der Motor furztrocken und damit die ideale Basis, um in unserer Familie Spaß zu bringen und alt zu werden. Der wird auf der Autobahn nicht mit 220 geprügelt und auf der Landstraße ist bei 100 (gut 120+/-30km/h) Schluß. Und das der Wagen irgendwann mal verkauft werden soll, ist sehr unwahrscheinlich. Meine Tochter hat schon Erbansprüche an das Cabrio gestellt. Der Kaufpreis lag zudem bei der Hälfte eines 330Ci - viel Spielraum um noch die eine oder andere Optimierung durchzuführen. Das alles erfüllt meine persönlichen Kritierien und rechtfertig unsere Familien-Verwendung für den Wagen sowie den Preis den ich 2021 bereit war dafür hingelegt zu haben.


    Also kauft euch euren Wunsch-E46 zu dem Preis den ihr aktuell bereit seit hinzulegen - denn wir haben gelernt, es ist besser (mindestens) zwei E46 zu haben, als einen zu wollen. Fahrt damit, putzt ihn, pflegt ihn, baut ihn um (oder lasst es besser, muss ich ja als fremdernannter OEM-Na*i schreiben). Und wenn es in 10 Jahren darum geht, einen 320Ci oder einen 330Ci zu verkaufen oder zu kaufen, wird der Markt mutmaßlich ein anderer als heute sein (siehe Eingangssatz) und man(n) kann sich dann den Kopf zerbrechen.


    Ein Blick auf die 2020er Zahlen beim E30 Cabrio zeigt, das dort die Motoren sehr gleich verteilt sind - ich teile auch hier die Ansicht, das es dabei um den Spaß geht eben ein solches E30 Cabrio besitzen und fahren zu wollen und auch der R4 im 318i/C diesen Spaß bietet.


    E30_Cabrio_Stand_2020.jpg

    Er sagte, dass alle Felgen mit einer KBA Nummer (also alle Styling Räder auf jeden Fall) beim Kraftfahrtbundesamt mitsamt Ihrem Traglastgutachten hinterlegt sind. Diese sind auch von jedem Prüfingeneuer abrufbar und zwar adhoc. Daher ergibt sich mmn keine zwingende Notwendigkeit TLGs zu BMW Rädern beim Freundlichen zu besorgen.

    Winne - der E39 TE bringt dort meiner Meinung nach aber einiges durcheinander: BMW (Styling) Felgen haben keine KBA Nummer sondern eine BMW-Teilenummer. Die KBA Nummern finden sich i.d.R. sichtbar auf den Felgenbetten mit "KBA" davor, die BMW-Teilenummern soweit mir bekannt "unsichtbar" von hinten auf den Speichen. Und genau mit der sichtbaren KBA Nummer lässt sich schnell ein Gutachten finden - Tante Google hilft dort oder eben Onkel Prüfer. Ob es bei den Prüforganisationen eine Datenbank mit den Traglastgutachten für die OEM Felgen mit den OEM-Nummern gibt, ist mir nicht bekannt. Ich gehe eher davon aus, das die Prüfer hier dabei ausgehen, das diese Felgen bei der Fahrzeugzulassung die entsprechenden Test und Dokumente vom Hersteller vorliegen haben. Warum sonst müssen Traglastgutachten von E90 Felgen für die Abnahme beim E46 vorgelegt werden bzw. die Info der Tragfähigkeit nachgewiesen werden?


    KBA-Felge.jpg