Beiträge von 320dtour

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    Das hast du vermutlich nicht so gemeint, wie sich das liest.

    böse ist, wer böses liest ;)

    Eindeutig gemeint - wenn die mal ein paar Jahre drin waren - dann weg damit. Auf jeden Fall dann, wenn die nach dem Ausbau bleibende Verformungen haben.


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    Glühkerzen sind vor 105 Tkm neu reingekommen. Der sprang aber auch im Winter problemlos an. Ich meine aber, dass irgendwas mit Glükerzen im Fehlerspeice stand, müsste ich nochma nachschauen.

    wie lange her ist da das Steuergerät ersetzt worden? Mir wurden in der Werkstatt zwei oder dreimal die Glühstifte ersetzt - aber nie das Steuergerät. Das wurde mir dann von einem (angeblichen) Profi geraten.


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    Fahrzeug ist seit 2013 in meinem Besitz und hat 305 Tkm auf dem Tacho.

    Bei 305 ging's bei meinem so langsam los mit - zunächst - nicht reproduzierbaren Rußwolken im 3. Gang. Das ging dann soweit, das sich das ganze problemlos wiederholen lies - und es wirklich peinlich wurde. Neue (!) Injektoren reinmachen lassen (das war mir doch etwa zu heiß) und seitdem is alles wieder ok.


    Das mit dem warm werden hatte ich dir glaub ich an anderer Stelle schon geschrieben - check mal den Zuheizer. Von sich aus will der DI nicht so schnell warm werden.

    wieviel km hat er drauf?

    Wenn du schon alles draußen hast und noch länger was davon haben willst - such dir wirklich neue Injektoren und gut is. Von den "überholten" Injektoren wird auch von Leuten abgeraten, die tagtäglich in der Branche zu tun haben. Ist eben ein mechanisches Teil - und Mechanik verschleißt eben.

    Die Dichtungen der Ansaugbrücke - wenn die mal ne Zeitlang drin waren, dann is das sicherlich nicht von Nachteil.

    Glühstifte - auch da, wie lange schon drin? Is er bei kaltem Wetter problemlos ohne Verzögerung angesprungen? wenn nein - dann raus damit. Und zwar vorsichtig...

    war seit 2021 nicht mehr bei BMW mit meinen beiden E46. Wird alles in Eigenregie erledigt oder mit privater Unterstützung.

    Mit den 20 oder knapp 30 Jahre alten E46 kennt sich kaum noch einer aus. Die alten Meister aus der Zeit sind in Rente ...

    Mein 46er sieht seit 2020 auch nur noch eine Werkstatt - meine. Meister braucht man nicht unbedingt sein - nur ein bisschen Sinn für die Technik (und am besten das originale WHB 8o )
    Bei der ganzen Aktion mit Hinterachse und Unterboden hab ich gleich die Sättel gegen nagelneue getauscht - da tritt dann die nächsten Jahre auch kein Problem mehr auf, egal wer dran ist (sollte zumindest).

    Mit Werkstätten hab ich seit vielen Jahren mein Problemchen. Seit ich mich mit dem Thema Auto-Technik auch nur ein bisschen selber beschäftigt hab - die allermeisten bescheißen einen nur so, das es Kracht. Und die andern machen leider gern mal aus Altersgründen zu.

    Ein Meister kann dir sagen, wie man bekannte Krankheiten möglichst schnell und billig (billig zumindest für die Werkstatt) repariert. Juckt mich beides nur relativ - wie jetzt bei der VA muss eben wieder der Vorgänger des E46 ran: mein braver A-Vectra. Dann kann so eine Arbeit auch mal ohne Probleme ein paar Wochen dauern, in denen ich all das Material beschaffen kann, das dann raus muss und vorher noch nicht ersichtlich war.
    Kann nur hoffen, das mir nicht so schnell was größeres oder elektronisches passiert, wo ich dann kpl aufgeschmissen bin (wobei der E46 bei der Elektronik bisher sogar relativ unproblematisch bisher ist - schon den ein paar Sensoren getauscht ohne Probleme).

    Mir reicht allerdings schon der Gedanke, das ich nächstes Jahr wohl mal das Thema Kette angehen muss...

    Bei uns gehört der E46 noch zum normalen Straßenbild. Es sind viele darunter denen man ansieht das es Liebhaberautos sind. Cabrios komischerweise kein Thema. Die auffällig guten sind in der Regel junge Leute, die bewusst sowas fahren und in deren Autos auch sichtbar Geld steckt.


    E36 sind inzwischen schon deutlich rarer geworden. dafür sind sie in der Regel wirklich schöne Autos...und noch der eine oder andere Alltagscompact. Auch hier keine Cabrios und wenn dann mal eine bedauernswerte Grotte bei der der TÜV runter gefahren wird.

    naja - die Zeiten, in denen ich mich in einer Dreiergruppe an E46 gefunden hab, sind wohl leider für immer vorbei.
    Witzigerweise hab ich feststellen müssen, das die Preise offenbar sogar für meinen Euro3-M47 mittlerweile deutlich gestiegen sind - vor Corona gab's mal ein Video über genau sowas wie meinen (320d-touring, MII-Paket) - für 1200€. Was da jetzt für Preise aufgerufen werden ist schon beachtlich - 3500 ist da keine Seltenheit.

    Wie schon gesagt - die Injektoren können auch Schuld sein, wenn dauerhaft zu viel eingespritzt wird.


    Denn war dein Verbrauch wahrscheinlich auch brutal erhöht?

    nö - nicht wirklich. Mehr gesoffen als in der Werksangabe hat er eigentlich vom ersten km an. Üblicherweise steht man ja nicht permanent in dem kritischen Lastbereicht.

    Es fing an, das bei warmem Motor und Überholen eines LKW auf der Landstraße auf einmal eine deutlich im Außenspiegel sichtbare schwarze Wand hinter mir stand (3.Gang, WOT).

    Das passierte dann irgendwann nicht mehr nur ab und an (vermutlich weil ein Injektoren hängen blieb), sondern war am Ende leicht reproduzierbar - 3.Gang, drauf auf den Stempel, und das Gesicht wurde entweder schamrot oder blass vor Schreck...

    EUR3 rußt nicht mehr als EUR4. Ne schwarze Wolke ist immer ein Zeichen für zu viel Kraftstoff / zu wenig Luft. Also entweder schlecht programmiert oder Ladeluftstrecke undicht, oder Injektoren offen wie ein Scheunentor...


    Im Dragbereich nimmt man den Ruß in Kauf um noch die letzten Nm rauszuquetschen. Ansonsten sollte es nur aus dem Stand minimalst rußen - da hier der Turbo noch zu wenig Abgas bekommt.

    Der M47TU hat(te) mal nen Spitznamen beim TÜV: schlimmster legaler Rußbomber. Der Wagen hat bei mir einen Zweck: laufen, ohne Ärger.

    Es is da also nix rumprogrammiert.

    Selbst als er nagelneu war, bin ich schon mal angeblinkt worden, als ich auf der AB überholt hab. Konnte mir erst mal keinen Reim drauf machen, bis ich hinter einem baugleichen E46 hergefahren bin. Jeder stärkere Lastwechsel war da schön am Auspuff abzulesen...

    Nach gut neunzehn Jahren und gut 357tkm waren eben die Injektoren durch. Ein letzter Versuch mit "Systemreiniger" hat null gebracht. Auch der - bei knapp 334tkm gegen neu ersetzte - Turbo schied als Ursache schnell aus. Und die schwarzen Wolken wurden regelmäßiger und reproduzierbarer...

    Nix Drag - aber so schwarz qualmt nicht mal mein Unimog wie es da schon der Fall war.