Bei "Seppel-Andi" hätte Dir schon der Sarkasmus auffallen müssen, das ich Inkompetenz toleriere ist ja nun auch nicht anzunehmen - es sollte aber von dem Ursprungs-Spiegel-Artikel ausgehend die Darstellung sein, das mir ein Verkehrsminister lieber ist, der einen alten 3er BMW kauft, als möglicherweise ein kommender Grünenpolitiker der dann einen 2,5T BEV oder einen 2T Hybrid-Wagen als Öko-Feigenblatt fährt, die alle mehr verbrauchen als meine B22/B25, mir aber erzählen will, das ich nicht ökologisch denke!
Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Auch wenn ich nichts von SUVs (egal ob Verbrenner, Plug-In oder Elektro) halte und Eleltroautos idealerweise leicht und mit möglichst kleinen Akkus auf die Straße kommen sollten: Auch e-SUVs sind irgendwann im "grünen" Bereich, auch wenn es 80.000 km dauern kann, bis sie emissionsfrei (lokal und insgesamt) fahren können. Bei kleineren Autos geht es natürlich schneller. Dein und mein E46 jedoch würde man unter dem Aspekt "idealerweise" keinen Meter mehr fahren.
Dann muss man ja auch nicht über höhere Belastungen für Young- oder Oldtimer nachdenken oder den Spritpreis auf 2,xx€ innerhalb von Monaten erhöhen
Sorry, das ist einfach nicht wahr. Weder die Grünen, noch die Linken, noch SPD planen soetwa: Die Steuererhöhungen der nächsten Jahre für den Sprit stehen fest - und sind übrigens bei der CDU (mindestens!) genau so hoch!
glaubt man den alternativlos klingenden Aussagen rettet Deutschland mit dem Verzicht auf die Verbrenner ja die Welt! Wer einmal in den USA war, krümmt sich angesichts dieser Vorstellung vor Lachen. Auch wenn es bissige Ironie ist - meine 33-45'er Vergleiche zeigen genau diese Gedankenhaltung auf - Deutschland ist so toll, das wir mit dem Verbot von Verbrennungsfahrzeugen die Welt retten und uns damit die Welt-Vorherrschaft gebührt...
Ähm, was soll denn hier der Punkt "Weltrettung" oder "Weltbeherrschung"? Solche Phrasen findet man zum Glück am anderen Ende des Parteienspektrums. Es geht doch nicht darum, die Welt zu retten. Es geht auch "ganz egoistisch" darum, dass wir nicht in naher Zukunft jedes Jahr mehr und mehr Starkregenereignisse und andere Unwetterkatastrophen haben, die Milliarden Euro und zahlreiche Menschenleben kosten! Komm doch mal aus Berlin an die Ahr, in den Rhein-Sieg-Kreis, nach Euskirchen und guck Dir an wie es aussieht. Es liegt im Interesse jedes einzelnen Deutschen, seine Umwelt zu bewahren! (Klimawandel müsste eigentlich das ideale Thema für die rechten Parteien sein, aber das nur augenzwinkernd am Rande.)
Fehlinformation - Renate Künast wollte 2011 Regierende Bürgermeisterin in Berlin werden - eine Tempo-30 Forderung für Berlin hat den Höhenflug gestoppt - davor war sie Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Frau Giffey war vor ihrer aktuellen Kanditatur -ebenfalls als kommende Bürgermeisterin- aktive Bundesfamilienmisterin der aktuellen Regierung. Es ist der übliche politische Sumpf
Wieso Fehlinformation? Natürlich gibt es da Schnittmenge - aber das ist ja nicht das große Ganze. Und das sage ich als Rheinländer, der den kölsche Klüngel nur zu gut kennt. Natürlich werden Dinge in den Sand gesetzt, dafür gibt es immer genug Beispiel. Allerdings auch aus allen politischen Parteien. Das Argument zieht für mich daher nicht.