Beiträge von tsemmler

    Greife das hier noch mal auf: auch ein B30 kann ersaufen. Ist mir passiert, als der E46 zum Putzen zuerst 10 m zurück (Staubsaugerkabel), und dann wieder 10 m vor gefahren wurde. Dann nach einer Woche Standzeit beim Anlassen nur 1 mal kurz gezündet und sofort wieder aus. Danach hat nur noch der Anlasser georgelt ohne jegliche Zündung. Es hat dann mehr als 20 min und viele Orgelversuche gebraucht, bis er wieder angesprungen ist. Zuerst habe ich es ohne Gas probiert, was nichts geändert hat. Hatte einfach die Befürchtung, daß er mit Gas und ohne Zündung noch mehr Sprit einspritzt und erst richtig absäuft. Später dann mit Halbgas, was zu gelegentlichem Hüsteln geführt hat. Die Batterie ist da schon merklich schwächer geworden. Erst beim letzten Versuch mit Vollgas ist er dann nach ca 10-15 Sekunden richtig angesprungen und gleich bis 3000 hochgedreht. Lief dann aber sofort ohne Aussetzer.


    LG

    Thomas

    Ich fahre den Hankook Prime in 17 Zoll Mischbereifung und bin sehr zufrieden damit. Habe den auch auf dem Opel Insignia in 18 Zoll. Naßhaftung, Trockenhaftung und Geräusch sind gut. Er bietet in meinen Augen das beste Preis-Leistungsverhältnis. Er ist ein Kompromiß aus Komfort und Sportlichkeit. Für die Rennstrecke gibt es geeignetere Reifen, die aber wieder Nachteile in den anderen Bereichen haben.


    LG

    Thomas

    Unsere Autos sind alle ganzjährig angemeldet. Allerdings wird der B10 im Winter nur bei trockenem Wetter für Ausflüge bewegt. Die anderen sind Alltagsautos, der E46 (ich) und der Insignia (meine Frau) für alles nach Lust und Laune, der Smart hauptsächlich im Nahbereich bis ca 100 km. Der B10 war die ersten 12 Jahre Alltagsauto auch im Winter. Habe dazu auch noch Schneeketten!! Da wir bei eventuellen Defekten immer Autos zur Verfügung haben wollen, melden wir die auch nicht im Winter ab. Ein reines billiges (und evtl. kurz vor dem Exitus stehendes) Winterauto kommt deshalb für uns nicht in Frage. Wer billig kauft, kauft oft zweimal und ist dann teurer als einmal gescheit.

    LG

    Thomas

    Die BMW-Ingenieure haben sich schon so maches Meisterwerk geleistet. Versuch mal bei einem E91 330d (231PS) den Luftfilter zu wechseln. Oder die Birnchen der berühmten Standlichtringe bei dem Auto... Da sollten die zur Strafe das 100 x selber machen damit sie sehen, was für einen Scheiß die da konstruiert habe.


    LG

    Thomas

    Daß die Drehzahl beim Gas wegnehmen im unteren Bereich kurz ansteigt, liegt daran, daß der vorher geregelte oder ganz geschlossenen Wandler dann ganz aufmacht. Diese Verhalten ist auch reproduzierbar. Hab ich auch bei meinem. Wenn ich so bei Drehzahlen bis 2000 locker cruise, ist die WÜK gefühlt zu, denn beim leichten Gasgeben steigt die Drehzahl mit der Geschwindigkeit wie bei einem manuellen Getriebe an. Gehe ich beim bummeln vom Gas, geht die Drehzahl kurz hoch (WÜK macht auf), und fällt dann wieder ab. Da ich den S- oder manuellen Modus nicht nutze, kann ich da aber keine Aussagen machen. Leinad78 kennt sich da mit Sicherheit aus.


    LG

    Thomas

    Ich verstehe nicht, daß das bei manchen so empfindlich reagiert. Ich habe die 17-Zöller M68, wobei ich beim Kauf des Autos nicht wußte, daß die Felgenbreiten vorne und hinten verschieden sind. Hatte mich damit ja vorher nicht beschäftigt. Es waren rundum 225er Reifen aufgezogen, die vorderen noch mit ca 5 mm Profil, aber rund 10 Jahre alt, die hinteren fast blank und etwas jünger. Das war dem Auto völlig wurscht. Bei Ersatz der Reifen kurz danach habe ich wieder 225er rundum aufziehen lassen (wußte ja noch nichts von den verschiedenen Felgenbreiten), wobei die Werkstatt auch noch die Räder überkreuz montiert hatte, 1x schmale und 1x breite Felge vorne, und auf der Hinterachse das Gleiche. Beim Nachziehen der Schrauben habe ich dann gemerkt, daß etwas nicht stimmt und mal genauer nachgeschaut. Auch dieses war dem Auto völlig wurscht. Hab dann nochmal 2 passende Hinterreifen gekauft (245er) und das Ganze dann korrekt montieren lassen. Stand diesmal dabei und habe zugeschaut. Daß das DSC funktioniert und keinen Defekt hatte, habe ich dann im Winter gemerkt. Also, man kann viel falsch machen, das Auto verzeiht vieles.


    LG Thomas

    Auch die Xenon-Scheinwerfer beim E46 sind nicht so das Gelbe vom Ei. Die Xenon unseres Insignia A sind um Welten besser. Da merkt man doch die vielen Jahre der technischen Weiterentwicklung. Ursache für schlechte Lichausbeute sind meistens 2 Dinge: angelaufene Linsen/Streuscheiben, und falsche Grundeinstellung der Scheinwerfer. Meine Xenon hatten zu Beginn eine Reichweite von vielleicht 15-20 m mit scharfer Hell-Dunkel-Grenze. Nach der Justierung waren sie nicht wieder zu erkennen. Gelegentlich funktioniert auch die Verstellmechanik an der Vorderachse (Xenon) nicht mehr richtig, und die Scheinwerfer liegen dann falsch. Und zu guter Letzt müssten bei Xenon sich die Scheinwerfer beim Einschalten der Zündung bewegen (rauf/runter). Ist das nicht der Fall liegt definitiv ein Defekt vor.

    Meines Wissens müsste bei einer Nachrüstung von Xenon eine Scheinwerferwaschanlage und die automatische Höhenverstellung nachgerüstet werden. Das wäre in der Tat eine doch recht aufwendige Bastelei mit etlichen Neuteilen v.a. für die Waschanlage. Oder liege ich da falsch? Galt das nur bei neu zugelassenen Fahrzeugen mit Xenon ab Werk?


    LG

    Thomas

    Die beiden Endtöpfe waren damals neu, original-Alpina, wobei der Sound der Anlage deutlich präsenter war als bei der Serienanlage des 323i. Die alten Endtöpfe waren an den Rohren in denTopf durchgerostet. Einer ist bei der Probefahrt dort gebrochen, und der Topf hing nur noch am Gummi. Der Sound war aber gewaltig, hat sich wie ein Panzer angehört. :evil: Bei der Vorführung zur Prüfung war der Prüfer so angetan von dem Auto, daß er aus Spaß schwarze Kreise auf dem Hof gemalt hat (mit nagelneuen Pirellis...grrrrrr) und mit soviel Schwung auf die Grube gefahren ist, daß er mir fast den Vorschalldämpfer am Abweiser der Grube abgerissen hätte. Ich hätte ihn..... können!

    OK, komme aus einer anderen Generation. Daß die Elektronik heute andere (simple) Möglichkeiten einer Tachoanpassung bietet nehme ich jetzt gerne zur Kenntnis. An sowas hatte ich nicht gedacht. Man lernt ja nie aus. Aber das mit der ABE und dem Geräuschverhalten, da muß ich doch ein wenig widersprechen. Kenne das aus eigener Erfahrung. Ich hatte damals bei meinem ersten Alpina (E21 C1 2..3) das kurze Differential aus dem 320er eingebaut. Da das Auto zuvor ein US-Kennzeichen hatte (habe es von einem US-Soldaten gekauft) musste ich es quasi aus den USA importieren, obwohl es Deutschland nie verlassen hatte, was neben einer Zollanmeldung einschließlich Einfuhrzoll usw. eine Vollabnahme mit allem drum und dran bedeutete. Dabei ist dem Prüfer das geänderte Differential aufgefallen und er hat die Zulassung verweigert. Erst nach Vorlage eines Geräuschgutachtens würde es weitergehen. Bei diesen Geräuschmessungen ist das Auto haarscharf am Limit vorbeigeschrammt. Kurze Übersetzung = höhere Drehzahlen in allen Gängen = bei Vorbeifahrt mit den definierten Geschwindigkeiten und Gängen = höhere Drehzahlen = höheres Geräusch. Die Zulassung habe ich dann bekommen. Bei diesem Auto hat sich das aber auch gelohnt. Der Motor hatte dann bei Topspeed rund 500 U/min mehr, ist auch insgesamt etwas schneller gelaufen (Werksangabe waren 206 km/h, ich habe dann etwa echte 215 geschafft, was schneller als ein damaliger 528i war). Tacho war angepasst (beim E21 eine simple Kunststoffwalze im Tacho mit anderer Übersetzung), wobei die Tachonadel bei Topspeed etwas über die letzte Ziffer (220) hinaus zeigte. Der Benzinverbrauch war trotzdem günstig, bei Geschwindigkeiten bis etwa 150 kam ich rund 1100 km weit (96-Liter Tank). Bereue es noch heute, daß ich das Auto wegen Familienzuwachs verkauft habe.


    LG Thomas